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Wissenschaft - Forschung - Studien

Neben der allgemeinmedizinisch-chirurgischen Versorgung wird auch eine reichhaltige wissenschaftliche Tätigkeit durchgeführt. Jedes Jahr werden zwei internationale Symposien veranstaltet. Jedes Jahr im März findet ein 2tägiges Symposium über Verletzungen am Bewegungsapparat sowie jeweils im Dezember ein Symposium über Verletzungen und Erkrankungen der Schulter statt. Weiters wurde im Dezember 1998 u. 1999 das von der Unfallchirurgischen Abteilung Salzburg gegründete und jährlich abgehaltene "Österreichische Schulterforum" mit ca. 160 Teilnehmern veranstaltet. Im Mai des Jahres 1999 wurde eine AO-3-Ländertagung durchgeführt.

Die Qualität dieser Symposien wird durch die Anwesenheit internationaler Experten als Vortragende garantiert.

Medizinische Fortschritte
Die Universitätsklinik für Unfallchirurgie hat in den letzten Jahren viel Erfahrung in der minimal invasiven Versorgung von Frakturen der unteren Brustwirbelsäule und der  oberen Lendenwirbelsäule durch eine thorakoskopische Operationsmethode gesammelt. So konnte die Behandlung dieser Verletzungen optimiert werden. Für eine kürzere Schmerzdauer und schnellere Mobilisierung sorgt ferner die Kyphoplastie, eine wenig invasive Methode zur Behandlung von osteoporotisch bedingten Wirbelkörperfrakturen.

Neue Implantate mit winkelstabilen Schrauben machen die Frakturversorgung vieler Gelenksbrüche sicherer, indem Repositionsergebnisse besser gehalten werden können. Die minimal invasive Versorgung mit stets ausgereifteren Implantaten in der Behandlung von Frakturen ist oberstes Behandlungsziel.

Die minimal invasive Technik der Implantation von Hüfttotalendoprothesen nach Schenkelhalsbrüchen wird hier seit einiger Zeit erfolgreich durchgeführt. Zielsetzung dieser operativen Technik ist die Schonung der Sehnenansätze am Oberschenkel und ein schmerzärmeres, rasches Wiedererlangen der selbständigen Mobilität nach Oberschenkelhalsbrüchen.

Arthroskopische Techniken in der Versorgung von Sehnenrissen an der Schulter und minimalinvasive Operationsmethoden bei Oberarmbrüchen haben die invasiven offenen Operationen größtenteils ablösen können.

Mit dem Einzug der autologen Knorpelzelltransplantation hat auch die Kniechirurgie einen großen Fortschritt in der Behandlung der Knorpelschäden am Kniegelenk verzeichnen können.

Der Besuch hochspezifischer Operationskurse mit der Möglichkeit des Erlernens neuester Operationstechniken unter Verwendung innovativer Implantate sowie der Besuch zahlreicher traumatologischer Kongresse ermöglicht unseren Mitarbeitern stets neue Erkenntnisse in die Behandlung zahlreicher Verletzungen einfließen zu lassen.

Neue Erkenntnisse
Die Anwendung von computerunterstützer Navigation als strahlensparende Operationshilfe zur sicheren Platzierung von Bohrkanälen, Schrauben und anderen Implantaten hat sich bewährt und für wichtige neue Erkenntnisse gesorgt.
Dies wird in Zukunft eine immer stärker werdende Rolle vor allem in der Endoprothetik aber auch in der Frakturversorgung spielen.


 

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