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Eltern-Baby-Zentrum geschlüpft
Eltern-Baby-Zentrum geschlüpft

Eltern-Baby-Zentrum geschlüpft

Das neue Eltern-Baby-Zentrum ist eine der modernsten Einrichtungen rund um die Geburt. Es wird nicht nur spitzenmedizinischen Anforderungen gerecht, sondern ist DER Ort zum Wohlfühlen für Eltern und Neugeborene.

Das neue Eltern-Baby-Zentrum

Eine der wichtigsten medizinischen Versorgungseinheiten im Großraum Salzburg wurde Ende Juni 2010 offiziell eröffnet. Der „eiförmige“ Neubau ist durch einen verglasten Verbindungsgang optimal an das bestehende Gebäude der Frauenklinik angeschlossen. SALK-Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Projektleiter Ing. Günther Reiter und Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher, aus dessen Büro der prämierte Entwurf stammt, sind zu Recht stolz auf das neue Gebäude. Das einzige Perinatalzentrum der Region wird, wie geplant, nicht nur spitzenmedizinischen Anforderungen gerecht, sondern ist auch ein richtiger Ort zum Wohlfühlen für Eltern und Neugeborene.

Eiform als Symbol für Schutzbedürftigkeit

Die gekrümmte Ei-Form des Neubaus spiegelt das Schutzbedürfnis der künftigen kleinen PatientInnen wider. Mit dem neuen Eltern-Baby-Zentrum/Perinatalzentrum Salzburg ist das gesamte medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt – von den FachärztInnen bis hin zur Pflege – an einer Stelle auf dem Areal des Landeskrankenhauses in direkter Anbindung zur Frauenheilkunde konzentriert. Gynäkologe und Primar der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach, erklärt die Vorteile für Mutter und Kind: „Falls ein Neu- oder Frühgeborenes neonatologisch behandelt werden muss, ist nun kein belastender Transport mehr erforderlich, das Kind kann auf derselben Etage wie die Mutter (2. Stock) betreut werden“.

Entwicklungsfördernde Umgebung


Neonatologe Primar Dr. Josef Rücker freut sich: „Dieses Zentrum ist speziell nach den Grundsätzen einer entwicklungsfördernden Umgebung für Frühgeborene konzipiert und stellt das erste Haus dieser Art im deutschsprachigem Raum dar.“ Rund um die Uhr und Tür-an-Tür sind Frauen- und KinderärztInnen zur Behandlung von Müttern und zur Versorgung Neugeborener bereit. Der Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl erklärt, warum das Eltern-Baby-Zentrum gerade jetzt so wichtig ist: „Handlungsbedarf in Sachen Eltern-Baby-Zentrum bestand auch deshalb, weil es seit einigen Jahren einen deutlichen Anstieg der künstlichen Befruchtung und damit eine steigende Tendenz zu Mehrlingsgeburten und Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.500g gibt.“

24-Stunden-Präsenz der Mutter


Die Projektleiterin der Neonatologie des neuen Eltern-Baby-Zentrums Dr. Erna Hattinger-Jürgenssen weiß, um die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes bei der Versorgung von Frühgeborenen: Vor allem die Mutter spielt eine große Rolle. Eine 24-Stunden-Präsenz der Mutter wird durch die neuen Intensiveinheiten mit Schlafoption im Multifunktionsstuhl erleichtert, durch die vier Mutter-Kind-Einheiten und durch das Elternrefugium, in dem vier Mütterzimmer und verschiedene Gemeinschaftsräume zur Verfügung stehen. Die Spitzenmedizin verschwindet in den Mutter- Kind Zimmern hinter Vertäfelungen und wird, - wenn nötig - blitzschnell aktiviert.

Unter einem Dach

Die sechs neuen Kreisssäle (inkl. der Möglichkeit einer Wassergeburt) mit dem anschließenden Sectio-OP (Kaiserschnitt OP), der Intensivbereich der Neonatologie (Neugeborenen Intensivstation), die gynäkologischen Risikoambulanzen und die Wochenbettstationen der Frauenklinik sind über den verglasten Gang direkt an das neue Zentrum angebunden. Unter Einbezug der grandiosen Szenerie des Parks ist es den MacherInnen gelungen, Eltern und Kind – im übertragenen Sinne – ein Nest in den Baumkronen zu bauen, von dem ein befreiender Blick über Aiglhof bis zum Untersberg und den Staufen schweifen kann. Im dritten Obergeschoß wurde ein Elternrefugium mit Übernachtungsmöglichkeiten für „Frühchen-Eltern“ verwirklicht. Insgesamt bieten im neuen Gebäude ausreichend 1- und max. 2-Bett Zimmer, Familienzimmer, Elternbereiche in der Nähe des Kindes, familienfreundliche Ambulanzbereiche, die Sonderklassestation mit Blick ins Grüne und eine Cafeteria ein schönes und sicheres Geburtserlebnis mit sehr hohem Komfort und größter Sicherheit für Mutter und Kind.

Sicherheit und Wohlfühlatmosphäre


Das Konzept des Eltern-Baby-Zentrums/Perinatalzentrum Salzburg beruht auf der konsequenten interdisziplinären Nutzung medizinischer Kompetenz. Ein Perinatalzentrum (perinatal = „um die Geburt herum“) vereinigt alle an der Geburt beteiligten Fachdisziplinen – von der Geburtshilfe über die Anästhesie bis zur Neonatologie (Neugeborenen-Heilkunde) – unter einem Dach. Damit wird größte Sicherheit vor allem auch bei schwierigen Geburten gewährleistet. Das neue Konzept entspricht mit der Erweiterung der Nutzfläche auf 3.025 m2 allen modernen medizinischen Standards. Der ganzheitliche Ansatz des Konzeptes ermöglicht alles, was ein Baby bis zu seiner Entlassung in die häusliche Pflege benötigt. Die detaillierte Raum- und Funktionsplanung ermöglicht auch die Integration der Ambulanzen in das Eltern-Baby-Zentrum / Perinatalzentrum Salzburg: Die Geburtshilfliche Ambulanz (7.000 Frequenz/Jahr), die Pränatalambulanz (3.000 Frequenz/Jahr) und die Neonatologische-Ambulanz bzw. Nachsorge- und Stillberatungsambulanz (450 Frequenz/Jahr).


Zusammenfassung Zahlen & Fakten:
Investitionskosten Eltern-Baby-Zentrum (EBZ) / Perinatalzentrum Salzburg 19,9 Mio. Euro
Sanierung von 6 Kreissälen inkl. Provisorium für die Bauzeit  3,1 Mio. Euro
Fertigstellung Kreissäle Seit Herbst 2007
Fertigstellung EBZ 25. 6. 2010
Nutzungsfläche EBZ m2 3.025 m2
Bettenanzahl Frauenklinik gesamt 2009 116
Betten Frauenklinik im Neubau  11 Klassebetten11 Tokolysebetten
Bettenanzahl Neonatologie gesamt 2009 23
Betten Neonatologie im Neubau 12 NICU Betten 9 NIMCU Betten (4 in Einzelzimmern)3 NeoCare Bettendiese sind aber im Kinderzimmer der integrativen Pflegestation im Altbau
Geburten durchschnittlich jährlich 2.150

Rückfragen:

Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
SALK Pressesprecherin
 
SALK - Gemeinnützige Salzburger
Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
 
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5020 Salzburg
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Mobil: +43/0664 604141 1007
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