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Immunologie

Umstellung freie Leichtketten
(7.4.2014)

ab 7.4.2014 wird für die Bestimmung der freien Leichtketten im Serum sowie im Harn das Assay der Firma Siemens verwendet, anstatt, wie bisher, jenes der Firma BindingSite.

Durch diese Umstellung kann es vorkommen, dass gemessene Werte eines Patienten nicht mit den entsprechenden Vorwerten des bisherigen Assays vergleichbar sind. Daher wird bei Patienten mit Vorwerten vom Labor automatisch ein Doppelwert mit "altem" und "neuem" Assay durchgeführt.

Ziel ist es für jeden Ihrer Patienten zumindest einen Doppelwert zu generieren, damit Sie in Ihrer klinischen Beurteilung einen individuellen Bezugspunkt haben.

Material und Anforderung im ORBIS bleiben unverändert.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte die Proteinchemie (DW 58102) oder Dr. Cadamuro (DW 57263).

 

Zirkulierende Immunkomplexe (Anti C1q)
(1.10.2008)

Antigen-Antikörper-Reaktionen können zur Bildung von Immunkomplexen führen. Dies ist zunächst eine normale und fortwährende immunologische Funktion des Körpers. Antigene können fixiert im Gewebe oder frei im Plasma oder anderen Körperflüssigkeiten vorkommen und zirkulierende Immunkomplexe erzeugen. Normalerweise werden die CICs durch das retikuloendotheliale System entfernt und sind nicht schädlich. Allerdings führen große Ablagerungen von Immunkomplexen in den Blutgefäßen, mit anschließender Aktivierung von Entzündungsprozessen, wie z.B. der Komplementkaskade, zu einer Immunkomplexkrankheit, die durch lokale Gewebeschäden begleitet ist. Das weitere Schicksal dieser Komplexe hängt von Variablen, wie Eigenschaften des Antigens, der Größe der Immunkomplexe, der beteiligten Immunglobulinklasse, der Bildungsrate und der funktionellen Aktivität des phagozytischen Systems ab.
Erkrankungen bei denen solche zirkulierenden Immunkomplexe vorkommen sind z.B. der systemische Lupus erythematodes (SLE) oder die rheumatoide Arthritis, v.a. jene mit vaskulitischen Komplikationen.
Bei diesen Krankheitsbilder spiegelt die Menge der zirkulierenden Immunkomplexe im Serum den Aktivitätsgrad der Erkrankung wider.
Weiters können zirkulierende Immunkomplexe auch das Gerinnungssystems beeinflussen und zu einer verstärkten Thrombozyten- u. Erythrozytenaggregation führen.

Die Bestimmun der CIK basiert auf einem ELISA, welcher C1q-bindende Immunkomplexe erfasst.
Zur Bestimmung ist 1ml Serum notwendig.
Die Anforderung erfolgt elektronisch am A-Schein

Referenzbereiche:
< 10 U/mL           Negativ
> 10 U/mL           Positiv

Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Janne Cadamuro

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