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Spatenstich für das neue "Gunther Ladurner Pflegezentrum"
Spatenstich für das neue "Gunther Ladurner Pflegezentrum"

Spatenstich für das neue "Gunther Ladurner Pflegezentrum"

SALZBURG. Maga. Cornelia Schmidjell hat gemeinsam mit SALK-Geschäftsführer Burkhard Van der Vorst, Humanocare-Eigner Mag. Julian M. Hadschieff und den beiden Geschäftsführerinnen des künftigen Gunther Ladurner Pflegezentrums, Maga.  Gabriela Neumaier MMBA, Marianne Fehringer MSc MAS und Prim. Priv.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek, einen symbolischen Spatenstich für den Neubau des Gunther Ladurner Pflegezentrums an der Christian-Doppler-Klinik vorgenommen.

Im neuen Pflegezentrum werden auf einer Nettonutzfläche von rund 5.700 Quadratmetern 88 Betten für die künftigen BewohnerInnen zur Verfügung stehen, die vornehmlich wegen neurologischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Apallischem Syndrom, Morbus Parkinson oder schwerer Demenz Langzeitpflege brauchen und die einen erhöhten Pflege- und Betreuungsbedarf haben.

Das mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von € 11,7 Mio. budgetierte Bauprojekt wird im Sommer 2013 seine ersten BewohnerInnen aufnehmen. Träger des Pflegezentrums ist die Gemeinnützige Pflegezentrum Salzburg GmbH, die zu 50 % aus der Humanocare GmbH, zu 40 % aus der Gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken Betriebsges.m.b.H. und zu  10 % aus dem Multiple Sklerose Solidaritätsfonds Dr. Wilfried Haslauer besteht. Seinen Namen bekommt das Pflegezentrum nach seinem Ideengeber und Initiator, Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Christian-Doppler-Klinik und Primar der Universitätsklinik für Neurologie, dessen Verdienste durch die Namensgebung posthum gewürdigt werden.

SALK-Geschäftsführer Burkhard Van der Vorst erklärt: "Das Gesamtinvestitionsvolumen ist mit € 11,7 Mio. veranschlagt. Wir freuen uns über den raschen Baubeginn, damit das Pflegezentrum im Sommer 2013 fertig gestellt und in Betrieb genommen werden kann. Diese investive Maßnahme wird rund 100 Arbeitsplätze in Salzburg schaffen. Wir werden als Gesundheitsunternehmen damit einer Verantwortung gerecht, die nicht am Spitalsausgang aufhört.“

Gesundheits- und Soziallandesrätin Maga. Cornelia Schmidjell betont: "Das Gunther Ladurner Pflegezentrum in der Christian-Doppler-Klinik wird einen bedeutenden Fortschritt für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen darstellen. Die Einrichtung wird auf Pflegebedürftige mit hoher Pflegestufe (Durchschnitt Pflegegeldstufe 6) und spezielle Pflegebedürfnisse ausgerichtet sein. Durch die unmittelbare Anbindung an die Klinik können viele Synergien genutzt werden und ein sehr spezielles Pflegekonzept angewendet werden", so Schmidjell beim Spatenstich. "Eine wesentliche Maßnahme zur Aufrechterhaltung der Finanzierung unseres Gesundheitssystems ist es, die Schnittstelle zwischen akutstationärer Versorgung im Krankenhaus und Langzeitpflege richtig zu gestalten und die Menschen dort unterzubringen, wo sie am besten versorgt werden können. Wenn daher künftig Wachkomapatienten, schwer Demenzkranke oder multiple beeinträchtigte Menschen in dieser hoch spezialisierten Pflegeeinrichtung versorgt werden können, ist das der richtige Weg", erklärt die Landesrätin. "Die Zahl der hoch betagten Menschen (85+) wird sich in den kommenden 20 Jahren verdoppeln, wodurch auch die Anzahl der an Demenz Erkrankten kontinuierlich steigt. Wir richten unsere Angebote am zukünftigen Bedarf aus", so Schmidjell ergänzend.

