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Mobilitätskonzept gegen Verkehrsbelastung in den Kliniken
Mobilitätskonzept gegen Verkehrsbelastung in den Kliniken

Landeskliniken machen mobil!

Mit den Mobilitätstagen vom 7 bis 9. Juli 2010, setzten die Salzburger Landesklinken den ersten großen Schritt in Richtung Reduktion von Lärm- und Stressbelastung sowie Senkung der Emissionswerte am Krankenhausgelände. Mitarbeiter, Patienten und Besucher werden an drei Tagen über ein Vielzahl von Möglichkeiten als Alternative zum Auto informiert. Die Mobilitätstage sind der erste Schritt in der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes „SALK mobil“ der Salzburger Landesklinken.

Oberstes Ziel des Mobilitätskonzeptes „SALK mobil“ ist die Reduktion der Emissionswerte um 10 bis 20 Prozent und die Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter und Patienten. Durch zahlreiche Maßnahmen soll den Mitarbeitern und Besuchern des Landeskrankhauses und der Christian-Doppler-Klinik deshalb der Umstieg auf das (Elektro)-Fahrrad, den Bus oder die S-Bahn schmackhaft gemacht werden. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst betont: „Rund 25% der Mitarbeiter die mit dem PKW in die SALK fahren, wohnen in der Stadt. Deshalb fördern wir z.B. die Jahreskarte für den Salzburger Verkehrsverbund (SVV) mit 45 Euro und werden im kommenden Jahr 150 zusätzliche überdachte und diebstahlsichere Fahrradständer bauen.“ Zu den Spitzenzeiten werden im Landeskrankenhaus täglich rund 2.300 einfahrende Fahrzeuge gezählt. Dies bedeutet, dass täglich weit über 1000 Fahrzeuge am Gelände parken. Dabei werden nicht selten reservierte Flächen für Einsatzfahrzeuge verstellt. Rettungsfahrzeuge sind daher oft gezwungen kostbare Zeit durch Parkplatzsuche zu verschwenden. Ein gemeinsames Umdenken bei Besuchern und Mitarbeitern soll nun unter anderem auch die wichtige Regenerationsphase der Patienten unterstützen.

Auf Basis einer Verkehrserhebung im Sommer 2009 haben die SALK Maßnahmen für Mitarbeiter, Patienten und Besucher entwickelt. Projektleiter Stefan Bammer freut sich über das große Interesse der Mitarbeiter am SALK-Mobil-Konzept: „Unser Team hat über ein Jahr an diesem Projekt gearbeitet. Der steigende KFZ-Verkehr der letzten Jahre bei gleichzeitigem Entfall von Stellflächen durch die Bauprojekte führte zu einem immer größer werdenden Engpass an Parkplätzen. Wir sind überzeugt, dass unsere Maßnahmen zum Umstieg auf alternative Verkehrsmittel sehr gut angenommen werden. SALK-Mobil ist im Fluss und wird auch in Zukunft stetig weiterentwickelt werden.“

Zahlreiche Alternativen zum Auto

Neben der 45 Euro-Förderung der Jahreskarte für den Salzburger Verkehrsverbund (SVV) werden im kommenden Jahr 150 zusätzliche überdachte und diebstahlsichere Fahrradständer gebaut. SALK-Mitarbeiter können ihre Fahrräder außerdem kostenlos versichern lassen. Als weiterer Service werden die Salzburger Landesklinken Elektrofahrräder für Dienstfahrten zur Verfügung stellen. Auch für Mitarbeiter die ein Elektrofahrrad für den privaten Gebrauch mieten wollen, gibt es ein spezielles Angebot. Besitzer von reservierten Stellplätzen müssen ab dem kommenden Jahr mit einer Gebührenerhöhung von 10 Euro rechnen. Wer seine Einfahrtgenehmigung im Aktionszeitraum zurückgibt, erhält einmalig 90 Euro. Darüber hinaus wird es auch die Möglichkeit geben, seine Anfahrtsroute per S-Bahn oder Bus online unter erstellen zu lassen. Dazu muss man seinen derzeitigen Standort eingeben und Landeskrankenhaus oder Christian-Doppler-Klinik als Ziel wählen.

Die Mobilitätstage

Die Mobilitätstagen informieren über die Alternativen zum Auto. Die Salzburg AG ist dabei mit einem Testparcours für ElektroDrive vertreten. Am Stand des ÖAMTC können gratis Fahrradschnellreparaturen durchgeführt werden. Auch der Salzburger Verkehrsverbund, die ÖBB und der Stadtbus/Regionalbahn sind vertreten.

„Durch eigenes Verhalten und gute Ausrüstung können die Radfahrer selbst am meisten für ihre Sicherheit im Verkehr tun“, so Rainer Kolator, Leiter der Landesstelle Salzburg im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Deshalb bietet das KfV im Rahmen der Mobilitätstage Informationen zum sicheren Verhalten und für alle, die beim Fahrradquiz mitmachen gibt es kostenlos Speichenreflektoren. Besser: Beim SALK Mobil Gewinnspiel können zahllose Preise, wie z.B. ein Fahrradgutschein über 300 Euro, gewonnen werden.

Rückfragen:

Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
SALK Pressesprecherin
SALK - Gemeinnützige Salzburger
Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH

Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg

Tel: +43 (0)5 7255-20012
Mobil: +43/0664 604141 1007
Fax: +43/0662/4482-1009

m.weinberger@salk.at
presse@salk.at
office@salk.at

Bilder

Oberärztin Dr. Sigrid Öfner und Oberarzt Dr. Helmut Joos interessierten sich für die Elektrofahrräder mit denen man mühelos bis zu 30km/h zurücklegen kann…natürlich nicht ohne Fahrradhelm! Mitarbeiter Mitarbeiter Ärztlicher Direktor Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst und Projektleiter Mag. Stefan Bammer, Servicebereichsleiter der Wirtschaftsbetriebe. Die Mobilitätstagen informierten über die Alternativen zum Auto. Die Salzburg AG war dabei mit einem Testparcours für ElektroDrive vertreten. Am Stand des ÖAMTC konnten gratis Fahrradschnell-reparaturen durchgeführt werden. Mitarbeiter

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