Die Anzahl der Anästhesien bewegt sich mit geringen Schwankungen knapp um die 24.000 jährlich. Es werden alle modernen Techniken der Vollnarkose, der rückenmarksnahen- und der regionalen- und Leitungstechniken angeboten. Der Gerätepark wird laufend dem Stand der Technik der modernen Anästhesie angepasst und umfasst derzeit 75 Narkoseplätze, wobei alle gesetzlich erforderlichen Richtlinien, insbesondere des Monitorings (Überwachung) für den Patienten vorhanden sind. Darüber hinaus sind aber auch zusätzliche Methoden wie die Überwachung der Narkosetiefe mit Hilfe der BIS- bzw. Entropie- Methode im Einsatz. An zahlreichen Narkoseapparaten wird das Narkoseprotokoll vollautomatisch geführt. Postoperativ werden die Patienten im Sinne der Schmerztherapie von den Mitarbeitern der Universitätsklinik weiter betreut, wobei bei entsprechender Indikation so genannte „on demand-Schmerzpumpen“ zur Verfügung stehen und Schmerztherapiestandards vorgegeben sind. 29 Oberärzte und 11 Fachärzte gewährleisten eine den Richtlinien konforme Ausbildung der 22 Ausbildungsassistenten.
Intensivmedizin
Der zweite Schwerpunkt der Universitätsklinik liegt auf intensivmedizinischem Gebiet. Es stehen 22 Intensivbetten zur Verfügung, die mit modernen Techniken und Verfahren der Allgemeinen Intensivmedizin ausgestattet sind:
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Komplettes elektronisches Monitoring
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(Zum Teil) online-Monitoring im Sinne der papierlosen Dokumentation und Krankengeschichtsführung.
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Sämtliche Formen der künstlichen Beatmung
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Kunstlunge
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Hämofiltration
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Plasmaseparation
Weiters bewährt sich seit vielen Jahren die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der pädiatrischen Intensivstation.
Ambulante Patientenbetreuung
Die Klinik führt auch eine Narkoseambulanz, die sich derzeit im Ausbau befindet. PatientInnen werden nach internationalen Richtlinien beraten und aufgeklärt, bevor sie ihre Einwilligung geben.
Schmerzambulanz
Eine weitere Säule der Klinik ist die Schmerzambulanz. Hier werden chronisch schmerzkranke und schwer einstellbare PatientInnen betreut. Diese Ambulanz stellt die Patienten nicht nur mit Medikamenten ein, sondern bietet alle modernen Verfahren der Schmerztherapie an. So verfügt die Einheit über einen Operationsraum, in dem mit Hilfe von bildgebenden Geräten auch Katheter und Schmerzpumpen implantiert werden. Im Ausbildungsbereich werden nicht nur die eigenen Mitarbeiter an dieser Einheit geschult, sondern auch anerkannte Schmerzkurse durchgeführt.








