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Ethik

In Folge der rasanten Fortschritte der modernen Medizin gelingt es, zunehmend kleinere Frühgeborene nach der Geburt erfolgreich zu versorgen. Mitzubeobachten, wie  unsere kleinsten, nach der Geburt intensiv betreuten Kindern später gesund heranwachsen, gehört mit Sicherheit zum schönsten Teil unser Arbeit auf der neonatologischen Intensivstation.

Andererseits stellt die moderne Neonatologie ein echtes Grenzgebiet der möglichen medizinischen Versorgung dar, sodaß es bedauerlicherweise nicht immer gelingt, später gesunde Kinder aus unserer Betreuung zu entlassen. An dieser Stelle kommen ethische Überlegungen ins Spiel, wobei wir im Rahmen wöchentlicher, interdisziplinärer (Ärzte/innen, Krankenpflege,Psychologie, bzw. alle wesentlich an der Betreuung des Kindes beteiligten Personen) Ethikbesprechungen, jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, für jedes Kind individuell, den für das Kind besten Weg zu finden versuchen. 

Dabei werden differenzierte Einschätzungen bezüglich der momentanen, medizinischen Situation, weitere therapeutische Möglichkeiten, sowie die zu erwartende Prognose einbezogen, um in Absprache mit den Eltern den weiteren Behandlungsweg eingeschlagen zu können. In unsere Entscheidungsfindung fließt einerseits das nötige fachliche Wissen und die Erfahrung der behandelnden Ärzte und des Pflegeteams ein, andererseits wird in einem ständigen Dialog mit den Eltern auf deren Sorgen, Ängste, Wünsche und Meinungen sensibel eingegangen. Das Ziel dieses Prozesses ist es, im Einvernehmen mit den Eltern, für jedes Kind das Bestmögliche zu erreichen.

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