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Universitätsklinik für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin Landeskrankenhaus
Müllner Hauptstraße 48
A-5020 Salzburg
Tel.: +43(0)662 4482-2701
Fax: +43(0)662 4482-2780
Intensivmedizin

Allgemeine Intensivmedizin

Die Universitätsklinik führt zwei räumlich getrennte Intensivstationen, die Intensivstation der Anästhesie im Gebäude der Dermatologie im 4. OG mit 10 Betten und die Chirurgie West Intensivstation an der Chirurgie West mit 12 Betten.

 

Anästhesie-Intensivstation

Die Anästhesie-Intensivstation wird von OA Dr. med. Andreas Brunauer geleitet. Die Station ist kontinuierlich mit einem Facharzt und einem Assistenzarzt besetzt, die für die Betreuung von bis zu 10 Intensivpatienten zuständig sind.

Besuchszeiten sind täglich von 15:00 – 16:00 Uhr und 18:00 – 18:30 Uhr.

Chirurgie West-Intensivstation

Die Intensivstation der Chirurgie West wird von OA Dr. med.-univ. Ilse Gradwohl-Matis geleitet. Die Station ist kontinuierlich mit einem Facharzt und einem Assistenzarzt besetzt, die für die Betreuung von bis zu 12 Intensivpatienten zuständig sind.

Es steht Ihnen ein Besucheraufenthaltsraum sowie eine Garderobe mit verschließbare Wertfächern zur Verfügung, wobei dafür keine Haftung übernommen wird. Die Besuchszeiten sind von 14:00 – 16:00 Uhr und 19:00 – 20:00 Uhr.

 

Anästhesie Intensivstation

Hier möchten wir Sie über die Anästhesiologische Intensivstation des Landeskrankenhauses Salzburg informieren.Wir bitten Sie um Ihr Vertrauen, damit wir gemeinsam die für Sie und Ihren Angehörigen schwere Zeit gut bewältigen können.

Unsere Aufgabe ist dir Betreuung von Patienten aller Fachrichtungen, zum Beispiel nach großenOperationen, nach Unfällen oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen. Dabei arbeitet unser Ärzte- und Pflegeteam eng mit anderen Stationen des Landeskrankenhauses Salzburg zusammen.

Die modernsten Therapiekonzepte kommen auf der Anästhesiologischen Intensivstation des Landeskrankenhauses Salzburg ebenso zum Einsatz wie die neuesten technischen Einrichtungen.

Der notwendige Einsatz von technischen Mitteln während der schweren Krankheitsphase Ihres Angehörigen sollte Sie nicht von regelmäßigen Besuchen abhalten.

Um eine optimale Qualität in der medizinischen Betreuung sowie in der Pflege sicher zu stellen, besteht unser Team aus Fachärzten für Anästhesiologie und Intensivtherapie sowie Intensivpflegekräften, die alle speziell für diese Aufgaben ausgebildet sind.
Selbstverständlich werden unsere Mitarbeiter laufend durch Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen geschult, um nach neusten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung arbeiten zu können.

Die Betreuung

Viele Patienten müssen während Ihres Aufenthalts auf der Intensivstation vorübergehend durch ein Beatmungsgerät unterstützt werden.
Über einen Beatmungsschlauch, der durch den Mund oder die Nase eingeführt wird, strömt Luft ein und aus.
Während dieser Zeit kann der Patient nicht sprechen. Trotzdem ist - je nach Wachheitszustand - eine Verständigung durch Mimik und Zeichensprache meist möglich.

Herz und Kreislauf des Patienten werden ständig über einen Monitor überwacht. Alle Geräte auf der Intensivstation reagieren auf kleinste Veränderungen mit hör- und sichtbaren Signalen.
Diese "Alarmsignale" bedeuten meist keine unmittelbare Gefahr und sind deshalb kein Grund zur Besorgnis. Sie helfen vielmehr dem Ärzte- und Pflegeteam, einen möglichen Akutfall sofort zu erkennen und entsprechend rasch zu reagieren.

Solange ein Patient nicht normal essen und trinken kann oder darf, werden Nahrungsmittel sowie Medikamente über einen Venenkatheter und / oder eine Magensonde zugeführt.

Bei Intensivpatienten kommt es häufig zu Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Kommunikationsdefiziten.
Nicht selten zeigt sich ein Verlust von Orientierung, Körpergefühl und Identität. Mit dem Konzept der Basalen Stimulation in der Pflege erfahren die Patienten auf unserer Station eine spezielle Förderung zur Wiedererlangung ihrer Wahrnehmung.

