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Kinderzentrum
Kinderzentrum

Kinderzentrum

Baustart SALK Kinderzentrum:

Der Spezialist kommt zum Kind – das neue Interdisziplinäre Kinderzentrum
Die Umsetzung des Masterplan | SALK 2020 ist für die Zukunft der Salzburger Landeskliniken und für die Versorgung der PatientenInnen von großer Bedeutung.

Fertigstellung: Sommer 2012 (Neubau), Sommer 2013 (Umbau)
Im Osten des Klinikgeländes am Salzburger Universitätsklinikums reiht sich das neue Kinderzentrum nahtlos in den gesamten "Eltern-Kinderschwerpunkt" am Landeskrankenhaus ein: Mit der Sanierung der Kreißsäle (seit Herbst 2007 in Betrieb) konnten endlich zeitgemäße Rahmenbedingungen für Geburten geschaffen werden. Dann wurde das Eltern-Baby-Zentrum vor einem Jahr fertig gestellt, das ein echtes "Leistungszentrum" für alle Anforderungen rund um die Geburt darstellt.

Neubau als Brücke über die Müllner Hauptstraße
Das Kinderzentrum als dritter Teil des Kinderschwerpunkts soll ab Sommer 2012 in Betrieb gehen, die gesamten Baumaßnahmen (inkl. Umbau) sind dann im Sommer 2013 abgeschlossen. Für Salzburgs Kinder, aber auch ihren Eltern, bringen diese Projekte eine neue Qualität in der medizinischen und pflegerische Versorgung und Betreuung. Nun folgt das Kinderzentrum mit einem Neubau – als „Brücke über die Müllner Hauptstraße“ – sowie der Adaptierung älterer Bauteile.

Kinderheilkunde-Schwerpunkte im stationären Bereich: Ausbau der Intensivstation, Erweiterung der Neurorehabilitation, Errichtung eines eigenen Eltern-Kind-Bereiches
Kinderprimar Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl freut sich und erklärt: „Alles unter einem Dach – Alle Ambulanzbereiche, die bislang in vier verschiedenen Gebäuden untergebracht sind, können nun in einem gemeinsamen Bauteil zusammengeführt werden. Darüber hinaus können Schwerpunkte im stationären Bereich gesetzt werden: Ausbau der Intensivstation, Erweiterung der Neurorehabilitation, Errichtung eines eigenen Eltern-Kind-Bereiches.“

Kinderchirurgie heute: Behandlung von funktionellen Störungen an Speiseröhre, Darm, und Harnblase und die operative Behandlung von Knochenbrüchen
In der Kinderchirurgie hat sich das Behandlungsspektrum in der allgemeinen Kinderchirurgie, der Kinderurologie und der Kindertraumatologie sehr verändert: war seinerzeit die Korrektur von komplexen angeborenen Fehlbildungen die herausfordernde Tätigkeit des Kinderchirurgen, so ist es heute die Behandlung von funktionellen Störungen an Speiseröhre, Darm, und Harnblase. In der Traumatologie (Knochenbrüche) ist man von der konservativen Behandlung zu einer operativen Behandlung mit praktisch keinen Ruhigstellungszeiten übergegangen. Gleichzeitig ist es auch notwendig geworden, dass immer mehr Fachspezialisten bei der Behandlung beigezogen werden, um den heutigen Behandlungsstandard zu gewährleisten, bzw. zu verbessern und weiter zu entwickeln. Der Kinderchirurgie-Oberarzt Dr. Jan Bauer erklärt: „Aus diesen Gründen ist es enorm wichtig ein Kinderzentrum zu schaffen, in dem alle Kinder in einem ihnen angepassten Ambiente gemeinsam mit den Eltern behandelt werden können. Denn es soll der Grundsatz gelten:
‚Der Spezialist kommt zum Kind, und nicht umgekehrt!‘
Und dies kann durch den Neubau bestens umgesetzt werden.
Last but not least gewährleistet ein solches Kinderzentrum auch den jungeren Kollegen eine dem international entsprechenden Standard.“
 
