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Wir über uns

Ein Suizid stellt den tragischsten Ausgang einer schweren psychischen Erkrankung dar. Wir wissen, dass sich bis zu 12 Prozent der Menschen, die an einer schweren Depression leiden, sich das Leben nehmen. Auch bei anderen psychischen Erkrankungen wie der Schizophrenie, Substanzabhängigkeit und schweren Persönlichkeitsstörungen besteht ein Risiko hinsichtlich suizidaler Handlungen.
Es geht also darum, im Rahmen unserer Forschungen Konzepte zu entwickeln, suizidgefährdete Menschen und ihre Bezugspersonen immer besser zu erreichen und sie für eine unter Umständen lebensrettende Behandlung zu gewinnen.

Stationäre Suizidprävention

Die Station für Suizidprävention versorgt Menschen, in Lebenskrisen sowie Patienten, die zum ersten Mal wegen eines Suizidversuches in die Christian-Doppler-Klinik eingewiesen werden.
Darüber hinaus werden Patienten mit sehr hohem Suizidrisiko nach individueller Vereinbarung mit ihren Betreuungspersonen aufgenommen. Nach schweren Suizidversuchen („überlebter Suizid“) kann auch eine längerfristige stationäre Behandlung erfolgen.

Ausgangsbasis

Die Basis für die Behandlung ist ein berufsübergreifendes Therapiekonzept. Die Klärung der individuellen Problemlage und Behandlung erfolgt in Form von täglichen Gesprächen der Patienten mit ÄrztInnen, PsychotherapuetInnen und MitarbeiterInnen der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege.
Nach Klärung des Krisenanlasses mit dem Fokus „Akuttherapie“ werden die Patienten in Richtung längerfristige Behandlung in niedergelassenen Bereichen motiviert.
Neben derEinbeziehung von Angehörigen nehmen wir auch mit niedergelassenen professionellen Helfern, wie Ärzten, Psychotherapeuten und psychosozialen Einrichtungen Kontakt auf, um eine vernetzte Weiterbehandlung zu begünstigen.
Als wesentlicher Teil des vom Land finanzierten Netzwerkes „Suizidprävention-Salzburg“ leistet die Station für Suizidprävention der Christian-Doppler-Klinik auch außerhalb der Klinik Präventionsarbeit, die auf drei wesentlichen Säulen basiert:

  • Arbeit mit der Bevölkerung - Bewusstmachen des Tabuthemas „Suizid“
  • Aus- und Weiterbildung von Helfern unterschiedlicher Professionalität
  • Kontinuierliche Verbesserung der Behandlung von suizidgefährdeten Menschen nicht nur durch hochspezialisierte Angebote sondern durch konsequente Umsetzung der Kooperation und Vernetzung im Gesundheitsbereich
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