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Herzoperation für Risikopatienten
Herzoperation für Risikopatienten

Herzoperation für Risikopatienten

Ohne Eröffnung des Brustkorbes und ohne Herz-Lungen-Maschine können nun am Salzburger Universitätsklinikum, PatientInnen mit hohem Alter oder erhöhtem Risiko, Herzklappen am schlagenden Herzen eingesetzt werden. Über die Herzspitze wird diese Aortenklappe in enger Zusammenarbeit zwischen Herzchirurgen und Kardiologen implantiert. Mit diesem Verfahren gehen die Salzburger Herzspezialisten wieder einen bedeutenden Schritt Richtung  „Salzburger Herz-Zentrum“ und bieten – ausgenommen von Herztransplantationen – nun sämtliche modernen Verfahren des Fachgebiets an.

Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung implantierten die beiden Herzchirurgen Dr. Jens Schneider und der interimistische Leiter der Universitätsklinik für Herzchirurgie, Dr. Matthias Overbeck zusammen mit den Kardiologen Dr. Matthias Heigert und Dr. Matthias Hammerer die erste minimalinvasive Herzklappe am schlagenden Herzen über einen seitlichen kleinen Schnitt. Seit fünf Jahren gibt es diese minimalinvasive Behandlungsoption, nun wurde sie erstmalig auch in Salzburg durchgeführt.

92-jährige Patientin komplikationsfrei

Über die Herzspitze wurde diese Methode kürzlich an einer 92-jährigen Patientin aus Salzburg vorgenommen. Auf dieselbe Weise konnten mittlerweile drei weitere PatientInnen ohne Komplikationen behandelt werden. Dr. Matthias Overbeck erklärt: „Diese neue Operationsmethode kann vor allem bei PatientInnen über 80 Jahre angewendet werden, bei denen ein gewöhnlicher Aortenklappenersatz mit Herz-Lungenmaschine und Eröffnen des Brustkorbes aufgrund des hohen Alters und komplexen Vorerkrankungen nicht geeignet ist.“

Enge Zusammenarbeit

Kardiologen und Herzchirurgen der Salzburger Universitätskliniken haben ein sogenanntes „Klappenboard“ gegründet. In gemeinsamen Konferenzen werden alle PatientInnen mit Klappenerkrankungen besprochen und die Operationen gemeinsam durchgeführt. Bereits seit drei Jahren wird in der Kardiologie der Salzburger Landeskliniken die sog. „Transkutane Aortenklappenimplantation“ (TAVI) angeboten. Dabei wurden die Zugänge bisher ausschließlich von Kardiologen über die Leistenarterien gelegt. Diese Methode wurde bis heute an 90 Patienten in der Universitätsklinik für Medizin 2 / Kardiologie und Internistische Intensivstation erfolgreich angewendet.

 
Bilderechte SALK/Weinberger / Abdruck honorarfrei
Bildinfo:
Herzklappe von Herzchirurgen und Kardiologen über die Herzspitze eingesetzt: v.l.n.r. Die 92-jährige Angela Laubichler und die 80-jährige Maria Danglstätter mit dem Supplierenden Leiter der Universitätsklinik für Herzchirurgie, Oberarzt Dr. Matthias Overbeck (hinten links), Kardiologe  Dr. Matthias Hammerer und mit dem herzchirurgische Oberarzt Dr. Jens Schneider (ganz rechts).


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