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Spektrum der Abteilung für Chirurgie breit gefächert
Spektrum der Abteilung für Chirurgie breit gefächert

Spektrum der Abteilung für Chirurgie breit gefächert

Neuer Primar, Univ.-Prof. Dr. Öfner, setzt auf moderne Chirurgische Onkologie.

Seit Juni führt Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., das Team der Universitätsklinik für Chirurgie. Der international anerkannte Chirurg und Wissenschafter will das – bereits schon jetzt – sehr breit gefächerte, spitzenmedizinische Behandlungsangebot der Klinik weiter ausbauen. Den Fokus legt er dabei auf die Förderung der interdisziplinären Chirurgischen Onkologie sowie auf Lehre und Forschung. Die Universitätsklinik für Chirurgie folgt damit zukunftsorientierten Wegen und Zielen und stärkt die Position der Salzburger Universitätskliniken als Krebszentrum und onkologischer Vollversorger.

Mit neuem Klinikvorstand bestens für Zukunft gerüstet


SALK. Krankenversorgung, Lehre und Forschung sind die drei Hauptsäulen, auf die sich das Spektrum der Universitätsklinik für Chirurgie am Salzburger Universitätsklinikum effizient stützt. Der neue Primar der Abteilung Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., der unter anderem auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie (ACO-ASSO) sowie Akademischer Krankenhausmanager ist, verfolgt diesen Weg konsequent weiter und bringt als hervorragend ausgebildeter Allgemeinchirurg mit Schwerpunkt Chirurgische Onkologie international anerkannte Kompetenz und zukunftsorientierte Initiative mit. „Mit Professor Öfner haben wir einen weiteren Spitzenmediziner an das Klinikum holen können, der unseren hohen Qualitätsstandards entspricht und der Salzburg, als Krebszentrum mit bester Reputation, nun auch im Fachbereich Chirurgie, über die Landesgrenzen hinweg, bekannt machen wird“, sagt DI Burkhard van der Vorst, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken.

Mit dem neuen Primar an der Spitze soll sich das Fach Chirurgie auch als Lernzentrum für modernste OP-Techniken und innovative Behandlungsmethoden etablieren und damit an die bereits erfolgreich stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen für Chirurgie und Onkologische Chirurgie anknüpfen. „Für Salzburg als Aus- und Fortbildungsstandort von höchstem Niveau spricht auch, dass wir bereits mit führenden Zentren der Welt, nämlich dem Isreal Center of Medical Simulation, Sheba Medical Center Tel Aviv, Isreal und dem Simulation Center der Mayo Clinic, Rochester, USA kooperieren und hier eines der modernsten Simulationszentren aufgebaut wird“, unterstreicht van der Vorst. „Der Ausbau der Chirurgie unter Primar Öfner stärkt weiter die Position der Salzburger Universitätskliniken in der zuverlässigen und hochwertigen Zentralversorgung ihrer Patienten in allen Fachbereichen und Krankheitsbildern“, sagt van der Vorst.


Individuelle Krankenversorgung
mit innovativen Behandlungskonzepten

Die Universitätsklinik für Chirurgie bietet eine breite Palette an chirurgischen Möglichkeiten, die sich von konventionellen, zum Teil mehrfachen und/oder mehrzeitigen Behandlungskonzepten, bis hin zu minimal-invasiven Methoden erstreckt. „Unsere Chirurgie erbringt Spitzenleistungen  wie etwa laparoskopische Leberresektionen (Teilentfernung der Leber) oder thoraskopische Lungenlappenentfernung, wobei sämtliche operativen Maßnahmen einem strengen Qualitäts-sicherungskonzept unterliegen“, betont Univ. Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, der Ärztliche Direktor des LKH Salzburg. Eine entscheidend große Rolle spielt die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen und Fachbereichen, die, so Magometschnigg, vom neuen Chirurgie-Primar gefördert wird. Durch die Zusammenführung von Erkenntnissen aller einzelnen Fachdisziplinen ist das Erarbeiten individueller Maßnahmen und Behandlungsweisen, die auf höchstem Niveau durchgeführt werden, möglich. „Dadurch sind wir in der Lage, für jeden einzelnen Patienten und jede einzelne Patientin die beste Behandlungsmethode herauszufiltern und – unter Berücksichtigung aller individuellen Faktoren – anzuwenden“, sagt Magometschnigg.


