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Gleichstellung von Lebensbedingungen
Gleichstellung von Lebensbedingungen

Gleichstellung von Lebensbedingungen

Der internationale Frauentag, das erste Mal bereits 1911 unter Demonstrationen abgehalten, rückt immer am 8. März Chancengleichheit und praktische Gleichstellung der Frau medial in den Mittelpunkt. In Salzburg steht er heuer unter dem Motto „Frauen und Medizin“, dem einige Veranstaltungen gewidmet sind, so etwa der Veranstaltungszyklus der PMU „Gender in Medizin und Pflege“ vom  7. 3. bis 9. 3. 2012 (Programm im Anhang).

SALK Personalchefin Mag. Waltraud Weissengruber betont: „Die vielfältigen Angebote in den Salzburger Landeskliniken möchten wir am Internationalen Frauentag in Erinnerung rufen. Sie richten sich an alle und unterstreichen, dass in den SALK die personelle Vielfalt wertgeschätzt, gefördert und eingesetzt wird – zum Wohle der MitarbeiterInnen und letztlich unserer PatientInnen.“ Tatsächlich wird mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und konkreten Maßnahmen auch in den SALK das ganze Jahr über versucht, das Ziel von Gleichstellung und Berücksichtigung von frauenspezifischen Lebensbedingungen zu erreichen, das sich ganz grundsätzlich aus -  wie es im „Salzburger Leitbild für Chancengleichheit von Männern und Frauen“ heißt - „bürgerlichen, politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundrechten ableitet und nicht durch einen (ökonomischen) Nutzen legitimiert werden muss.“

Quote in den SALK
Die beruflichen Chancen von Frauen und ihre Anzahl in Führungspositionen können sowohl über Quoten positiv beeinflusst werden, als auch durch die Schaffung von entsprechenden Plattformen und Fördermaßnahmen, die die Eigeninitiative der Frauen voranbringen.
In den SALK werden beide Wege beschritten: Zum einen legt der Frauenförderplan SALK, eine Verordnung basierend auf dem Salzburger Gleichbehandlungsgesetz, einen Frauenanteil von 45% in allen Verwendungsgruppen als auch bei den leitenden Positionen als Fernziel fest. Dieses soll in Schritten erreicht werden. So ergeht vom Servicebereich Personal jährlich ein „Reporting“ an die Führungskräfte der Abteilungen über den Stand der Umsetzung der jeweils zu erreichenden Frauenquote, sodass den Abteilungen die Grundlagen für eine entsprechende Personalplanung vorliegen.

In den SALK liegt der Frauenanteil (auch branchenbedingt) derzeit bei rund 71%, im ärztlichen Bereich bei rund 43%, bei den nichtärztlichen medizinischen Akademikern bei etwa 59%, beim diplomierten Pflegepersonal und den Medizinisch-technischen Diensten bei 82 bzw. 85%. In der Verwaltung beträgt der Frauenanteil ca. 71%, beim Betriebspersonal rund 54%. Betrachtet man den Anteil der Frauen in leitenden Positionen, ergibt sich freilich ein anderes Bild.

In der Berufsgruppe der Ärzte in den SALK stellen sie einen Anteil von rund 11%, bei den nichtärztlichen Akademikern sind es immerhin 43%, in der Pflege ca. 77%, und bei den Medizinisch-technischen Diensten 84%. Beim Verwaltungspersonal sind etwa 57% Frauen in leitenden Positionen, beim Betriebspersonal 18%. 2013 soll der Gleichbehandlungs-beauftragten des Landes wieder über den Stand der Umsetzung des Frauenförderplans berichtet werden.

Fördermaßnahmen in den SALK
Zum anderen gibt es – neben der Quote - Plattformen und gezielte Fördermaßnahmen für Frauen in den SALK wie Karrierecoaching, Weiterbildungs- und Mentoringangebote, jährliche Frauenkonferenzen, Ansprechpartnerinnen zur Frauenförderung und eine Gleichbehandlungskommission, die bei vermuteter Ungleichbehandlung im Dienst- oder Ausbildungsverhältnis aufgrund von Geschlecht, auch ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung oder Behinderung kontaktiert werden kann.

Familienfreundlich und viele Teilzeitmodelle
Die SALK wurden 2008 mit dem 3. Preis des Landes Salzburg. als „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. In das Jahr 2008 fiel auch die Eröffnung der Betriebskrabbelstube, -kindergarten und -hort mit 188 arbeitszeitangepassten Betreuungsplätzen für Kinder von 0-13. Großzügige Karenzierungsregelungen in Anlehnung an das Land sowie attraktive Teilzeitmodelle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem im Rahmen der Elternteilzeitregelung verbessern die Vereinbarkeit von Familienplanung und beruflichem Fortkommen. Allein im Jahr 2011 wurden im SB Personal 144 Anträge auf Elternteilzeit bearbeitet, aktuell sind im Hause etwa um die 150 MitarbeiterInnen in Elternteilzeit in die Arbeitsabläufe der Abteilungen integriert, dazu kommen die Arbeitszeitmodelle der TurnusärztInnen in Ausbildung zum Allgemeinmediziner und andere Teilzeitmodelle.

BILD: Leiterin Servicebereich Personal & Recht, Mag. Waltraud Weissengruber
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