Europäisches Niveau für SALK Bildungszentrum
1 Million Euro Investition für moderne Arbeits- und Unterrichtsbedingungen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen im Bundesland Salzburg
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
| Mag. Gabi Burgstaller | Landeshauptfrau und Gesundheitsreferentin |
| Dr. Max Laimböck | SALK Geschäftsführer |
| Mag. Johannes Lugstein | Leiter SALK Bildungszentrum |
Zahlen & Fakten Umbau:Umbau Gebäude L4 für das Bildungszentrum und SALKIS
Zahlen & Fakten SALK Bildungszentrum:
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BIZ Einrichtungen / Bildungsangebote im Überblick:
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Salzburg. Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung im Gesundheits-wesen ist Bildung als lebensbegleitender Prozess selbstverständlich. Der Umbau des ehem. Rot-Kreuz-Schülerinnenheims in 15 Schulungsräume und Schüler-Bistro bietet nun Platz für moderne Unterrichtsbedingungen. Von den neuen 300 Schuldungsplätze wurden 48 als Computerarbeitsplätze installiert. Rund 6000 Salzburgerinnen und Salzburger in Gesundheitsberufen nehmen jährlich im SALK Bildungszentrum an maßgeschneiderten Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen auf europäischem Niveau teil und sichern damit die Zukunft der Gesundheitsberufe nach Vorbild der Bologna-Deklaration].
"Die Aus- und Weiterbildung für die Gesundheitsberufe ist ein zentraler Bestandteil der hohen Qualität im Salzburger Gesundheitswesen. Bestqualifiziertes und weitergebildetes Fachpersonal garantiert die gute Betreuung für die Salzburger Patientinnen und Patienten. In modernen und gut ausgestatteten Räumen fällt das Lernen – und auch das Lehren – gleich viel leichter. Mit dem neuen Bildungszentrum steht nun der optimale Rahmen für die Zukunft zur Verfügung", sagt Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. "Die Kooperation mit der Fachhochschule ist ein schönes Beispiel für Synergien und ich hoffe, dass dieser erfolgreiche Weg noch lange zusammen gegangen wird", ergänzt die Landeshauptfrau.
Im Bereich der medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Berufe gebe es Arbeitsplätze mit Zukunft, betonte der Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken SALK, Dr. Max Laimböck, anlässlich der Eröffnung des neuen 1400m2 großen Bildungszentrums in der SALK. „Die hohe Attraktivität der Gesundheits- und Pflegeberufe liegt im unmittelbaren Kontakt mit Menschen, die Betreuung und Pflege brauchen, aber auch Unterstützung, um gesund und agil zu bleiben.“
Mit einem breiten Portfolio an Bildungsangeboten trägt das Bildungszentrum der Salzburger Landeskliniken diesem Umstand Rechnung: einerseits Grundausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, in Akademien für medizinisch-technische Dienste und Hebammen, in Sonderausbildungen für Spezialaufgaben in der Pflege und in Universitätslehrgängen für Lehrende, Management und Gesundheitsbildung und andererseits innovative, praxisorientierte und in vielen Fällen maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildungen für SALK interne, aber auch externe ExpertInnen in den Gesundheitsberufen.
Der Leiter des SALK Bildungszentrums Mag. Johannes Lugstein betont: „Mit dem Ziel, die qualitätssichernde berufliche Kompetenz der Mitarbeiter weiter zu stärken, orientiert das Bildungszentrum seine Angebote am Bedarf und der Akzeptanz seiner Kunden, versteht sich aber auch als Impulsgeber und Wegbereiter für neue Entwicklungen.“
Fort und Weiterbildung 2007: 560 Kurs mit 6200 Teilnehmern
Die Halbwerteszeit des Wissens wird in den sich sehr dynamisch entwickelnden Gesundheitsberufen in manchen Bereichen mit wenigen Jahren angegeben.Der Bildungszentrumsleiter Mag. Johannes Lugstein fördert die Bildungsphilosophie des „Lebenslangen Lernens“ und erklärt dazu: „Die Verbesserung der Qualifikationen, des Wissens, der Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lebenslanges, berufsbegleitendes Lernen sind zentrale Themen für die Gesundheitsversorgung.“ Ein breites und differenziertes Angebot an Fort und Weiterbildung, das aus dem Bedarf der Praxis abgeleitet wird kann in den SALK kundenorientiert und zeitnah entwickelt werden. Eine besondere Herausforderung stellt ein lebensphasengerechtes Lernangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 50 dar, die mit ihrer hohen Praxiserfahrung besonders zur Qualitätssicherung der Versorgung beitragen.
