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Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für die „Onkologische Ambulanz“ der UK für Innere Medizin III:
Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für die „Onkologische Ambulanz“ der UK für Innere Medizin III:

Nie mehr am Gang warten

Die „Onkologische Ambulanz“ gehört zur Universitätsklinik für Inneren Medizin III, mit Hämatologie, internistischer Onkologie, Hämatostasiologie, Infektiologie, Rheumatologie und somit zum Onkologischen Zentrum des Salzburger Universitätsklinikums. Bisher war die „Onkologische Ambulanz“ dort, wo sich auch die „Onkologische Tagesklinik“ befindet. Die Trennung der beiden Bereiche bringt nun klare Vorteile für die Patienten. Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Richard Greil betont: „Für Krebspatienten am Anfang ihrer Erkrankung finden in der Onkologischen Ambulanz die ambulante Erstabklärung, der Therapieeinstieg und die erste Behandlung und Nachsorge statt. In der Onkologischen Tagesklinik werden Patienten behandelt, deren Krankheitsverlauf fortgeschritten ist und die medikamentöse Therapie sprich, die Chemotherapie bei einem 1-tägigen stationären Aufenthalt verabreicht werden muss.“ Univ.-Prof. Dr. Richard Greil hat die Leitung der Onkologie Anfang 2004 übernommen. Seither hat sich die Zahl der Behandlungen in der „Onkologischen Ambulanz“ von rund 12.300 (Ende 2003) um 150 Prozent auf 18.500 (Ende 2010) jährlich gesteigert. Die Anzahl der tagesklinischen Behandlungen (ein 1-tägiger stationärer Aufenthalt für die Chemotherapie) für Patienten mit Tumorerkrankungen ist seit Ende 2003 von 700 auf über 10.000 gestiegen.

2003 standen den onkologischen Patienten fünf tagesklinische Liegen und sechs Untersuchungsräume zur Verfügung. In den nächsten Jahren erforderte der Patientenstrom einen Ausbau der Fläche und der Behandlungsbetten. Die ursprüngliche 197m2 wurden zunächst auf 326m2 (2006) und später auf 419m2 (2008) erweitert. Letztendlich stehen nun 24 tagesklinische Betten für rund 10.000 Behandlungen bereit. Die Räumlichkeiten liegen direkt an der geschützten Grünzone der Klinik – deshalb ist eine weitere Adaptation dieser Flächen nicht möglich. Auch darum hat man sich nun für eine komplette räumliche Teilung der Bereiche „Onkologische Ambulanz“ und „Onkologische Tagesklink“ entschieden. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst erklärt: „2012 wird aber auch die „Onkologische Tagesklinik“ neu gestaltet werden und die ausgebaute psychoonkologische Betreuung integriert. Dann stehen der spitzenmedizinischen Betreuung mit ganzheitlichem Versorgungsanspruch in Hinkunft auch ein erstklassiges Ambiente gegenüber.“

Landesrätin Mag. Cornelia Schmidjell lobt bei der heutigen Eröffnung: "Das Land Salzburg ist in der onkologischen Versorgung vorbildhaft, weil es die notwendigen Investitionen tätigt, weil es einen internationalen renommierten Onkologen berufen hat, der mit seinem Team hervorragende Leistungen erbringt und zu dem, weil es auch unter der Leitung des Referenzzentrums der SALK regionale onkologische Versorgung vor Ort gibt. Dieses ansprechende Ambiente wird die psychische Seite der Genesung massiv unterstützen. Für den medizinischen Teil sorgen Prof. Greil und sein Team. Ihnen gilt heute mein besonderer Dank und meine Anerkennung.“


