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Willkommen in der Kinderwunschklinik des LKH Salzburg, dem Institut für Gynäkologische Endokrinologie und assistierte Reproduktion

Wenn auch zuletzt das berufliche Fortkommen der Frau immer mehr vor der Familiengründung thematisiert wird, so ist nach wie vor der Wusch, schwanger zu werden, in jeder Frau tief verankert. Darüber hinaus ist es nicht nur für die Frau, sondern auch für den Partner von immenser Bedeutung, eine Familie zu haben, für ein Kind da zu sein, es zu erziehen und seine Entwicklung zu beobachten. Geht der Wunsch nach einem Kind nicht in Erfüllung, stellt das für viele Paare ein großes Problem dar und kann dann in gewissen Phasen zur extremen seelischen Belastung werden. Dadurch wird häufig die aktuelle Lebenssituation beruflich, finanziell und seelisch beeinträchtigt. Auch die Partnerbeziehung kann darunter leiden. Die Gründe für den unerfüllten Kinderwunsch können mannigfaltiger Ursache sein, immerhin sind 20 Prozent aller Paare betroffen – Tendenz steigend. „Fortpflanzung“ betrifft bei der Frau ein komplexes, von Hormonen  gesteuertes organisches System, aber auch beim Mann nehmen die Fertilitätsstörungen zu, sodass im Rahmen der Reproduktionsmedizin beide Partner entsprechend abgeklärt werden müssen!

Hunderte Wunschbabys wurden seit 1992 in der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Salzburg geboren. Die in-vitro-Fertilisation ist eine spitzenmedizinische Leistung und gehört fix zum Leistungsspektrum der Universitätsklinik. Unserem Team ist vor allem das „AIM“ - Prinzip wichtig: „Anonym - Integer - Modern“: Anonym und integer im Sinne der ethischen und gesellschaftlichen Grundlagen die modernsten Therapiemöglichkeiten anzubieten. Daraus ist die Philosophie unseres Institutes abzuleiten, nämlich vor allem verantwortungsvoll und patientenorientiert auf die gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse der Patientinnen und Paare im Land Salzburg und darüber hinaus einzugehen!

Die Methode der IVF/ICSI wird am Salzburger Universitätsklinikum nur eingesetzt, wenn andere Methoden wie z.B. der Verkehr zum optimalen Zeitpunkt (VZO) oder die intrauterine Insemination (IUI) versagen (Rechtliche GrundlagenIVF Tarife). OA Dr. Michael Sommergruber, der Leiter des Instituts für Gynäkologische Endokrinologie und assistierte Reproduktion in der Salzburger Universitätsfrauenklinik, erklärt die Behandlungs-Philosophie so: „Wir setzen bei den Frauen möglichst wenig invasive und möglichst nebenwirkungsarme Therapien ein. Dazu ist aber oft eine exakte Abklärung der Patientin nötig. Neben der obligaten Hormonbestimmung aus dem Blut zur endokrinologischen Diagnostik (PCO, ovarielle Insuffizienz) sind oft auch operative Eingriffe zur Beurteilung der Eileiterfunktion und der Gebärmutterhöhle (LASK, HSK, Chromopertubation) oder auch zum Ausschluss anderer ursächlicher Erkrankungen (z.B.: Endometriose) indiziert; eventuell auch weiterführende andrologische Abklärungen beim Partner, im Ausnahmefall auch genetische Untersuchungen beider Partner. Durch soft stimulation versuchen wir bei der IVF/ICSI Behandlung auch gesundheitsgefährdende Überstimulationssyndrome zu vermeiden. Der single embryo transfer (SET) wird wenn möglich immer durchgeführt, um höhergradige Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden, die unter medizin-ethischen Gesichtspunkten keineswegs als Erfolg zu bewerten sind.“ Erfolg ist in den Salzburger Landeskliniken eine adäquate Behandlung von Paaren mit Kinderwunsch mit dem Ziel der Geburt eines gesunden Einlings!

Durch ärztliche Untersuchungen können mögliche körperliche Ursachen beim Mann oder bei der Frau gefunden werden. Können keine eindeutigen  Ursachen gefunden werden so spricht man von einer idiopathischen Sterilität (20%). Diese Diagnose führt zwar auf der einen Seite zu einer Erleichterung (es liegt nichts „Ernstes“ vor), auf der anderen Seite ist eine Therapie genauso notwendig, wie bei einer manifesten klinischen Erkrankung eines Partners oder beider.

Laut Statistik bleiben etwa 20% aller Ehen ungewollt kinderlos. Die Ursachen hierfür liegen zu 40% beim Mann, zu 40% bei der Frau und zu 20% bei beiden. Unsere Behandlung bietet diesen Paaren die Möglichkeit, Eltern zu werden. Falls der Weg des IVF/ICSI gewählt werden sollte, so unterscheidet sich ein auf diesem Weg entstandenes Kind von anderen Kindern nur darin, dass es die ersten Tage seines Werdens außerhalb (extrakorporal) des Mutterleibes in einer Kulturschale (Embryo/Blastocyst)verbracht hat. Das erste auf diese Weise gezeugte (in-vitro-fertilisierte) Kind wurde 1978 durch die Behandlung von Robert Edwards geboren. Inzwischen ist diese Methode zur medizinischen Routine geworden.

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