Motor der chirurgischen
Gesundheitsdrehscheibe

Die Zielsetzung des neuen Primars an der Abteilung für Chirurgie sieht neben der Etablierung des Aus- und Fortbildungsstandortes Salzburg und dem Ausbau der professionellen Dokumentation und der Qualitätskontrolle vor allem die Komplettierung der modernen Chirurgischen Onkologie vor. Tumorerkrankungen sind mit 25 Prozent die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Die moderne Chirurgie begegnet diesem Fakt mit individuellen Techniken, die jedem/jeder KrebspatientIn in seiner/ihrer Ganzheit gerecht wird. „Die Operation ist nach wie vor das zentrale Verfahren bei der Behandlung einer Vielzahl bösartiger Tumore. Heilung ist nur durch die vollständige Entfernung eines Tumors möglich“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., der neue Leiter der Chirurgie.

Der 51-jährige Spezialist für Viszeralchirugie liegt etwa bei der chirurgischen Behandlung von Darmerkrankungen mit mehr als 1000 Eingriffen im internationalen Spitzenfeld, das minimal-invasive Vorgehen bei Tumoren im Enddarm geht auf seine Initiative zurück. „Das Wort Schlüssellochmethode möchte ich dabei jedoch vermeiden, weil es der Methode nicht gerecht wird“ stellt der gebürtige Tiroler in diesem Zusammenhang fest. Wichtig ist dem Experten exzellentes interdisziplinäres Management. „Die Kombination von spitzenmedizinischer interprofessioneller Expertise und der hervorragenden technischen Ausstattung hier in Salzburg machen auch komplizierte große Tumoroperationen, etwa an Leber, Lunge oder Bauchspeicheldrüse, möglich.“

Forschung und
neue Methoden fördern

Die künftige Arbeitsweise der Abteilung für Chirurgie soll stark von Klinischen und Theoretischen Studien geprägt sein, die zu neuen Erkenntnissen führen. Der neue Leiter der Chirurgie befürwortet hierbei die Einstellung des bekannten amerikanischen Kardiologen und Miterfinders des Defibrillators, Bernhard Lown, der die Aussage prägte „Fürsorge für den Patienten ohne Wissenschaft ist zwar gut gemeinte Freundlichkeit, aber NICHT gute Medizin“. Besonders auf dem Gebiet der Chirurgischen Onkologie sind an der Abteilung für Chirurgie deshalb akademische Eigenstudien geplant und auch mit industriegesponserten Studien sollen neue Wege beschritten und Forschungsarbeiten möglich gemacht werden. „Neben dem enormen Wissenszuwachs für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patientinnen davon“, beschreibt Prim. Öfner den Mehrwert. „Durch die Teilnahme an Studien können wir neue Therapien rascher nach Salzburg bringen und die Betroffenen bekommen die besten Medikamente – und sie bekommen sie drei bis fünf Jahre vor allen anderen.“

Das Gebiet der Theoretischen Studien soll sich auf die Prognose konzentrieren. „Je besser wir vorhersagen können wie auf eine Methode angesprochen wird, desto maßgeschneiderter können wir die Therapie für die Patientinnen und Patienten gestalten“, sagt der Mediziner und betont: „Denn jeder Fall ist immer einzeln zu betrachten und auch genauso individuell zu behandeln.

Schwerpunktkatalog der Abteilung für Chirurgie

  • Chirurgische Onkologie mit spitzenmedizinischen, innovativen OP-Techniken
  • Thoraxchirurgie (inklusive Prävention, Diagnostik und postoperativer Betreuung von Erkrankungsbildern der Lungen- und Bronchialorgane)
  • Endokrine Chirurgie (Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüse)
  • Hernienchirurgie (Leisten-, Nabel-, Narben- oder Schenkelbrüche)
  • Chirurgische Refluxbehandlung (etwa bei Sodbrennen)
  • Endoskopie und Interventionelle Endoskopie (endoskopische Eingriffe im Magen-Darm-Trakt wie Polypen-Abtragungen, Endoprothetik des Darms, Behandlung von Krampfadern in der Speiseröhre, Ernährungssondenlegung, proktologische Erkrankungen)
  • Koloproktologie (Behandlung von Enddarmerkrankungen)
  • CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa

 

Bildrechte: SALK/Wild&Team
Abdruck honorarfrei
 
Sämtliche Bilder vom Operationssaal:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., mit seinem Team der Universitätsklinik für Chirurgie. „Die Operation ist nach wie vor das zentrale Verfahren bei der Behandlung einer Vielzahl bösartiger Tumore. Heilung ist nur durch die vollständige Entfernung eines Tumors möglich“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., der neue Leiter der Chirurgie.

 

Mag. Mick Weinberger
Leiterin PR und Klinikmarketing, Pressesprecherin
Tel: +43 (0) 662 4482 -1007
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Bilder

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