Knochendichtemessung

Was können Folgen einer Osteoporose sein?
Osteoporose führt im fortgeschrittenen Stadium dazu, dass die Knochen porös und weniger belastbar werden. Die Folge sind Knochenbrüche auch ohne schwerere äußere Krafteinwirkungen wie z.B. Stürze, Unfälle.

Durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche treten insbesondere in folgenden Skelettabschnitten auf:
Wirbelsäule (sogenannter Fisch- und Kompressionswirbel)
Oberschenkelhalsfraktur
Handgelenk, Unterarm
Vor allem Wirbeleinbrüche werden von den Betroffenen oft nicht erkannt, die Folgen sind u.a. starke Rückenschmerzen, Verringerungen der Körpergröße, sogenannte Rundrückenbildung.

Knochendichtemessung
Wie funktioniert die Messung?
Die DEXA-Messung (Dual Energy x-ray Absorptiometrie) beruht auf der Abschwächung (Absorption) der Röntgenstrahlen durch Knochen und Weichteile. Dabei werden zwei schwache Röntgenstrahlen zweier unterschiedlicher Energien durch die Oberschenkelregion oder die Lendenwirbelsäule geschickt. Je nach Knochendichte wird die Intensität der Röntgenstrahlen stärker oder geringer abgeschwächt und diese Abschwächung ist messbar. Ausschlaggebend für die Messung ist der sogenannte T-Wert. Er gibt an, ob und wie weit der Messwert im Vergleich zur mittleren Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen abweicht.

Wie kann es zu einer Osteoporose kommen?
Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Knochenerkrankung mit beeinträchtigter Knochenfestigkeit und erhöhtem Risiko für Knochenbrüche.
Der Knochen wird durch das sogenannte Knochen-Remodeling ständig erneuert. Dadurch kann sich das Skelett den Anforderungen anpassen und seine Funktion als Kalziumspeicher wahrnehmen.
Das Risiko, eine Osteoporose zu entwickeln, hängt von der Skelettbildung und dem Ausmaß des Knochenmasseverlustes im späteren Leben ab.
Die Spitzenknochenmasse (peak bone mass) ist zwischen dem 20.-22. Lebensjahr erreicht und hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Ernährung
  • Hormonelle Veränderungen während der Pubertät
  • Körperliche Aktivität
  • Ein übermäßiger Abbau der Knochenmasse (negative Remodeling-Balance) kann bedingt sein durch:
    • Östrogenmangel nach dem Wechsel
    • Kalziummangel, Vitamin D-arme Ernährung
    • mangelnde Bewegung, wenig Sport
    • idiopathisch, genetische Essstörungen, Malabsorption
    • übermäßiger Konsum von Nikotin, Alkohol

Die Ursachen und Risikofaktoren für Osteoporose liegen bereits im Kindesalter. Daher können Eltern sowie jeder einzelne persönlich dazu beitragen, dass sein Risiko an Osteoporose zu erkranken, reduziert werden kann.

Grundsätzlich gilt:
Je früher man mit einer gesunden Lebensweise beginnt, desto größer sind die Chancen, nicht zu erkranken.

Die wichtigsten Punkte zur Vorbeugung von Osteoporose sind:

  • regelmäßige, dem Alter- und Gesundheitszustand entsprechend angepasste Bewegung/Sport
  • nicht rauchen
  • wenig alkoholische oder phosphathaltige Getränke (wie z.B. Cola etc.)
  • Ernährung unter Bedachtnahme, dass dem Körper ausreichend Kalzium und Vitamin D zugeführt wird (Milch- und Milchprodukte, Käse etc.)
  • Sonnenlicht fördert die Bildung von Vitamin D unter der Haut


Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:arzneiundvernunft.at/DE/Thema/Osteoporose

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