Maga. Gabriela Neumaier MMBA, Wirtschaftsdirektorin der CDK und eine der beiden Geschäftsführerinnen des Pflegezentrums, betont: "Die Investitionskosten werden großteils über Wohnbauförderungsgelder des Landes sowie über Annuitätendarlehen finanziert werden. Die SALK, Humanocare und der MS-Fonds werden dieses wichtige Projekt für Salzburg gemeinsam umsetzen. Das Pflegezentrum wird durch eine eigens errichtete gemeinnützige, nicht auf Gewinn ausgerichtete Gesellschaft betrieben, welche zu 50 % im Eigentum der Humanocare GmbH, zu 40 % aus der Gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH und zu 10 % aus dem Multiple Sklerose Solidaritätsfonds Dr. Wilfried Haslauer besteht."

Das neue Pflegezentrum ermöglicht stationäre Betreuung von schwer und spezifisch pflegebedürftigen Menschen

Marianne Fehringer, MSc, MAS, ist Geschäftsführerin der Humanocare GmbH und Geschäftsführerin des Pflegezentrums als auch Projektleiterin, zeigt sich für das Pflegekonzept verantwortlich und erläutert: "Das Konzept geht in der Detailplanung von BewohnerInnen mit neurologischen Grunderkrankungen aus, wie z.B. Wachkoma, MS Patienten und andere Personen mit „besonderen Bedürfnissen“, die einen erhöhten Pflege- und Betreuungsbedarf benötigen. Dies gilt ebenso für Personen mit verhaltensauffälligen dementiellen Erkrankungen, welche häufig einen erhöhten Betreuungseinsatz benötigen." „ Das Gesamtkonzept beruht auf einer durchschnittlich hausweiten geplanten Pflegestufe 5,5 – 6. Laut einer Studie der Sozialabteilung des Landes Salzburg (Pflegebedarf 2017) kann dieser in einem durchschnittlichen Pflegeheim – welches auf eine gesamtdurchschnittliche Pflegestufe von 3,6 ausgerichtet ist – derzeit nicht gewährleistet werden“, so Fehringer weiter.

"Bewohnerinnen und Bewohner werden Personen mit besonderen Bedürfnissen sein, die sich in hohen Pflegestufen befinden und Grunddiagnosen wie Wachkoma, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Chorea Huntington oder verschiedene neurologische Krankheitsbilder sowie Demenz-Erkrankungen haben", so der Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik Prim. Priv.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek.

SALK und Humanocare betreiben gemeinsam Pflegezentrum mit modernster Ausstattung

Das rund 5.700 Quadratmeter große Gebäude wird BewohnerInnen auf drei Geschossen 88 moderne Einzelzimmer mit eigenem Badezimmer bieten. Bereits in der Planung des modernen Pflegezentrums wurden spezielle Erfordernisse und Bedürfnisse berücksichtigt. So ist es u.a. möglich, anhand von flexiblen Trennwänden eine definierte Anzahl von Einbettzimmern zu größeren Zimmern zusammenzuführen, aber auch jederzeit wieder zu trennen. Durch die Nähe und die direkte Anbindung an die Universitätsklinik für Geriatrie können Synergien in den Bereichen wie z.B. therapeutischen Fachgebieten optimal genutzt werden. Die Ebenen des Pflegezentrums sind mit einem zentralen Schwesternstützpunkt und innen liegenden Verkehrsflächen so gestaltet, dass sich alle Zimmer an den Außenseiten befinden und die Aussicht auf die Parkanlage der Christian-Doppler-Klinik genossen werden kann. Geplant wurde das Pflegezentrum von kofler architects – Architekt DI Ludwig Kofler aus Salzburg.

Die Baumaßnahme wurde durch Pater MMag. Thomas Prakash gesegnet, in der Hoffnung, dass die Bauarbeiten unfallfrei verlaufen mögen.

