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Neue Primaria für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin
Neue Primaria für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin

Neue Primaria für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin

Die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an den Salzburger Landeskliniken, hat ab Oktober eine neue Primaria, die 42-jährige PD Dr. Eva Rohde aus Graz. Sie konnte sich unter 14 BewerberInnen beim Expertenhearing Ende Juli aufgrund ihrer hervorragenden fachlichen- und wissenschaftlichen Qualifikation einstimmig durchsetzen. Sie  folgt damit Univ.-Prof. Dr. Dorothea Stahl nach.

Salzburg. Die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an den Salzburger Landeskliniken, hat ab Oktober eine neue Primaria, die 42-jährige PD Dr. Eva Rohde aus Graz. Sie konnte sich unter 14 BewerberInnen beim Expertenhearing Ende Juli aufgrund ihrer hervorragenden fachlichen- und wissenschaftlichen Qualifikation einstimmig durchsetzen. Sie  folgt damit Univ.-Prof. Dr. Dorothea Stahl nach. Die Stammzellenbiologin Rohde hat sich im Bereich der Stammzellenpräparation spezialisiert und war seit 2006 an der Medizinischen Universität Graz verantwortlich für die Entwicklung neuer experimenteller Stemmzellentherapie in enger Kooperation mit der klinischen Abteilung für Hämatologie. Die Steirerin ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Familie Rohde wird in Kürze nach Salzburg übersiedeln.

Für die Salzburger Bevölkerung sichert die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin die Versorgung von Blutprodukten für rund 650.000 Menschen im Einzugsgebiet. Die Salzburger Blutzentrale des Universitätsklinikums arbeitet nach hohen universitären und qualitativen Standards im medizinischer als auch im betriebswirtschaftlicher Hinsicht. Primaria Dr. Eva Rohde erklärt: „Die Salzburger Blutzentrale genießt einen ausgezeichneten Ruf den ich in dieser hohen Qualität weiterführen möchte. Der konsequente steigende Bedarf hochwertiger transfusionsmedizinischer diagnostischer und therapeutischer Leistungen für eine modernen universitären Hämo- und Zelltherapie werde ich in diesem Sinne weiterentwickeln.“ Das ist für Salzburg zwingend notwendig, weil eine spitzenmedizinische Versorgung nur so gewährleistet werden kann und dies kommt direkt den Patienten zugute, weil es mit einer maximalen Versorgungssicherheit einher geht.

Das betrifft ganz wesentlich die operativen Fächer und die onkologischen Schwerpunkte der Universitätskliniken. Anästhesie Primar Univ.-Prof. Dr. Peter Gerner hat seit April 2010 die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin interimistisch geleitet und erklärt: „Als Zentralkrankenhaus sind wir hauptsächlich mit schweren Unfällen und große Operationen konfrontiert. Besonders deshalb sind wir auf die unmittelbare Verfügbarkeit und hohen qualitativen Standards bei Blutkonserven angewiesen.“

Auch Univ.-Prof. Dr. Richard Greil betont: „Für Krebspatienten ist das neue Gesamtkonzept der transfusionsmedizinischen Versorgung ein ganz wesentlicher Gewinn. Vor allem durch die Einrichtung der Stammzellenproduktion und die Steigerung der Einzelthrombozytengewinnung wurde die Qualität der onkologischen Therapie in Salzburg deutlich erhöht und dies wird nun durch eine Spezialistin wie Primaria Rohde weiter fortgesetzt.“ Die verbesserte Qualität kann dadurch erzielt werden, dass zu Lasten der gepoolten Blutplättchenkonserven (d.h. Blutplättchen von mehreren Spendern) übergegangen wurde zur Herstellung von Blutplättchen-konserven von je einem Spender (Einzelthrombozytengewinnung). Der Aufbau der Stammzellenproduktion und die Steigerung der Einzelthrombozytengewinnung wurde in den vergangenen Jahren mehr als verdreifacht.

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Dr. Eva Rohde

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