Großzügig, lichtdurchflutet, künstlerisch-architektonisch
In der neu geschaffenen „Onkologischen Ambulanz“ werden zusätzliche Flächen im Ausmaß von ca.  650m2 zur Verfügung gestellt und dies hat rund 700.00 Euro gekostet. Die Umgebung nimmt Einfluss auf Wohlbefinden, Zugehörigkeits- und Akzeptanzgefühl. Die Warteräume sind in zwei großzügige Zimmer verlagert, was einen persönlichen und geschützten Bereich vermitteln soll. Es gibt also kein Warten auf dem Gang mehr. Die beiden Wartebereiche sind bewusst asymmetrisch und zum Teil in Komplementärfarben zueinander gestaltet und erlauben Patienten in der Wartezeit je nach Wunsch Öffnung und aufeinander zugehen oder auch Rückzug. Die beiden Warteräume vermitteln Patienten auch unterschiedlichen Informations- und Unterhaltungszugang und die Nutzung elektronischer Medien zur speziellen Information über die Abläufe in der Ambulanz oder schriftliche Informationen zu Krankheiten, Publikationen und anderen wichtigen Mitteilungen der III. Medizin, die den Patienten den Umgang mit Krankheit und Therapie erleichtern sollen.
Univ.-Prof. Dr. Richard Greil ergänzt: „Von spezieller Bedeutung ist für mich, dass die menschliche und persönliche Betreuung der Patienten durch hohe Kontinuität unserer Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte und Psycho-Onkologen gewährleistet ist. Ziel ist es auch, die Wartezeiten zu reduzieren und den Aufenthalt für alle Patienten im Rahmen des durch die Krankheit möglichen, so angenehm wie möglich zu gestalten.“


Zusätzliches medizinisches Angebot in der „Onkologischen Ambulanz“
In diesem Bereich werden auch eine Reihe von Spezialleistungen für Tumorpatienten zusätzlich zur Nachsorge angeboten. Die Lebensstilambulanz (sportmedizinische, sexualmedizinische Behandlung und Ernährungsberatung sowie Beratung bezüglich Alternativ- und komplementärmedizinischer Verfahren), aber auch Spezialsprechstunden für Patienten nach Stammzelltransplantation etc. Auch werden die Nachbetreuungen von onkologischen PatientInnen, deren Therapie abgeschlossen ist, aus dem Ambiente der stärker medikalisierten und technisierten Umgebung der Tagesklinik herausgenommen und in diesen Ambulanzbereich verlagert, was eine psychologische Entlastung der Patienten in  der Nachsorge bewirken soll.


Mehr örtliche Nähe zum Forschungslabor
Die Ambulanz rückt nun in unmittelbarer Nähe der neu strukturierten Klinischen Forschungsstruktur des CCCIT (Center for Clinical Cancer and Immunology Trials), des Tumorregisters und des Forschungslabors. Auf diese Weise wird die unmittelbare Nähe und kürzeste Wege zwischen klinischen und translationalen Forschungseinrichtungen sowie Dokumentation verwirklicht und die Bedeutung von Innovation den Patienten noch stärker vermittelt.

 

Abbildung 1: Die Entwicklung der ambulanten Leistungen an der III. Medizin

Ambulanz

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Onkologie

12.284

14.583

15.647

15.610

17.090

20.257

19.141

18.509

Hämatologie

2.065

3.119

4.009

4.897

6.930

´

12.028

12.388

HIV/Inf

287

647

883

974

1.184

1.532

1.712

1.788

Rheuma

1.590

1.877

2.934

3.170

3.339

3.226

3.230

3.601

Gerinnung

4.235

4.438

1.369

765

941

1.261

1.369

17.190

Ambulanz 03 zu 2010
Onkologie 150,68%
Hämatologie 599,90%
HIV/Inf 623,00%
Rheuma 226,48%
Gerinnung 405,90%

Abbildung 2: Entwicklung der ursprünglichen Fläche des gemeinsamen Bereiches Tagesklinik und onkologische Nachsorgeambulanz:


Bildunterschrift Gruppen:
v.l.n.r.: SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Gesundheitslandesrätin Mag. Cornelia Schmidjell und Onkologie Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Richard Greil bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für die Onkologischen Ambulanz.
v.l.n.r.:
Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für die Onkologischen Ambulanz: SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Gesundheitslandesrätin Mag. Cornelia Schmidjell, LKH Pflegedirektorin Magret Hader, Dr. Maria Haidinger, Onkologie Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Richard Greil, Univ.-Doz. Dr. Doris Mack, Ärztlicher Direktor LKH Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Architektin Gudrun Fleischmann und LKH Wirtschaftsdirektor Dipl.-Ing. Dr. Klaus Offner;


Rückfragen an:

Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing
SALK Pressesprecherin

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v.l.n.r. Burkhard van der Vorst, Mag. Cornelia Schmidjell, Magret Hader, Dr. Maria Haidinger, Univ.-Prof. Dr. Richard Greil, Univ.-Doz. Dr. Doris Mack, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Gudrun Fleischmann undDipl v.l.n.r.: SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Gesundheitslandesrätin Mag. Cornelia Schmidjell und Onkologie Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Richard Greil bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für die Onkologischen Ambulanz Ambulanzräume
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