Mag. Julian M. Hadschieff, Eigentümer und Geschäftsführer der Humanocare GmbH führt an: "Ich freue mich, hier an der Christian-Doppler-Klinik, gemeinsam mit der SALK und dem MS-Fonds dieses Projekt zu realisieren, an dem auch federführend der Namensgeber dieses Zentrums, Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner, der im November 2011 verstorbene Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik, beteiligt war“.

Die Firma Humanocare führt in ganz Österreich anerkannte Einrichtungen für ältere Menschen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Zentren für Rehabilitation.
"Wir verfügen über langjährige Erfahrung in den Bereichen Betriebsführung und Beratung in Qualitäts- und Projektmanagement. Dies macht uns zum Experten, wenn es darum geht, eine Brücke zwischen sozialer Sicherheit für die Menschen in den Einrichtungen und der wirtschaftlichen Stabilität der dahinterstehenden Betriebe zu schaffen", betont Hadschieff abschließend.

Fact Sheets

Das gemeinsame Projekt der SALK, der Humanocare und des MS-Fonds Salzburg zum Bau eines Pflegezentrums für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Salzburg startete mit der Grundsteinlegung im April 2012. Die Fertigstellung des 88-Betten-Hauses ist mit Sommer 2013 geplant.


Projektauftraggeber und Betreiber  Gemeinnützige Pflegezentrum Salzburg GmbH
Gesellschafter:
Gemeinnützige Salzburger Landesklinken
Betriebsgesellschaft mbH (40 %)
Humanocare GmbH (50 %)
Multiple Sklerose Solidaritätsfonds Dr. Wilfrie Haslauer  (10 %)
Architekt      kofler architects Salzburg, Arch. DI Ludwig Kofler
Spatenstich      27. April 2012
Eröffnung geplant   Sommer 2013
Gebäudekennwerte     Bettenanzahl: 88
Geschosse oberirdisch: 3
Nutzfläche: 5.257 Quadratmeter
Bruttogeschoßfläche: 6.330 Quadratmeter
Bruttorauminhalt: 20.866 Quadratmeter
Lage
dem
Verbindung
Das Haus ist zwischen dem Haus 10 (Geriatrie) und dem
Bahndamm gelegen.
Es besteht eine direkte Verbindung zur Geriatrie.

         
Zuteilung der Bereiche/Zielgruppen

Erdgeschoß

Rezeption, Verwaltung
30 Einbett-Zimmer (Schwerpunkt chronisch-
neurologische Erkrankungen)

1. Obergeschoß 29 Einbett-Zimmer (Schwerpunkt Demenz-Erkrankungen)
2. Obergeschoß 19 Einbett-Zimmer (Multiple Sklerose)
10 Einbett-Zimmer (Wachkoma)
Mitarbeiter VZÄ (Vollzeitäquivalent) 67,89 Mitarbeiter gesamt

Aus sämtlichen Geschoßen gelangt man direkt oder über Rampen in den Freibereich/Patientengarten.


Rückfragen an:

Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing
SALK Pressesprecherin

SALK - Gemeinnützige Salzburger
Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH

Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel: +43 (0)5 7255-20012
Mobil: +43/0676 89972 1007
Fax: +43 (0)5 7255-20195
m.weinberger@salk.at
presse@salk.at
office@salk.at

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Bilder

Gruppenfoto Maga. Cornelia Schmidjell, SALK-Geschäftsführer Burkhard Van der Vorst, Humanocare-Eigner Mag. Julian M. Hadschieff, Maga. Gabriela Neumaier MMBA, Marianne Fehringer MSc, MAS und Prim. Priv.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek Neubau des Gunther Ladurner Pflegezentrums Neubau des Gunther Ladurner Pflegezentrums
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH | Müllner Hauptstraße 48 | A-5020 Salzburg
Telefon: +43 (0)5 7255-0 | Fax: +43 (0)5 7255-20199 | E-Mail: office@salk.at | © 2013-2016
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