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Behandlungen / Verfahren

Präzise Indikationskonzepte, modernste Operationstechnik sowie laufende Fortbildungen unserer ÄrztInnen ermöglichen eine Neurochirurgie von internationalem Niveau und beinhält:

  • Mikrochirurgie:
    High-end Operationsmikroskope ermöglichen Einsichten in das Operationsgebiet, die selbst dem besten Auge verborgen bleiben. Der Einsatz von Operationsmikroskopen lässt die Präzision des Eingriffs optimieren und die Gefahr von Blutungen minimieren. Spezielle Einrichtungen (Blue 400 und Infrared 800) erlauben die Sichtbarmachung bestimmter Hirntumore oder die intraoperative Gefäßdarstellung (Angiographie). Alle Mikroskope können mit der Neuronavigation (siehe unten) verbunden werden und unterstützen und ermöglichen das „navigierte“ = zielgerichtete, neurochirurgische Vorgehen. [hier erfahren Sie mehr]
  • Neuronavigation:
    Mit Hilfe modernster Technik ist es möglich, die Bewegungen von Instrumenten und des Mikroskops in Echtzeit auf zuvor erstellten Schichtbildern des Gehirns (MR oder CT) sichtbar zu machen und dadurch eine zielgerichtete und punktgenaue Planung des mikrochirurgischen Zuganges und Aufsuchung des in der Tiefe des Gehirns gelegenen Herdes zu erreichen. Auch präoperative Untersuchungen, die Gehirnfunktionen darstellen können (z. B. fMR, Fibertracking), können in die Navigation eingebunden werden. [hier erfahren Sie mehr]
  • Neuromonitoring :
    Während neurochirurgischer Operationen an Gehirn oder Rückenmark wird durch elektrische Reizung bestimmter Areale und Gebiete des Gehirns oder Rückenmarks bzw. der Hirnnerven die funktionelle Bedeutung dieser Strukturen permanent überprüft. Dies erlaubt dem Operateur eine schonendere Operationsweise und schützt vor Verletzungen empfindlicher und wichtiger Gebiete. [hier erfahren Sie mehr]
  • Endoskopische Techniken:
    Mit Hilfe von langen, stiftförmigen Instrumenten mit optischen Lichtleitern und sehr dünnen Arbeits- und Spülkanälen ist es möglich, Kammern (Sinus) der Schädelbasis oder  flüssigkeitsgefüllte Kammern (Ventrikel) und Räume in und um das Gehirn „minimalinvasiv“ (ähnlich der Laparoskopie oder Arthroskopie) zu erreichen, um dort Eingriffe vorzunehmen. Anwendung findet diese Technik unter anderem in der transsphenoidalen Chirurgie von Hypophysenerkrankungen, bei der der Krankheitsherd über die Nasenhöhle (transnasal) erreicht wird. [hier erfahren Sie mehr]
  • Endovaskuläre Behandlung:
    Ein Schwerpunkt der Universitätsklinik für Neurochirurgie Salzburg ist die unblutige Behandlung von Gefäßerkrankungen von Gehirn und Rückenmark mittels Mikrokathetern über das Gefäßinnere. Nach Vorschieben von speziellen feinen Mikrokathetern unter biplaner Durchleuchtung durch das Innere der Blutgefäße bis an die Stelle der Gefäßerkrankung können dort mittels unterschiedlicher Instrumente und Implantate Behandlungen durchgeführt werden. Diese „endovaskulären Neurointerventionen“ werden unter anderem bei Gefäßerkrankungen, wie Gehirnarterienaneurysmen, arterio-venösen Fisteln und Missbildungen (Gehirnangiomen) angewandt. [hier erfahren Sie mehr]
  • Bandscheibenchirurgie:
    Durch Degeneration des Bandscheibengewebes kommt es zu Veränderungen in der Struktur der Bandscheibe, die zu Wasserverlust (Dehydrierung) und Erweichung des Kerns der Bandscheiben führen. Durch Fehlbewegungen oder auch „spontan“ kann es zum Hervorquellen von degeneriertem Bandscheibengewebe in den Spinalkanal oder das Wurzelloch (Foramen) kommen. Dort bedrängt dieses Material die vorbeiziehenden Nervenfasern oder Nervenwurzeln. Das Prinzip der Operation besteht – nach mikrochirurgischem Zugang – in der Entfernung des hervorgequollenen Bandscheibengewebes und des Ausräumens des Bandscheibenraumes von erweichtem Bandscheibenmaterial. [hier erfahren Sie mehr]
