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Einzige Primaria verläßt Salzburg
Einzige Primaria verläßt Salzburg

Einzige Primaria verläßt Salzburg

Salzburg. Die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an den Salzburger Landeskliniken muss sich um eine neue Nachfolge für die Abteilungsvorstandsposition umsehen. Die bisherige Leiterin und international renommierte Wissenschafterin, Univ.-Prof. Dr. Dorothea Stahl, wechselt Ende April nach Deutschland in die Privatwirtschaft.


Für die Salzburger Bevölkerung sichert die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin die Versorgung von Blutprodukten für rund 650.000 Menschen im Einzugsgebiet mit hohen Qualitätsstandards. Primaria Prof. Stahl hat in den vergangen 3,5 Jahren die Blutzentrale des Universitätsklinikums einer nach universitären und qualitativen Standards konformen Umstrukturierung im medizinischen und betriebswirtschaftlichen Bereich unterzogen. Diese Entwicklung berücksichtigt den konsequent steigenden medizinisch-klinischen Bedarf hochwertiger transfusionsmedizinischer diagnostischer und therapeutischer Leistungen für die Umsetzung einer modernen universitären Hämo- und Zelltherapie.


Das notwendige Niveau spitzenmedizinischer Versorgung einer Universitätsklinik kann so gewährleistet werden und geht mit maximaler Versorgungssicherheit einher. Das betrifft ganz wesentlich die operativen Fächer und die onkologischen Schwerpunkte der Universitätskliniken. Anästhesie Primar Univ.-Prof. Dr. Peter Gerner erklärt: „Als Zentralkrankenhaus sind wir hauptsächlich mit schweren Unfällen und große Operationen konfrontiert. Besonders deshalb sind wir auf die unmittelbare Verfügbarkeit und hohen qualitativen Standards bei Blutkonserven angewiesen.“
Auch Univ.-Prof. Dr. Richard Greil betont: „Für Krebspatienten ist das neue Gesamtkonzept der transfusionsmedizinischen Versorgung ein ganz wesentlicher Gewinn. Vor allem durch die Einrichtung der Stammzellenproduktion und die Steigerung der Einzelthrombozytengewinnung wurde die Qualität der onkologischen Therapie in Salzburg deutlich erhöht.“ Die verbesserte Qualität kann dadurch erzielt werden, dass zu Lasten der gepoolten Blutplättchenkonserven (d.h. Blutplättchen von mehreren Spendern) übergegangen wurde zur Herstellung von Blutplättchen-konserven von je einem Spender (Einzelthrombozytengewinnung). Der Aufbau der Stammzellenproduktion und die Steigerung der Einzelthrombozytengewinnung wurde in den vergangenen Jahren seit Juli 2006 mehr als verdreifacht. Darüber hinaus wurde ein Vielzahl von Projekten zur Anpassung der Organisationsstruktur der Blutzentrale an die Anforderungen einer modernen Hämo- und Zelltherapie in Onkologie und Notfallversorgung erfolgreich abgeschlossen.


Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
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