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Koronare Bypass- Operation am schlagenden Herzen (OPCAB)

In den letzten Jahren haben viele weniger invasive Verfahren in der Herzchirurgie Einzug gehalten und wurden in die Liste der angebotenen Standardoperationsverfahren an der Herzchirurgie Salzburg aufgenommen.

Dazu gehört die Operation am schlagenden Herzen, ohne Einsatz der Herzlungenmaschine.
Da hier auf eine Manipulation an der Hauptschlagader verzichtet wird, kann das Schlaganfallrisiko für den Patienten von 2,9% auf unter 1% gesenkt werden.
Diese Technik kommt vor allem Patienten mit schweren Verkalkungen an dieser Stelle (Porzellanaorta) zu gute.

Es handelt sich um einen komplexen Eingriff mit hohen Anforderungen an Herzchirurgen und Anästhesisten, muß doch der Patient trotz der Manipulation am Herzen während des ganzen Eingriffs stabile Kreislaufparameter (ausreichenden Blutdruck) aufweisen.
An erster Stelle steht das Bestreben, unter sicheren Verhältnissen alle verengten Gefäße mit einem Bypass zu versorgen (vollständige Revaskularisation). Die Erreichbarkeit und sichere Versorgung dieser Gefäße unter den Gegebenheiten am schlagenden Herzen bei stabilem Kreislauf stellt damit die Limitation dieser Methode dar.  

Ob der Einsatz dieses Verfahren von Vorteil für den Patienten ist, wird von dem Eingriff detailliert besprochen.

An der Abteilung für Herzchirurgie wurden im Jahr 2011 31 koronare Bypassoperationen am schlagenden Herzen durchgeführt.

 

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