2-3 Bett-Zimmer mit eigenem Bad, Platz für Begleitpersonen in allen Räumen des Kinderzentrums
Mit dem Kinderzentrum erhält die Kinderchirurgie eine Station mit 28 Betten aufgeteilt auf 2- und 3-Bett-Zimmer jeweils mit eigenem Badezimmer. Zudem wird eine interdisziplinäre Sonderklasse-Station geschaffen, die gemeinsam mit der UK für Kinder- und Jugendheilkunde genutzt werden wird. LKH-Pflegedirektorin Magarete Hader begrüßt die Möglichkeit, in allen Räumen Begleitpersonen unterbringen zu können: „Die Anwesenheit der Eltern unterstützt den Genesungsverlauf von Kindern maßgeblich.“

25,8 Mio. Euro Investitionsumme Kinderzentrum – 5.460m2 Nutzfläche (Neubau 3.480m2, Umbau 1.980m2)
Für dieses Vorhaben stellt das Land Salzburg 25,8 Mio. Euro zur Verfügung – es werden 5.460m2 Nutzfläche neu errichtet bzw. im Bestand saniert. Gesundheitslandesrätin Erika Scharer stellt fest: „Die Patientinnen und Patienten und ihre Bedürfnisse und Ansprüche an die moderne Medizin stehen im Mittelpunkt der Salzburger Gesundheitspolitik. Es ist ein zentrales Anliegen, die Versorgungsstrukturen am Bedarf der Patienten – in diesem Fall der jüngsten Patienten – auszurichten. Und für die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskliniken, die immer wieder Hervorragendes bei der Betreuung und Behandlung ihrer Patienten geleistet haben, bedeuten die neuen Einrichtungen eine neue Arbeitsqualität.“

Insgesamt rund 50 Millionen Investitionsvolumen:

  • 3 Mio. Kreißsäle (2007)
  • 19,9 Mio. EBZ (2010)
  • 25,8 Mio. Kinderzentrum (2013)

Insgesamt fließen knapp 50 Millionen Euro in den gesamten "Eltern-Kinderschwerpunkt" am Universitätsklinikum Salzburg. Für die neuen Kreißsäle wurden 2007 rund 3 Millionen Euro aufgewendet, 19,9 Millionen Euro wurden für das im vergangenen Jahr eröffnete Eltern-Babyzentrum (EBZ) investiert und 25,8 Millionen Euro sind für das Kinderzentrum veranschlagt. Finanzlandesrat David Brenner betont: "Die Investition ist mehr als gerechtfertigt. Es ist an der Zeit, mit diesem Neubau die bestehenden – vor allem baulichen – Unzulänglichkeiten in den Bereichen der Kinderambulanzen, der Kinderstation und im Intensivbereich endlich zu beseitigen.

2010: 9.000 Kinder- und Jugendliche stationär und knapp 50.000 ambulant versorgt – 50% mit Begleitperson
SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst betont die Notwendigkeit der Investitionen: „Die steigenden Patientenzahlen dokumentieren sehr klar den zunehmenden Bedarf, dem Salzburg mit dem Kinderschwerpunkt am Landeskrankenhaus Rechnung trägt. So wurden 2010 an den Universitätskliniken für Kinder- und Jugendheilkunde und Kinderchirurgie mehr als 9.000 Kinder stationär und fast 50.000 Kinder im ambulanten Bereich behandelt, zusätzlich wurden bei 50 Prozent der Kinder Begleitpersonen aufgenommen. In allen Bereichen zeigt sich in den vergangenen Jahren eine kontinuierliche Steigerung der Patientenzahlen von weit mehr als zehn Prozent.“ Das bedeutet, dass zwei Drittel aller jungen Patienten aus Salzburg im Salzburger Universitätsklinikum behandelt werden. van der Vorst ist überzeugt: "Das unterstreicht die Bedeutung der neuen Einrichtungen für das gesamte Bundesland. Salzburg bietet künftig für Kinder ein modernes Konzept, in dem ein Versorgungsschritt optimal in den nächsten übergeht.“

Kinderneurorehabilitationsstation (kurz: reKiZ)
Besonders ist in diesem Zusammenhang auch die Einrichtung von 10 Neuro-Rehabilitationsbetten für rund 75 Kinder/jährlich. Die Kinderneurorehabilitationsstation (kurz: reKiZ) startete im Februar 2010 mit vier Betten und war seither zu fast 100% ausgelastet. Tür an Tür mit der interdisziplinären Kinderintensivstation ist diese Abteilung für Nord- und Westösterreich zuständig. Kinder und Jugendliche mit schweren Krankheiten oder nach Verletzungen des Gehirnes und des Nervensystems werden hier von einem inter- und multidisziplinären Team versorgt. Das reKIZ wird in seinem Vollausbau 10 Betten betreiben. Salzburg wird damit zum Kompetenzzentrum in Westösterreich; diese Einrichtung wird aus Geldern der Sozialversicherung finanziert.

