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Herzlich willkommen in der Anästhesie

Die Universitätsklinik für Anästhesiologie, Perioperative Medizin und Allgemeine Intensivmedizin versorgt sämtliche 24 Universitätskliniken des Salzburger Universitätsklinikums mit anästhesiologischen Leistungen im Rahmen operativer und diagnostischer Eingriffe. Die Anzahl der patientenbezogenen Anästhesieleistungen liegt bei etwa 29.000 pro Jahr. Sämtliche Arbeitsplätze sind mit modernsten Anästhesie- und Überwachungseinheiten ausgestattet.

Durch den individuell abgestimmten Einsatz sämtlicher Anästhesieverfahren (wie Analgosedierung und Maskennarkosen, intravenöse und balancierte Anästhesietechniken, rückenmarknahe Regionalanästhesien und periphere Nervenblockaden) garantiert ein hochqualifiziertes Ärzte- und Pflegeteam Qualität auf höchstem Niveau. Ein Großteil der peripheren Nervenblockaden wird ultraschallgesteuert durchgeführt. Moderne Überwachungstechniken, wie beispielsweise das hämodynamische Monitoring mittels invasiver Katheterverfahren (Thermodilutionskatheter), die transösophageale Echokardiographie (TEE), das Neuromonitoring zur Abschätzung der Narkosetiefe (BiS) und der zerebralen Oxygenierung (Invos), bieten maximale Sicherheit bei der Versorgung kreislaufinstabiler Patienten während der Operation. Narkosen mit Doppellumentubus und Ein-Lungenventilation finden in der Herz-Thoraxchirurgie und Viszeralchirurgie, sowie in der Wirbelsäulenchirurgie regelmäßige Anwendung. Im Bereich der Geburtsheilkunde wird die kontinuierliche epidurale Anästhesie zur Linderung des Geburtsschmerzes eingesetzt. Weiterhin gehört die Anlage zentralvenöser Katheter als Serviceleistung für andere Fachabteilungen zu den Aufgaben der Klinik.

In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den operativen und internistischen Kollegen erfolgen für jeden Patienten eine individuelle Risikoeinschätzung sowie die Optimierung der präoperativen Therapie. Im Rahmen eines Aufklärungsgespräches werden sämtliche Patienten vor dem operativen Eingriff von einem Narkosearzt über das individuelle Risikoprofil sowie das empfohlene Anästhesieverfahren informiert. Ein einheitliches elektronisches Anästhesie- und Intensivdokumentationsprotokoll ermöglicht eine lückenlose Dokumentation sämtlicher medizinisch relevanter Parameter vom Operationsaal bis in den Aufwachraum bzw. bis auf die Intensivstation.
Die postoperative Schmerztherapie über rückenmarksnahe Katheter bzw. intravenöse Schmerzpumpen wird bereits im Aufwachraum begonnen. Nach Verlegung der Patienten auf die peripheren Pflegestationen wird die Schmerztherapie durch den klinikeigenen Akut-Schmerz-Dienst weitergeführt.

 

Anästhesie

Marc Moritz Berger, D.E.S.A.

Priv.-Doz. Dr.

Marc Moritz Berger, D.E.S.A.

Leitender Oberarzt

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