Ihr Besuch auf der Intensivstation der Anästhesie

Wir freuen uns, Sie als Besucher der Intensivstation zu empfangen.

Obwohl sich viele unsere Patienten in einem Schlafzustand befinden, ist für sie der zwischenmenschliche Kontakt mit vertrauten Personen wichtig.

Scheuen Sie sich daher nicht, Ihren Angehörigen zu berühren und ihm Dinge aus dem alltäglichen Leben zu erzählen.
Auch wenn keine Reaktionen erkennbar sind, gilt es als sicher, dass Hautkontakt, Geräusche und auch Geruch wahrgenommen werden.

Ärztliche Auskunft über den Gesundheitszustand sowie Information über die Pflege Ihres Angehörigen erhalten Sie jeweils zu den Besuchszeiten. Zudem können Sie bei uns psychologische Begleitung in Anspruch nehmen. Telefonische Auskunft ist aufgrund der Gesetzeslage nur bedingt möglich.
Sollten unvorhergesehene Ereignisse eintreten werden Sie von uns natürlich sofort informiert.

Während des Besuches kann es aufgrund verschiedener ärztlicher und pflegerischer Tätigkeiten zu kurzen Unterbrechungen Ihres Aufenthaltes am Bett Ihres Angehörigen kommen. Ebenso können Wartezeiten beim Einlass entstehen.

Die Besuchszeiten, die Auskunftszeiten und die Telefonnummern unserer Station entnehmen Sie bitte den auflegenden Visitenkarten.

Ihr Team der Anästhesiologischen Intensivstation

 

Chirurgie West-Intensivstation

Die Intensivstation der Chirurgie West wird von OA Dr. med.-univ. Ilse Gradwohl-Matis geleitet. Die Station ist kontinuierlich mit einem Facharzt und einem Assistenzarzt besetzt, die für die Betreuung von bis zu 12 Intensivpatienten zuständig sind.

Auf der Intensivstation der Chirurgie West werden Patienten aus unterschiedlichen Gründen zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Komplikationen durch erweiterte Maßnahmen behandelt, z. B.

  • nach einem schweren Unfall,
  • bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder
  • nach langdauernden Operationen.

Wir sind ein sehr motiviertes und geschultes Team, das Ihren Angehörigen Tag und Nacht aufmerksam betreut. Sollten Sie noch keine Erfahrung mit einer derartigen Situation gemacht haben, so ist diese Umgebung für Sie ungewohnt, ja sogar erschreckend. Ihr Angehöriger ist an viele Apparate angeschlossen, sein Aussehen ist aufgrund der Erkrankung verändert. Es kann auch sein, dass er bewusstlos ist und sich Ihnen nicht mitteilen kann. Um Ihnen etwas von der Angst und Verunsicherung nehmen zu können, werden wir Ihnen erklären, was mit Ihrem Angehörigen während der intensivmedizinischen Behandlung geschieht.

Kreislaufüberwachung

Zur dauernden Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Sauerstoffgehalt des Blutes und anderer wichtiger Organfunktionen werden die Patienten an Überwachungsgeräte angeschlossen.

Abweichungen von den Normalwerten der überwachten Körperfunktionen lösen hör- und sichtbare Signale aus. Ein hörbares Alarmsignal bedeutet jedoch in den meisten Fällen keine akute Lebensbedrohung, sondern hat den Zweck die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Situation zu lenken, um im Ernstfall rechtzeitig eingreifen zu können.

Überwachung der Atemfunktion

Ist die Atmung beeinträchtigt, muss sie künstlich mittels eines Beatmungsgerätes unterstüztz werden. Dazu wird ein Beatmungsschlauch (Tubus) über den Mund oder die Nase in die Luftröhre des Patienten eingeführt.

Das Beatmungsgerät reichert die Atemluft mit Sauerstoff an und übernimmt die Atemarbeit (Ein- und Ausatmung) für den Patienten.

Damit die Beatmung für den Patienten nicht unangenehm ist, erhält er kontinuierlich Schmerz- bzw. Beruhigungsmittel verabreicht. Während der Zeit der Beatmung kann der Patient nicht sprechen.