Überblick der Einheiten:

  • Zusammenführung der Ambulanzbereiche von Pädiatrie und Kinderchirurgie (inkl. Spezialambulanzen)
  • Neubau einer erweiterten Intensivstation (6 Betten)
  • Errichtung einer Neurorehabilitation für Kinder (10 Betten)
  • Errichtung einer interdisziplinären Tagesklinik (10 Betten)
  • Errichtung einer Eltern-Kind-Station (10 Betten) sowie einer Sonderklasse-Station (10 Betten)
  • Verbesserung der Station Kinderchirurgie im Bestand und Ausweitung in den Neubau
  • Errichtung einer Aufwach-Station (3 Betten)

Bauliche Struktur
Im Erdgeschoß wird eine Leitstelle als eine Anlaufstelle für alle PatientInnen errichtet. An dieser Stelle werden fachkompetente Auskünfte erteilt und die PatientInnen entsprechend zur pädiatrischen bzw. kinderchirurgischen Seite weitergeleitet. Sämtliche Ambulanzen sowie die Tagesklinik sind auf kurzem Wege im Erdgeschoß sowie im 1. Obergeschoß erreichbar.
In den weiteren Geschoßen werden die Stationen untergebracht. Im 2. Obergeschoß in enger Verbindung der bestehende OP-Bereich mit dem neuen Aufwachraum sowie der Intensivstation; die Intensivstation wiederum Tür an Tür mit der Neurorehabilitation. Im 3. Obergeschoß wird die bestehende Kinderchirurgische Station adaptiert und um einige Zimmer im Neubau erweitert. Daran schließen sich die Sonderklasse-Station sowie die Eltern-Kind-Station an.

Daten & Fakten Interdisziplinäres Kinderzentrum

 Investitionsvolumen:  25,8 Mio. Euro
 Nutzfläche gesamt:  5.460m2 (Neubau 3.480m2, Umbau 1.980m2)
 Baubeginn:  2. Quartal 2011
 Fertigstellung:  Sommer 2012 (Neubau), Sommer 2013 (Umbau)
 Bettenanzahl:  49 im Neubau
 Bettenanzahl insgesamt im Kinderzentrum – jetziger Bestand:  122 Betten (60 Kinder + Jugendheilkunde, 34 Kinderchirurgie, 4 Kinderintensiv, 20 Neonatologie, 4 ReKiZ Neurorehabilitationsstation);   
 Patientenzahlen 2010:  9.000 Kinder- und Jugendliche stationär und knapp 50.000 ambulant versorgt – 50% mit Begleitperson
 

Bildrechte: SALK/Wild&Team | Abdruck honorarfrei

Bild Kinderzentrum Gruppe“ und Bild „Kinderzentrum Guppe hoch“
Vor dem „alten“ denkmalgeschützten Teil des Kinderspitals im Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Salzburg. v.l.n.r.: Finanzlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner; SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst; 1. Oberarzt, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie Dr. Jan Bauer; LKH-Pflegedirektorin DGKS Magarete Hader und der Primar der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl;

Bild „SALKvanderVorst“
SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst

Bild „ProfSperl“
Primar der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl

Bild „PflegeDirektorinHader“
Pflegedirektorin Landeskrankenhaus DGKS Magarete Hader

Bild „LHMDavidBrenner“
Finanzlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner

Bild „DrJanBauer“
1. Oberarzt, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie, Dr. Jan Bauer


Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger | Leiterin PR und Klinikmarketing
Tel: +43 (0) 662 4482 -1007
Mobil: +43 (0) 676 899 72 1007
presse@salk.at m.weinberger@salk.at
SALK Pressesprecherin

Bilder

Kinderzentrum Gruppe SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst Primar der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl Pflegedirektorin Landeskrankenhaus DGKS Magarete Hader Finanzlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner 1. Oberarzt, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie, Dr. Jan Bauer Perspektive Muellner Haupstrasse Perspektive Lindhofstrasse Perspektive Zimmer Rosa Perspektive Zimmer Gelbgrün Perspektive Zimmer Blau Perspektive Zimmer Orange

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