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Intraoperative Radiotherapie (IORT)

 

Die intraoperative Radiotherapie (IORT) bedeutet direkte Bestrahlung eines Tumors während einer Operation. In dem chirurgisch freigelegten Areal kann solcherart eine hohe Einzeldosis eingestrahlt werden, während umgebendes, strahlenempfindliches Normalgewebe aus dem Strahlengang mobilisiert oder abgeschirmt werden kann. Bei Tumoroperationen gelingt zwar meistens die Entfernung des sichtbaren Geschwulstes, häufig bleiben jedoch mikroskopische Tumorreste im Gewebe zurück (im so genannten Tumorbett). Während eines tumorchirurgischen Eingriffs können diese Areale präzise dargestellt werden. In Ergänzung zu moderner Teletherapie ist die IORT eine ideale Methode zur lokalen Dosissteigerung, die gleichermaßen zu höheren lokalen Tumorkontrollraten beiträgt, als auch zu geringeren Spätreaktionen am Normalgewebe führt. Diese innovative Behandlungsmethode wird in enger Kooperation mit derzeit vier chirurgisch tätigen Abteilungen des Salzburger Universitätsklinikums durchgeführt werden. Die Therapieschwerpunkte liegen unter anderem in der IORT des Brustkrebses (gemeinsam mit der Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie), der IORT bei fortgeschrittenen Rektum-, und Pankreaskarzinomen, Rezidivtumoren im kleinen Becken sowie der Weichteilsarkome (in Zusammenarbeit mit der UK für Chirurgie), und in der IORT fortgeschrittener Tumoren im Bereich der Schädelbasis (gemeinsam mit der Universitätsklinik für HNO).

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