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Vorbereitung zu den Untersuchungen

Bei den Ultraschalluntersuchungen ist es wichtig, dass das Kind satt und zufrieden ist. D.h. es muss nicht, wie bei Ultraschalluntersuchungen bei Erwachsenen, nüchtern sein. Lediglich bei speziellen Fragestellungen, welche die Gallenblase betreffen, ist dies erforderlich. Auch ist es von Vorteil, keine blähenden Getränke zu verabreichen (Mineralwasser etc.)

Bei der Ultraschalluntersuchung der Nieren ist es von Vorteil, wenn die Harnblase gut gefüllt ist. Also gehen Sie bitte nicht vor Aufregung oder Ungeduld vor der Ultraschalluntersuchung mit Ihrem Kind auf die Toilette, sondern erst nachher.

Nachdem bei Neugeborenen die Nieren erst allmählich ihre Funktion erreichen, kann bei Untersuchungen in den ersten Lebenstagen eine Verlaufsuntersuchung später notwendig sein, um ev. Veränderungen an den Nieren zu sehen.

Bei Säuglingen und wohl auch Kleinkindern empfiehlt es sich, ein Getränk zur Untersuchung mitzubringen. Oft hilft dies als Ablenkung und nicht unbedingt als durst- oder hungerstillend. Ein Flaschenwärmer ist vorrätig. Falls eine Zufütterung von Kontrastmittel oder ähnlichem erforderlich ist, trinken die Säuglinge lieber aus einem vertrauten Schnuller als aus unserem Einheitsschnuller.

Für die Untersuchung der Speiseröhre und des Magens ist es wichtig, dass die Kinder hungrig sind. Bei Säuglinge bitte die letzte Mahlzeit vor der Untersuchung auslassen, damit das Kind hungrig ist. Größere Kinder müssen nicht nüchtern zur Untersuchung kommen, da üblicherweise keine Schleimhautdiagnostik erfolgt. Bei speziellen diesbezüglichen Fragestellungen bitte um vorhergehende Kontaktaufnahme. Doch ist die Doppelkontrastuntersuchung bei Kindern völlig unüblich.

Für größere Kinder, bei welchen Speiseöhre und Magen untersucht werden, halten wir Himbeersaft bereit. Sollte Ihr Kind lieber Coca-Cola oder ein anderes sprudelndes Getränk lieber trinken, bringen Sie es doch bitte mit.
Ebenso ist für die Darstellung des Mastdarmes und des Dickdarmes keine Vorbereitung erforderlich. Vorbereitende Einläufe verzerren eher das Ergebnis und maskieren möglicherweise pathologische Befunde.

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