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Fünf Jahre Interne Notaufnahme (INA): Mehr als 85.000 Patienten behandelt
Fünf Jahre Interne Notaufnahme (INA): Mehr als 85.000 Patienten behandelt

Fünf Jahre Interne Notaufnahme (INA): Mehr als 85.000 Patienten behandelt

SALZBURG. Heute, am 1. Juni 2010, feiert die  Interne Notaufnahme (INA) am Salzburger Landeskrankenhaus ihren fünften Geburtstag. Das INA-Team unter der Leitung von OA Dr. Thomas Michalski hat in den vergangenen fünf Jahren mehr als 85.000 Patienten behandelt. „Das ist eine enorme Leistung im Bereich der 24-stündigen internistischen Notfallversorgung“, freut sich der Ärztliche Direktor des Landeskrankenhauses Salzburg, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg.

Als die INA vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde, konnte noch niemand abschätzen, wie gut und schnell sich diese Einrichtung etablieren würde. Mit über 17.000 Patienten pro Jahr ist die internistische Notaufnahme der größte Übernahmepartner der Rettungs-Organisationen. „Tatsache ist, dass durch die INA-Inbetriebnahme an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr eine wesentliche Verbesserung der Krankenversorgung im Vergleich zur dezentralen Situation davor eingetreten ist“, sagt Magometschnigg. Zu verdanken ist die positive Entwicklung in erster Linie dem Team unter der Leitung von OA Dr. Thomas Michalski. Die Hauptaufgabe der INA ist die Untersuchung und Behandlung ambulanter internistischer Notfallpatienten. Michalski und sein Team klären darüber hinaus nicht nur die stationäre Aufnahme der Patienten ab, sie entscheiden auch über die Intensivpflichtigkeit. Besteht keine Intensivoption, kann die INA auch eine kurzzeitige Zwischenlösung für einige wenige Stunden darstellen. „Die INA ist nicht als Arztsprechstunde gedacht, sondern als Notaufnahme zum Ausschluss oder zur Behandlung von lebensbedrohlichen Zuständen wie Herzinfarkten oder schweren Infektionen“, erklärt Michalski. Patienten, die nicht von ihrem Hausarzt überwiesen werden, werden untersucht und wenn notwen dig stationär behandelt. Ist dies nicht unbedingt notwendig, erhält der Patient einen Arztbrief mit dem Untersuchungs- und Behandlungsvorschlag für den Hausarzt. „Dieses System ist vor allem eine Erleichterung für die Patienten, denn so verringern sich auch die Wartezeiten in der Ambulanz“, erklärt Oberarzt Michalski.

Die erfolgreich verankerte Notfalleinheit versteht sich als dynamisches Entwicklungsmodell und ist stets um eine weitere Verbesserung der Krankenversorgung bemüht. Spätestens 2011 wird sie Bestandteil der Chirurgie-West II. Somit werden ab diesem Zeitpunkt die so genannten großen Fächer (Chirurgie, Unfallchirurgie, Anästhesie) unter einem Dach zusammenarbeiten.
OA Dr. Thomas Michalski und seinem Team liegt auch besonders die Fortbildung des medizinischen Personals am Herzen. Reanimations- und EKG-Schulungen werden genauso abgehalten wie Sanitäterkurse oder Vorträge. An der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ist die Interne Notaufnahme fixer Bestandteil bei der Ausbildung der Studenten. Gleichzeitig ergehen von dort aus zahlreiche wissenschaftliche Publikationen aus dem Bereich der internistischen Notfallmedizin an Fachzeitschriften und Kongresse.


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