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Entwicklung der Christian-Doppler-Klinik
Entwicklung der Christian-Doppler-Klinik

Entwicklung der Christian-Doppler-Klinik Zentrum für Psychiatrie, Altersmedizin und Rehabilitation – Neurologie und Neurochirurgie übersiedeln 2022 ins Landeskrankenhaus

Zentrum für Psychiatrie, Altersmedizin und Rehabilitation – Neurologie und Neurochirurgie übersiedeln 2022 ins Landeskrankenhaus

Die Universitätskliniken für Neurologie und Neurochirurgie, die Division Neuroradiologie und der Sonderauftrag Neuroanästhesie werden ab 2022 ins Landeskrankenhaus übersiedeln. Die Schnittstellenanalyse hat ergeben, dass es jedenfalls sinnvoll ist, die Akutfächer Neurologie und Neurochirurgie im Landeskrankenhaus zu situieren. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst betont: „Dies ist Masterplan-konform für die 3. Bauetappe des Ambulanz-Kopf-Zentrums für 2022 geplant. Die Neurologie und Neurochirurgie wurden erst vor einigen Jahren großräumig saniert – eine frühere Übersiedlung ist daher nicht zu verantworten, weil für die Nachnutzung in sehr gute Baustrukturen eingegriffen werden müsste. Die Prüfung hat ergeben, dass ein Umzug der Neurologie und Neurochirurgie von großen Nutzen für die künftige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten ist.“ Diese Entscheidung war durch Arbeitsgruppen unter Einbezug aller beteiligten Haus- und Klinikvorständen sowie der Organisationsentwicklung vorbereitet worden.

Der Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik, Dozent Dr. Reinhold Fartacek erklärt: „Für den Standort der CDK entsteht durch den Umzug eine Entwicklungsfläche, die medizinischen Anforderungen der Zukunft langfristig Rechnung tragen wird. Hier wird ein altersmedizinisches Zentrum entstehen und die Psychiatrie ausgebaut werden. Beides ist aufgrund der Alterung der Gesellschaft und der Zunahme psychischer Erkrankungen dringend notwendig. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, einen Planungs- und Strategieprozess für ein altersmedizinisches Zentrum einzuleiten und schon in den nächsten Jahren konkrete Verbesserungen zu verwirklichen. Salzburg soll eine Vorreiterrolle in der medizinischen und psychosozialen Versorgung älterer und hochbetagter Menschen einnehmen, die von der Gerontopsychiatrie bis zur neuen Versorgungsformen zwischen Akutstation und Langzeitpflege reicht. Eine zunehmende Zahl von Menschen braucht nach der Behandlung im Krankenhaus eine geschützte Übergangsphase mit geriatrischer Behandlung und Pflege, damit die Alltagskompetenzen wieder entwickelt und unterstützt werden. Derartig neue Versorgungsformen in der CDK zu entwickeln, ist ein ambitioniertes Ziel, das jetzt in Angriff genommen wird. "

Im nächsten Schritt wird gemeinsam mit den beteiligten Kliniken das Entwicklungskonzept für die beiden Zentren Psychiatrie und Altersmedizin erstellt. Burkhard van der Vorst erklärt dazu: "Hier ist uns eine enge Vernetzung mit Land und Stadt Salzburg im Hinblick auf Versorgungsbedarf und Versorgungsstufen wichtig. Parallel wird der strategische Fahrplan für die zu übersiedelnden Fächer ausgearbeitet.“


Die Entwicklung der Christian Doppler Klinik steht strategisch auf zwei Säulen:

Zentrum für Psychiatrie: Das bestehende Zentrum für Psychiatrie wird weiterentwickelt. Damit wird der steigenden Bedeutung psychischer Erkrankungen Rechnung getragen.
Zentrum für Altersmedizin und Rehabilitation: Parallel dazu wird die strategische Ausrichtung der CDK in den nächsten Jahren aufgrund der demographischen Entwicklung und der daraus resultierenden besonderen Bedürfnisse der Menschen in ein „Zentrum für Altersmedizin“ mit allen dafür notwendigen Einrichtungen entwickelt werden.
Der Bedarf, die medizinisch/pflegerische Prozesskette nach der Akutversorgung zu optimieren und Akutbetten damit zu entlasten wird in den nächsten Jahren zunehmen. Es müssen integrative Einrichtungen geschaffen werden, die die Menschen – auch im hohen Alter – und ihren Bedürfnissen entsprechend, idealerweise wieder in den Alltag nach Hause integrieren. Diese Expertise in Remobilisation und Rehabilitation wollen wir einzigartig für Österreich aufbauen und entsprechende Versorgungsmodelle schaffen.

Rückfragen:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing
SALK Pressesprecherin

SALK - Gemeinnützige Salzburger
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Therapie Neurologie

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