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Entnahmeverfahren für Bypassgefäße- minimalinvasive Techniken

Für die Bypasschirurgie ist fast immer auch die Entnahme von Beinvenen erforderlich (V. saphena magna, an der Innenseite des Beines). Im Gegensatz zur konventionellen Entnahme mit einem langen Hautschnitt, wurde ein schonendes und minimal invasives, endoskopisches Verfahren entwickelt, wobei nur noch zwei bis drei Schnitte von je 2-3 cm Länge benötigt werden. Gegenüber der herkömmlichen Technik liegen die Vorteile neben kleinerer Wunden in einer Verminderung von Wundheilungsstörungen und in einem kosmetisch besonders ansprechenden Ergebnis. Außerdem können die Patienten nach endoskopischer Entnahme dank der Schmerzfreiheit und der äußerst kleinen Wunde rascher mobilisiert werden.

Dasselbe Verfahren wird auch bei der Entnahme der Speichenarterie (A. radialis) angewendet.

Die endoskopischen Entnahmeverfahren sind die Methode der Wahl an der Abteilung für Herzchirurgie.

Im Rahmen des Aufnahmegespräches wird der Patient umfassend beraten und es wird geprüft, ob diese Techniken im Einzelfall angewendet werden können.

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