Ausbildungsqualität durch FH-Kooperation
Seit Herbst 2006 finden Ausbildungen für fünf medizinisch-technische Berufe (medizinisch-technische/r Assistent/in, radiologisch-technische/r Assistent/in, Orthoptist/in, Physiotherapeut/in, Ergotherapeut/in) sowie für die Hebammen-Ausbildung sechs Studiengänge an der FH Salzburg und an der SALK statt. Die SALK stellt dafür das wissenschaftliche Know-how der SALK-Mitarbeiter bereit und sichert die praktische Qualität der Ausbildung. Diese Zusammenarbeit ermöglicht seitens der SALK einen direkten Einfluss auf die Lehrinhalte, sowie die praxisnahe Ausbildung der Studenten in den verschiedenen Lehrgängen. Dies erhöht nicht nur die Qualität der Lehrgänge, sondern auch die berufliche Kompetenz der Absolventen. „Fundierte, praxisnahe Ausbildung stellt die Basis für medizinische Spitzenversorgung dar. Durch eine Partnerschaft mit der FH Salzburg können wir den wachsenden Anforderungen der medizinischen Versorgung in Zukunft mit hoher Qualität entgegentreten. Unsere Kooperation zwischen den SALK-Salzburger Landeskliniken und der FH Salzburg sichert in Salzburg die Zukunft der Gesundheitsberufe auf europäischen Niveau nach Vorbild der Bologna-Deklaration“, betonte Laimböck.
Beruf Pflege – Vielseitigkeit und Verantwortung im Umgang mit Menschen
Abwechslung und Vielseitigkeit – das alles bietet die Arbeit in der Pflege. Doch Pflege beinhaltet noch viel mehr. In der Pflege tätig zu sein bedeutet mit Menschen zu arbeiten, sie zu unterstützen und ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familienplanung ist im Beruf der Pflege sehr gut umzusetzen – durch die Möglichkeiten der Voll- oder Teilzeitbeschäftigung.
Ein breites Arbeitsfeld für die Pflege
Menschen, die in der Pflege arbeiten wollen, bietet sich ein breites Spektrum an Ausbil-dungsmöglichkeiten und Spezialisierungen. Arbeitsfelder sind stationäre und ambulante Krankenhausbereiche, Altenpflege, Behinderteneinrichtungen und die Hauskranken-pflege. Auch die Selbständigkeit steht Pflegenden offen. Voraussetzung für das Ergrei-fen des Berufes ist ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und eine hohe soziale Kompetenz. Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
Die Grundausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege umfasst die patientenorientierte Pflege von Menschen aller Altersgruppen nach dem Pflegeprozess. Die pflegerische Mitwirkung an der Rehabilitation, Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung sind weitere wichtige Inhalte.
Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
Neben allgemeinen pflegerischen Fachkompetenzen liegen die Ausbildungs-schwerpunkte der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege in der Förderung der psychischen Gesundheit und speziellen pflegetherapeutischen Kompetenzen für Beziehungspflege, Gefühlsarbeit, Gesprächsführung und Deeskalationsmanagement.In diesem Bereich ist der schulautonome Schwerpunkt die psychosoziale Gesundheitsförderung.
Kinder- und Jugendlichenpflege
Ausbildungsschwerpunkte sind die Pflege und Betreuung von erkrankten oder beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen, Ernährung und Pflege des gesunden Neugeborenen, Betreuung und Anleitung der Bezugspersonen sowie die Gesundheitsförderung.
Entwicklung und Spezialisierung im Beruf der Pflege
An die Grundausbildung können unterschiedlichste Spezialausbildungen angeschlossen werden. Diese Befähigen zur Arbeit in Spezialbereichen der Krankenanstalten (Intensiv, Operationsbereich,...) und ermöglichen eine Vertiefung spezieller Pflegekonzepte. Auch in Führungsaufgaben sind Pflegekräfte immer mehr gefragt. Zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten bieten die Bereiche Lehre und Management oder auf universitärem Niveau ein Studium der Pflegewissenschaft.
Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin PR und Klinikmarketing, Pressesprecherin
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4. Februar ist Weltkrebstag
Was es 2012 über Krebs zu wissen gibt
an der Christian-Doppler-Klinik
Wichtiges Bauprojekt für Salzburg vor der Umsetzung