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Gerinnung

  • Gerinnungsambulanz

    Universitätsklinik für Innere Medizin III

    Ort:

    Gebäude Haus C, 1.OG

    Telefon:

    +43-(0)57255-25804 oder +43-(0)57255-25805

    Fax:

    +43-(0)57255-25989

    Zuständig:

    Frau Dr. Sibylle Jäger, Herr Dr. Michael Grundbichler

    Informationen:

    Telefonische Terminvereinbarung und ärztliche Überweisung unbedingt erforderlich.

    Terminvereinbarung:

    Frau Brandauer, Frau Enhuber, Frau Haidinger, Frau Hant

    Montag-Donnerstag von 7.00-15.30 Uhr

    Freitag von 7.00-15.00 Uhr

    Öffnungszeiten:

    Montag-Donnerstag von 7.45-11.15 Uhr

     

 

Die GERINNUNGSAMBULANZ befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, die durch Störungen des Gleichgewichtes in der Blutgerinnung bedingt sind, welche Blutungsneigungen als auch Thromboseneigungen verursachen können.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten erfolgt eine zielgerechte Blutabnahme im Gerinnungslabor des Zentrallabors, wo die apparative Diagnostik erfolgt. Mit Erhalt der Laborbefunde werden in Zusammenschau mit der aktuellen Klinik und Anamnese die Diagnose sowie ein Therapievorschlag erstellt.

Mit dem Begriff der HÄMOSTASE wird ein komplexes Zusammenspiel von Prozessen, Geweben, Zellen und Substanzen verstanden, durch das zum einen die Fließfähigkeit des Blutes an jedem Ort und zu jeder Zeit, und zum anderen gleichzeitig seine Gerinnbarkeit nach Verletzung - wiederum an jedem Ort und zu jeder Zeit - gewährleistet wird.

Die Regulation dieser interaktiven Systeme erfolgt auf verschiedenen Ebenen:

  • Durch Zelloberflächen
  • Zellrezeptoren und Zellprodukte
  • sowie durch Aktivatoren und Inhibitoren.

Störungen dieser eng regulierten Systeme können sowohl Blutungsneigungen als auch Thromboseneigungen verursachen. Die Symptome können mild bis lebensbedrohend, angeboren oder erworben sein. Bei geringstem Verdacht auf eine Erkrankung mit hämorrhagischer Diathese oder Thrombophilie sollte eine Gerinnungsdiagnostik in einer Spezialambulanz erfolgen.

Wie in jedem klinischen Teilgebiet ist eine gründliche Anamnese ein wesentlicher Bestandteil der Diagnostik der ausreichen Zeit gewidmet werden muß. Aus diesem Grund und um einen patientenfreundlichen Ablauf zu gewährleisten, ist eine Terminvereinbarung unumgänglich, wobei auf die Dringlichkeit selbstverständlich eingegangen wird.
Sollten schon Voranalysen auswärts durchgeführt worden sein, sollten diese aus Gründen der Zeit-und Kostenersparnis mitgebracht werden.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten erfolgt eine zielgerechte Blutabnahme im Gerinnungslabor des Zentrallabors, wo die apparative Diagnostik erfolgt. Mit Erhalt der Laborbefunde werden in Zusammenschau mit der aktuellen Klinik und Anamnese die Diagnose sowie ein Therapievorschlag erstellt. Bei einigen Erkrankungen sind mehrfache Blutabnahmen und Tests erforderlich, die Patienten werden hierüber eingehend aufgeklärt.

Hämophilie - Zentrum

Neben dieser diagnostischen Tätigkeit betreuen wir als Hämophilie-Zentrum des Landes Salzburg Hämophiliepatienten. Einerseits werden die betroffenen erwachsenen Patienten regelmäßigen Kontrollen unterzogen, bei denen jeweils die aktuellsten Therapieformen besprochen werden. Andererseits wird sowohl in Akutsituationen als auch vor geplanten Operationen ein Therapieplan erstellt. Gerade bei Eingriffen an Hämophiliepatienten bedarf es einer engen und zuverlässigen Kooperation zwischen den Chirurgen, dem Zentrallabor und dem zuständigen Hämostasiologen, der den Therapieplan erstellt.

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