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Landesklinik Tamsweg ist Lehrkrankenhaus der Paracelsus Universität
Landesklinik Tamsweg ist Lehrkrankenhaus der Paracelsus Universität

Landesklinik Tamsweg ist Lehrkrankenhaus der Paracelsus Universität

Die Anerkennung zum „Lehrkrankenhaus“ der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität wird als Gütesiegel an Krankenanstalten verliehen.

Sie sollen kontinuierliche Fortbildungsaktivitäten aufweisen und wegen ihres besonders hohen klinischen Standards für den praktisch-medizinischen Unterricht herangezogen werden. „Am Ende des Studiums der Humanmedizin soll der handlungskompetente Arzt stehen – ein Absolvent also, der nicht nur medizinisch-theoretisches Wissen besitzt, sondern bereits über einsetzbare Fertigkeiten verfügt. So sind – neben frühem Patientenkontakt und zahlreichen Praktika – das Forschungstrimester und klinische Rotationen verpflichtender Bestandteil des Curriculums. Durch die Ernennung der Landesklinik Tamsweg zum Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität gibt es hier diese Möglichkeit der Ausbildung“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Dekan für Klinische Angelegenheiten an der Paracelsus Universität, bei der Ernennung der Landesklinik Tamsweg zum Lehrkrankenhaus. Der Großteil der kooperierenden Lehrkrankenhäuser und Lehrabteilungen der Paracelsus Universität, die im Rahmen des Humanmedizinstudiums Studierende ausbilden, befindet sich im Raum Salzburg, Oberösterreich und Bayern.

Der Dialog von Lehre, Forschung und Patientenversorgung hat für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) seit jeher höchste Priorität. SALK Geschäftsführer Dozent Dr. Paul Sungler betont: „Durch die enge Kooperation des Universitätsklinikums und des Krankenhauses Tamsweg ist eine langfristige Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung im Lungau möglich. Lehre und Forschung sind wichtig für die Qualitätssicherung der Patientenversorgung in Kliniken. Wie bereits die Landesklinik St. Veit im Pongau, ist nun auch die Landesklinik Tamsweg Lehrkrankenhaus der Paracelsus Universität. Ein wesentlicher Vorteil der engen Anbindung der Landesklinik Tamsweg an das Uniklinikum Salzburg ist, dass die Ärztinnen und Ärzte zwischen den Spitälern rotieren können, wodurch dem Problem des Ärztemangels, das besonders die peripheren Krankenhäuser betrifft, Rechnung getragen wird. Die Ernennung zum Lehrkrankenhaus bedeutet auch, dass die Ärztinnen und Ärzte sich hier habilitieren können. Bereits bisher lief die Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum hervorragend.“

Das Forschungstrimester im vierten Studienjahr soll dem Medizinstudierenden, der ein Basiswissen in theoretischen Teilgebieten der Medizin mitbringt und eine gewisse Erfahrung mit klinischen Fragestellungen gesammelt hat, die Möglichkeit bieten, an einem theoretischen oder klinischen Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Der Ärztliche Direktor und Primar Dr. Vaclav Ruzicka erklärt: „Als Lehrkrankenhaus können wir den Studierenden die aktive Mitarbeit in der Forschung und im klinischen Alltag ermöglichen. In den insgesamt 37 Wochen klinischer Praktika können die Studierenden viel Praxiswissen über die wohnortnahe Basisversorgung in einer Region wie dem Lungau erlernen. Bestandteil ist nicht nur die stationäre, sondern auch die tagesklinische und ambulante Versorgung. Eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Fach- und Hausärzten ist dafür wichtige Voraussetzung. Außerdem ist die Landesklinik Tamsweg eine wichtige Stütze des Notarztsystems im Lungau. Die Ernennung zum Lehrkrankenhaus ist für uns die Bestätigung unseres Weges und unserer hohen fachlichen Kompetenz.“

Das Krankenhaus Tamsweg ist seit seiner Gründung im Jahr 1905 für die Basisversorgung des Lungaus und angrenzender Regionen zuständig und fester Bestandteil der regionalen Infrastruktur. 2008 ging es von der Marktgemeinde Tamsweg in die Rechtsträgerschaft des Landes Salzburg über und wird nun mit 1.1.2016 in die SALK eingegliedert. Das Haus wird bis voraussichtlich 2018 vollständig saniert und den aktuellen Anforderungen der  Gesundheitsversorgung entsprechend neu aufgestellt.


Aktuell besitzt die PMU 23 Lehrkrankenhäuser:

  • Kreisklinik Bad Reichenhall (D)
  • Klinik Bad Reichenhall (D)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus St. Josef Braunau
  • Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum Großgmain
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus Hallein
  • Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau (D)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus Oberndorf
  • Klinikum Rosenheim (D)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg
  • Kardinal Schwarzenberg´sches Krankenhaus
  • Landeskrankenhaus St. Veit
  • Psychiatrische Dienste Thurgau (CH)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus Tamsweg
  • Klinikum Traunstein (D)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus St.Vinzenz Zams (Abteilung für Innere Medizin)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus Zell am See
  • Diakoniewerk Zschadrass (D)
  • Unfallkrankenhaus Linz
  • Unfallkrankenhaus Salzburg
  • Schön Klinik Berchtesgadener Land (D)
  • Schön Klinik Vogtareuth (D)
  • Schön Klinik München-Harlaching (D)
  • Allgemein öffentliches Krankenhaus Mittersill

 

Bildrechte SALK | Abdruck honorarfrei

Bild: Landesklinik Tamsweg ist Lehrkrankenhaus der PMU: v.l.n.r.: Ärztliche Direktor LK Tamsweg Dr. Vaclav Ruzicka; Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Dekan für Klinische Angelegenheiten an der Paracelsus Universität; SALK Geschäftsführer Dozent Dr. Paul Sungler;

Bild: PMU Lehrkrankenhaus Enthüllung_1+2: v.l.n.r.: Ärztliche Direktor LK Tamsweg Dr. Vaclav Ruzicka; Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Dekan für Klinische Angelegenheiten an der Paracelsus Universität; SALK Geschäftsführer Dozent Dr. Paul Sungler; Bürgermeister von Tamsweg, Georg Gappmayer; PMU Student aus Tamsweg, Alexander Grübl;

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing

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