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Partnerschaft zwischen Philharmonie Salzburg und Universitätsklinikum Salzburg
Partnerschaft zwischen Philharmonie Salzburg und Universitätsklinikum Salzburg

Musik gut für Heilungsprozess

Salzburg. Die Musiker der Philharmonie Salzburg und die Salzburger Landeskliniken sind eine wunderbare Partnerschaft eingegangen – beide profitieren von einander: Die Philharmonie Salzburg hat einen neuen Proberaum im Bildungszentrum der SALK, der für sämtliche Proben im Jahr zur Verfügung steht. Als „Gegenleistung“ spielen die Musiker für Patientinnen und MitarbeiterInnen der Kliniken – direkt auf den Stationen. Die beiden Ärztlichen Direktoren im Landeskrankenhaus, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg und in der Christian-Doppler-Klinik, Univ.-Doz. Dr. Reinhard Fartacek sind beide sehr ambitionierte Musiker und freuen sich über die gelungene Kooperation mit der Philharmonie Salzburg: Professor Magometschnigg betont: „Der Mensch reagiert nicht nur auf Musik im allgemeinen, sondern auch auf den emotionalen Inhalt der Musik. Er empfindet eine bestimmte Musik als angenehm oder eher unangenehm. Auf Melodien in Dur reagieren Patienten friedvoll und beruhigt, hingegen man bei Moll Melodien eher Traurigkeit auslöst.“ Dozent Fartacekt geht noch weiter und erklärt: „Musik unterstützt nicht nur den therapeutischen Erfolg sondern hilft auch, um mit geringeren Medikamentendosen zu therapieren.“


Musik verbessert Gehirnfunktionen und wirkt positiv auf das Wohlbefinden
Dass sich Musik und Rhythmus positiv auf die Heilungsprozesse auswirken bestätigen seit langem viele Forschungsergebnissen. Diese Entwicklung führt traditionelle Konzepte der konventionellen Musiktherapie, die hauptsächlich auf Wohlbefinden, emotionalen Ausdruck und soziale Interaktionskonzepte wirken sollte. Gute Ergebnisse gibt es hier vor allem bei neurologischen Erkrankungen bei denen eine Verbesserung der motorischen-, kognitiven- und Sprachfunktionen gut zu beobachten sind.

Musik löst biochemische Prozesse aus
Aus der Neuromusikwissenschaft weiß man, dass Musik in den Kernregionen des Gehirns ein Belohnungsverhalten auslöst – es kommt zu einem biochemischen Prozess. Musik bewirkt im limbischen System die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe wie Hormone und Neurotransmitter – was dann wiederum die Wahrnehmungsbereitschaft steuert. Das Limbische System ist auch für die Ausschüttung von Endorphinen, körpereigenen Morphinen verantwortlich. Dieses Nervenzentrum steuert auch die vegetativen Prozesse, also Atmung, Pulsschlag, Blutdruck, Verdauung, Hormonhaushalt und andere. Des weiteren sind im Limbischen System neuronale Schaltkreise angelegt, die uns das Erleben von Gefühlen ermöglichen, und zu den Zonen des Langzeitgedächtnisses führt.

 

Mag. Mick Weinberger
Leiterin SALK Unternehmenskommunikation & Marketing
SALK Pressesprecherin

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