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Was ist die Psychosomatik-Therapiestation?

Die Psychosomatik Therapiestation verfügt über 8 Betten. Hier liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Psychosomatik-Departments. In einem multiprofessionellen Team wird die Behandlung nach psychotherapeutischen bzw. familientherapeutischen Gesichtspunkten gestaltet. Die PsychologInnen/PsychotherapeutInnen sind in der Behandlung der Kinder/Jugendlichen und ihrer Familien fallführend.

Behandlungsspektrum
Aufnahmevorbereitung
Rund um den Aufenthalt
Diagnostik und Therapie
Behandlungskonzept
Ambulante Nachbetreuung


 

Behandlungsspektrum:
Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit folgenden Auffälligkeiten:

  • Körperliche Symptome und Schmerzzustände ohne organmedizinische Ursache (z.B. Kopf- und Bauchschmerzen, Brustschmerzen, Schwindel, Übelkeit)
  • Essstörungen (z.B. Magersucht, Ess-Brech-Sucht)
  • Schulbesuchsverweigerung
  • Schlafstörungen
  • Angststörungen (z.B. Trennungsangst, Schulangst)
  • Auffälligkeiten in der emotionalen Entwicklung (z.B. Verstummen, auffälliges Rückzugsverhalten)
  • Psychische Probleme, die mit chronischen Erkrankungen zusammenhängen (z.B. Diabetes mellitus, chronisch entzündliche Darmerkrankungen)
  • Reifungsstörungen mit verzögerter Sauberkeitsentwicklung (Einnässen, Einkoten)
  • Gedeih- und Fütterstörungen, Schreiprobleme
  • Reaktionen auf schwere seelische und körperliche Belastungen und Anpassungsstörungen


Wer kann nicht bei uns behandelt werden?

Aufnahmevorbereitung:
Der Aufnahme an unserer Station  geht eine ambulante Vorbereitung voraus (Psychologische Clearingstelle). Damit werden möglichst gute Aufnahmevoraussetzungen geschaffen, Behandlungsinhalte besprochen und vereinbart.

Rund um den Aufenthalt:
Am Tag der Aufnahme findet ein Aufnahmegespräch gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Station statt.
Dazu gehören: ÄrztInnen, PsychologInnen/PsychotherapeutInnen, Pflegepersonal, PädagogInnen, Sozialarbeiterinnen, Lehrerinnen oder Kindergartenpädagogin.
Im Laufe des Aufenthaltes können weitere Spezialisten mit einbezogen werden, z.B. für Kunst- und Musiktherapie, tiergestützte Pädagogik, Ergo- und Physiotherapie, Logopädie, Ernährungsberatung. Die Kinder bzw. Jugendlichen besuchen während des Aufenthaltes unsere Heilstättenschule, die auf die spezifischen Bedürfnisse unserer PatientInnen abgestimmt ist.

Während des Aufenthaltes finden in 14tägigen Abständen gemeinsame Reflexionsgespräche mit Kind und Eltern statt, die den Behandlungsverlauf begleiten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 6-8 Wochen, wird jedoch bei jedem Kind individuell auf den Behandlungsverlauf abgestimmt. Grundsätzlich sind je nach Fragestellung kürzere Abklärungsaufenthalte von vier Wochen und längere Therapieaufenthalte möglich.
Am Aufenthaltsende steht das Abschlussgespräch mit Rückblick auf gemeinsam Erreichtes und Therapieempfehlungen für die Zukunft.

Diagnostik und Therapie:
Wir verfügen über das umfassende Angebot an psychologischer und medizinischer Diagnostik und Therapie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, welches auf die individuellen Notwendigkeiten abgestimmt wird. Die Möglichkeit genauer Beobachtung bei Alltags- und Freizeitaktivitäten sowie in der Schule ist die Grundlage für das Finden neuer Wege der Unterstützung.
Unser Therapieangebot umfasst insbesondere:

  • Einzel- und Familientherapie
  • Gruppentherapie
  • Kreativtherapeutische Angebote: Musik- und Kunsttherapie
  • Tiergestützte Pädagogik: KIBELLO-Hunde, heilpädagogisches Voltigieren
  • Soziotherapie (soziales Verhaltens- und Kompetenztraining)
  • Pädagogische Beziehungsarbeit
  • Kreativ-gestalterisches Arbeiten auf der Station
  • Erlebnispädagogik
  • Ergo-, Physiotherapie, Logopädie
  • Ernährungsberatung
  • Miteinbindung der Sozialarbeit
  • Individuelle Beschulungsmöglichkeiten (Heilstättenschule)
  • Spielraum (Pädagogisches Angebot für Klein- und Kindergartenkinder)

Behandlungskonzept:
Unser systemisch-familientherapeutisches Behandlungskonzept betont insbesondere das gemeinsame Erarbeiten von neuen Wegen.
Wichtige Grundsätze sind:

  • die Definition des stationären Aufenthaltes als Übergang in der Lebensgeschichte der Kinder und ihrer Familien
  • die Ziel- und Lösungsorientierung
  • die Ressourcenorientierung
  • die Schaffung von Gesprächsstrukturen, die eine geplante Kooperation von Kindern, ihren Familien und allen therapeutisch und pädagogisch relevanten Beteiligten ermöglichen soll.

Ambulante Nachbetreuung:
Die Zeit des Überganges in eine ambulante Therapie außerhalb des Krankenhauses wird individuell begleitet und unterstützt.

LEITUNG DEPARTMENT

Susanne Ribeiro

OÄ Dr.

Susanne Ribeiro

KOORDINATORIN PSYCHOLOGENTEAM

Elisabeth Ritter-Venier

Mag.

Elisabeth Ritter-Venier

Klinische- und Gesundheitspsychologin
Systemische Familientherapie

TEAMSPRECHER BETREUERTEAM

Christoph  Schartner-Gras

Christoph Schartner-Gras

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