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Einheit für Experimentelle Dermatologie mit Labors und Spezialambulanzen

In der Einheit für experimentelle Dermatologie werden das EB-Haus Austria , die Labors und als klinische Schwerpunkte die Ambulanzen für seltene Krankheiten  (=Rare=Orphan Diseases; Genodermatosen) zusammengefasst. Zu diesen gehören die Ambulanz für Autoimmundermatosen („Kollagenosenambulanz“ und Ambulanz für bullöse Autoimmundermatosen) und die Ambulanz für Genodermatosen.
Seit 2009 wurde die weltweit zweite Studie einer somatischen, kombinierten Gen- und Zelltherapie bei Epidermolysis Bullosa (EB) vorbereitet. Dazu war zunächst ein Studienprotokoll auszuarbeiten, das dem wissenschaftlichen Ausschuss für Genanalysen und Gentherapie im Bundesministerium für Gesundheit und Generationen vorgelegt wurde. Dieser genehmigte im Juni 2011 die experimentelle Heilbehandlung. Seit September 2011 laufen nun die Vorbereitungen für die GMP-mässige Herstellung der epidermalen Hautstücke im Zentrum für Regenerative Medizin in Modena, Italien. An der Universitätsklinik für Dermatologie Salzburg werden im Frühjahr 2012 von einer EB Patientin Hautproben entnommen, nach Modena transportiert und nach entsprechender Bearbeitung (Expansion und Transfektion von Keratinozyten) in Salzburg wieder auf die Patientin transplantiert. In der Folge sollen weitere PatientInnen mit Epidermolysis bullosa in diese Studie eingeschlossen werden.


 

Leitung Ambulanzen für Seltene Erkrankungen in der Dermatologie

Martin Laimer

Assoc.-Prof. Dr.

Martin Laimer

(Histopathologie)

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