Überwachung der Nierenfunktion

Die Ableitung des Urins erfolgt über einen Katheter, der durch die Harnröhre in die Blase eingelegt wird. Durch die Messung und Untersuchung der ausgeschiedenen Flüssigkeit können wir die Funktion der Niere beurteilen und überprüfen.

Sollte es notwendig werden, die Nierenfunktion zu ersetzen, wird der Patient an ein spezielles Dialysegerät (Blutwäsche) angeschlossen.

Katheter

Bei den meisten Intensivstationspatienten ist es notwendig, Katheter (dünne Plastikschläuche) in die Blutgefäße einzulegen.

Infusionen, Nährlösungen und Medikamente werden meist mit speziellen Infusionspumpen verabreicht, um die exakte Zufuhr zu gewährleisten.

Da Patienten im Zustand des Tiefschlafes selbst keine Nahrung zu sich nehmen können, ist es notwendig, diese durch einen Schlauch, der über die Nase in den Magen eingelegt wird, zuzuführen.

Auch in große Operationswunden werden von Chirurgen Schläuche bzw. Katheter eingelegt, deren Inhalt in Behälter, welche am Bettrand aufgehängt sind, gesammelt und ebenfalls überwacht.

Psychologische Beratung

Der Patient, wie auch Sie, befindet sich in einer Ausnahmesituation! Es steht Ihnen eine psychologische Beratung zur Verfügung, die Sie gerne in Anspruch nehmen können!

Seelsorge

Wenn Sie oder Ihr / Ihre Angehöriger die Begleitung durch einen Seelsorger wünschen, dann wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal.

Auskunft

Auskünfte werden nur an die engsten Familienangehörigen erteilt. Diese informieren die weiteren Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen. Für telefonische Auskünfte (ebenfalls nur für engste Familienangehörige) steht Ihnen in der Regel der diensthabende Arzt um 08:00 Uhr und 20:00 Uhr unter der Telefonnummer +43 (0)662 4482-57597 zur Verfügung.

Mithilfe

Bitte hinterlassen Sie eine Telefonnummer, unter der Sie in der akuten Phase der Erkrankung erreichbar sind. Lassen Sie uns wissen, ob wir Sie bei Veränderungen auch während der Nacht anrufen dürfen.

Um besser auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen zu können, ist es möglich, persönliche Dinge, welche Ihn / Sie an zu Hause erinnern, mitzubringen wie:

  • Zahnbürste
  • Zahncreme
  • Parfüm
  • Hautpflegemittel
  • Bilder
  • Zeichnungen
  • Musik CD / Kassetten

Besuchszeiten der Chirurgie West Intensivstation

Es steht Ihnen ein Besucheraufenthaltsraum sowie eine Garderobe mit verschließbare Wertfächern zur Verfügung, wobei dafür keine Haftung übernommen wird. Die Besuchszeiten sind von 14:00 – 16:00 Uhr und 19:00 – 20:00 Uhr.

Falls zu dieser Zeit Pflege- und Behandlungsmaßnahmen am Patienten notwendig sind, ersuchen wir Sie, diese Zeit in dem dafür vorgesehenen Besucheraufenthaltsraum zu überbrücken. Die Belastbarkeit Ihres Angehörigen ist beschränkt und um den Patienten nicht zu überfordern, bitten wir Sie, dass nicht mehr als zwei Angehörige bzw. Freunde gleichzeitig zu Besuch kommen.

Hygiene

Um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden, bitten wir Sie eine Einmalschürze anzulegen und bei Beginn und am Ende Ihres Besuches die Hände zu desinfizieren. Wir empfehlen Ihnen, Kinder unter 12 Jahren nicht mit auf die Intensivstation zu nehmen, obwohl wir die endgültige Entscheidung und somit auch die Verantwortung Ihnen überlassen.

Bitte beachten Sie das Handyverbot und bringen Sie aus hygienischen Gründen keine Blumen mit.

Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an das Pflegepersonal.

Anästhesie Aufklärung

Podiumsdiskussion "Anästhesie Aufklärung"
Balanceakt zwischen PatientInnen - Information, forensischer Absicherung und Arbeitszeitvernichtung Diskussion im Rahmen des zweiten Salzburger Präanästhesie-Forum des ÖGARI

Traumazentrum

Überregionales Traumazentrum
UK für Unfallchirurgie österreichweit erstes evaluiertes überregionales Traumazentrum im Traumanetzwerk

Letzte Änderung am 10.12.2010 Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft (SALK)Impressum | AGB