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Wir über uns

Wissenschaftlicher Schwerpunkt:

Forschung zu neurokognitiven Fragestellungen mit funktioneller und struktureller Magnetresonanztomographie, EEG, TMS und tDCS und Verhaltensdaten:
In diesem Schwerpunkt werden die neuronalen Korrelate des menschlichen Verhaltens und Denkens sowie von psychiatrischen und neurologischen Störungsbildern mit modernen apparativen neurokognitiven Forschungsmethoden sowie Verhaltens- und Testdaten untersucht. Inhaltliche Schwerpunkte liegen unter anderem im Bereich Lese- und Legasthenieforschung, Theory of Mind, Demenz, Wachkoma- und Bewusstseinsforschung, Entscheidungsverhalten (auch bei Glücksspielsucht) und jugendpsychiatrischen Störungen. Diese Forschungsfelder werden in Zusammenarbeit mit dem FB Psychologie der Universität Salzburg verschiedenen Universitätskliniken (Neurologie, Psychiatrie, Jugendpsychiatrie) bearbeitet.
Im Rahmen dieser Forschungstätigkeit kooperiert das Institut mit einer Reihe von internationalen Partnern (z.B. Wellcome Trust Centre for Neuroimaging, UCL London) und ist an einer Reihe von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten (z.B. FWF, EU, Jubiläumsfonds der ÖNB) beteiligt. Im Rahmen dieser Forschungsprojekte werden außerdem Bachelor- und Masterstudenten, Diplomanden und Doktoranden der PLU und der PMU Salzburg betreut.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration der verschiedenen neurokognitiven Forschungsmethoden (z.B.: EEG-fMRT, EEG-TMS).
Das Institut ist ebenso für die gesamte Administration (Zugang, Zulassung von Studien) und technische Betreuung des Siemens TIM TRIO Forschungs- MRTs, das sich im Eigentum der Paris Lodron Universität befindet aber an der CDK lokalisiert ist, zusammen mit dem FB Psychologie der PLU verantwortlich, sowie für die Administration und technische Betreuung von TMS, EEG und tDCS Systemen.

Klinischer Schwerpunkt:

Neuropsychologische Diagnostik
Bei Krankheitsbildern mit kognitiven Fragestellungen (z.B. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Intelligenz, Entscheidungsfähigkeit)
Psychiatrische Störungen: depressive Verstimmungszustände im Rahmen von Erschöpfungs- und Schmerzsymptomen oder bipolare Depressionen
Neurologische Störungen
Neurotische Störungen, Belastungs- und somatoforme Störungen
Suchterkrankungen
Störungen des Bewusstseinsgrades (wie Wachkoma)

Diese Untersuchungen werden einerseits bei stationären Patienten zur Klärung diverser Fragestellungen seitens des zuweisenden Arztes und andererseits bei ambulanten Personen im Rahmen der Prävention und als Verlaufskontrollen bei bereits vorbestehenden Erkrankungen durchgeführt.

Zur Anwendung kommen Explorationsgespräche, computerunterstützte Diagnoseinstrumente, standardisierte Testverfahren und -batterien sowie verschiedene Angst- und Depressionsinventare und andere klinische Skalen je nach Fragestellung.

Psychologische Beratung und Behandlung:
Beratungsgespräche zur kognitiven und emotionalen Bewältigung von physischen und psychischen Einschränkungen sowie Aufklärung und Information über Störungen bei Patienten und Angehörigen.

Klinischer Einsatz von apparativen neurokognitiven Methoden:
Einsatz von fMRT, EEG und TMS bei klinischen Untersuchungen, zum Beispiel Wahrnehmungs- und Denkvorgänge bei Störungen des Bewusstseins, präoperative Funktionslokalisierung, Sprachlateralisierung.
Einsatz von rTMS und tDCS zur Behandlung von neurologischen und psychiatrischen Störungen, zum Beispiel Bewegungsstörungen, Depressionen.


Ausbildungseinrichtung:
Praktikumsstelle Typ A für die Ausbildung zur „Klinischen NeuropsychologIn“ (GNPÖ)
Facheinschlägige Einrichtung des Gesundheitswesens zum Erwerb praktischer fachlicher Kompetenz als „Klinische PsychologIn“ sowie als „GesundheitspsychologIn“ (BMG)
Praktikumsstelle für die Pflichtpraxis für Bachelor- und Masterstudium (Psychologie)
Supervision


Vernetzung der klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte

Wie aus den oben genannten Tätigkeitsbereichen ersichtlich besteht ein enger methodischer und theoretischer Zusammenhang zwischen den eher wissenschaftlichen und den eher klinischen Tätigkeiten des Instituts. Ein starker Schwerpunkt ist daher die enge Vernetzung der beiden Bereiche. Vor allem sollen Erkenntnisse aus den wissenschaftlichen Studien dazu dienen, die Diagnostik, Prognose und Behandlung neurologischer und psychiatrischer Patienten zu verbessern. Erste Erfolge dieser Strategie sind bereits z.B.: in den Bereichen sichtbar, wo funktionelles MRT und kognitive EEG Untersuchungen zur Diagnose von Wachkomapatienten verwendet werden. In diesem Bereich ergänzen sich die Ergebnisse der apparativen neurokognitiven Verfahren mit denen der neuropsychologischen Diagnostik über Verhaltensbeobachtung. Diese Fortschritte sind aber nur über eine enge und andauernde Vernetzung von Grundlagenforschung und klinisch-neuropsychologischer Praxis möglich.

 

Leiter

Martin  Kronbichler

Dr.

Martin Kronbichler

Telefon:+43 (0)5 7255-56032

Fax:+43 (0)5 7255-30388

Email:m.kronbichler@salk.at

Psychologen

Margarita Kirschner

Dr.

Margarita Kirschner

Psychologen

Jürgen Bergmann

Mag.

Jürgen Bergmann

Telefon:+43 (0)5 7255-30340

Fax:+43 (0)5 7255-30388

Email:J.Bergmann@salk.at

Psychologen

Julia Crone

Mag.

Julia Crone

Telefon:+43 (0)5 7255-34622

Fax:+43 (0)5 7255-30388

Email:j.crone@salk.at

Radiologietechnologin

Eva-Maria Reiter

Eva-Maria Reiter

Telefon:+43 (0)5 7255-34622

Fax:+43 (0)5 7255-30388

Email:e.reiter@salk.at

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