  • Bandscheibenprothetik und Stabilisierungschirurgie:
    Wenn im Rahmen des degenerativen Prozesses im motorischen Wirbelsäulensegment die Bandscheibe durch Wasserverlust an Höhe verloren hat, das die Bandscheibe umfassende Ringband aber noch intakt ist und auch die kleinen Wirbelgelenke noch keinen Schaden genommen haben, so kann durch Implantation einer Bandscheibenprothese dem Degenerationsprozess (zumindest für eine Weile) Einhalt geboten werden.[hier erfahren Sie mehr]
  • Minimal invasive Wirbelsäulen-Eingriffe:
    Wenn nach komplett durchgeführter Wirbelsäulendiagnostik konservative Therapiemaßnahmen nicht ausreichenden Erfolg bringen, so können minimal invasive Wirbelsäuleneingriffe angewandt werden. Dazu zählen z. B. periradikuläre Infiltrationen, Facettengelenksinfiltrationen und –denervierungen oder die intradiscale Elektrotherapie (IDET).[hier erfahren Sie mehr]
  • Kyphoplastie:
    Bei bestimmten Formen von Einbrüchen von Wirbelkörpern (z. B. durch Osteoporose) wird der betroffene Wirbelkörper mit einer Kanüle punktiert und durch das Einpressen einer zementartigen Masse stabilisiert. Dies führt bei den meisten Patienten zu einer wesentlichen Verbesserung der meist heftigen Schmerzen.[hier erfahren Sie mehr]
  • Stereotaktische Neurochirurgie:
    Das Prinzip der stereotaktischen Neurochirurgie beruht auf der Berechnung der räumlichen Koordinaten eines zuvor auf den Schichtbildern des Gehirns (MR, CT) festgelegten Zielpunktes. Diese Raumkoordinaten werden vom Computer berechnet und am stereotaktischen Zielgerät eingestellt. So wird ermöglicht, dass Richtung- und Distanz-genau vorgeschobene Kanülen, Biopsienadeln oder Elektroden Zielpunkte in der Tiefe des Gehirns millimetergenau erreichen [hier erfahren Sie mehr]
  • Funktionelle Neurochirurgie:
    Mit den Mitteln der stereotaktischen Neurochirurgie (siehe oben) werden Elektroden in bestimmte tiefe Funktionszentren des Gehirns eingeführt und dadurch Hitzeläsionen kleinster Areale gesetzt oder Reizströme in den entsprechenden „Funktionskern“ abgegeben. Diese Verfahren dienen z. B. zur Behandlung von Bewegungsstörungen, wie Morbus Parkinson oder essentiellen Tremor [hier erfahren Sie mehr]
  • Die chirurgische Behandlung der Epilepsie:
    Der erste Behandlungsansatz bei allen Formen der Epilepsie ist der mit Medikamenten. Behandlungen mit einem Medikament (Monotherapie) oder Kombinationstherapien haben das Ziel, das Ausmaß der Anfälle zu verringern, das Zeitintervall zwischen den Anfällen zu verlängern oder die Anfälle ganz zu unterdrücken. Nur wenn die medikamentöse Therapie bis zur Schwelle nicht akzeptabler Nebenwirkungen ausgeschöpft ist und die Lebensqualität des Patienten durch die Anfallsbelastung eingeschränkt ist, werden die Möglichkeiten der chirurgischen Epilepsiebehandlung erwogen.[hier erfahren Sie mehr]
  • Vagusstimulation:
    Zur Behandlung bestimmter Epilepsieformen werden sehr feine elektrische Elektroden um den linken Vagusnerv geschlungen und über Kabel mit einem reizgebenden Impulsgenerator verbunden, der, ähnlich einem Herzschrittmacher, im Unterhautbindegewebe implantiert wird. Durch das Abgeben von elektrischen Impulsen an den Vagusnerv können bestimmte Formen von Epilepsieerkrankungen günstig beeinflusst werden.[hier erfahren Sie mehr]
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