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16.000 Patienten mehr – trotzdem Budgetpunktlandung
16.000 Patienten mehr – trotzdem Budgetpunktlandung

16.000 Patienten mehr – trotzdem Budgetpunktlandung

2008 wurden 72 medizinischen Stellen geschaffen:
Salzburg | SALK. Im Geschäftsjahr 2008 konnte die SALK trotz steigender Patientenzahlen und Personalkosten eine Punktlandung bei den  Budgetvorgaben des Landes erzielen. Das Kostenaufkommen der SALK betrug 2008 rund 401 Mio. Euro und der darin enthaltene Landeszuschuss (Abgang) beträgt rund 16% der Gesamtkosten  - de facto 64,2 Mio. Euro. Insgesamt 62% der Gesamtkosten sind Personalkosten – rund 251 Mio. Euro. Die Reduzierung der nichtmedizinischen Kosten und eine straffe monatliche Kontrolle der Budgets war Voraussetzung für die wirtschaftliche Führung der SALK im Budgetjahr 2008. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Zentrumsmedizin und Qualität, wesentliche Einsparungen wurden im Einkauf (3,7 Mio. Euro) und in der IT (1,2 Mio. Euro) erzielt. „Das Land leistet durch seine jährliche Abgangsdeckung einen unersetzlichen Beitrag für den Bestand der SALK und für höchste medizinische Qualität“, so Finanzreferent LH-Stv. David Brenner. Und SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vost betont: „Unser Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Schaffung der dazugehörigen baulichen Rahmenbedingungen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten. Der SALK Masterplan ist dafür die wichtigste baustrategische Grundlage. Aufgrund der bundesweiten Unterdeckung in der Fondsfinanzierung ist die Schere zwischen steigenden Personaltarifen und Medikamentenkosten einerseits und wesentlich geringer steigenden Fondsmitteln andererseits für uns unausweichlich. Durch das Gegensteuern vor allem im nicht-medizinischen Bereich kann nur ein Teil der Abgangsentwicklung ausgeglichen werden.“

411.000 Patienten ließen sich in der SALK behandeln
Im vergangenen Jahr mussten um 3,5% (+3.202) mehr stationäre Patienten aufgenommen werden, die ambulante Patientenfrequenz hatte sogar einen Zuwachs von 4,3% (+13.050) zum Vergleichszeitraum 2007. Insgesamt ließen sich rund 411.000 Patienten in der SALK behandeln – 16.252 mehr als 2007.

Rund 72 Neueinstellungen bei Pflege und Ärzten
Durch das erhöhte Patientenaufkommen mussten auch mehr MitarbeiterInnen in den medizinischen Berufen eingestellt werden. Mit Stichtag 31. 12. 2008 waren 4.3071,04 Vollzeitäquivalente Stellen in der SALK registriert. Das ist ein Zuwachs von 93,52 Stellen zum Vorjahr (+2,2%). Davon wurden 72,03 Stellen in den medizinischen Berufen geschaffen (26,7 VZÄ Ärztestellen, 31,26 VZÄ Diplomierte Pflegestellen, 14,03 med.techn. Dienst, med.Akad., Hebammen). Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter in den SALK beträgt Ende 2008 genau 4.939.

Investitionen in die medizinische und bauliche Qualität
Notwendige medizinische Innovationen waren beispielsweise zwei neue 3Tesla MR Geräte zu je 1,4 Mio. Euro die im LKH und CDK seit 2008 im Einsatz sind. Bereits seit dem vergangenen Jahr steht in der Universitätsklinik für Radiologie auch ein neues modernes Herz-CT-Gerät bereit. Mit der Gründung der Wirbelsäulenstation in der Christian-Doppler-Klinik wurde für West-Österreich ein Schwerpunkt gesetzt: Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Neurologie kann somit ein vollständiges Therapiespektrum bei Wirbelsäulenerkrankungen angeboten werden. – Ein Angebot, das in dieser Organisationsform in Österreich einzigartig und wegweisend ist.

„Präoperative Befundung“ spart Zeit, Geld und Mühe für Patientinnen und Patienten
Für das SALK Reformpoolprojekt „Präoperative Befundung“ wurden „routinemäßige“ Untersuchungen hinterfragt. Durch die Vermeidung von doppelter Befunderstellung wird das Gesundheitswesen effektiver und effizienter. PatientInnen müssen keine unnötigen Untersuchungen über sich ergehen lassen und sparen sich so auch viele – teils beschwerliche – Wege. Für das Bundesland Salzburg ergibt sich eine Gesamtersparnis von geschätzten 1,3 Millionen Euro im ersten Jahr, im Folgejahr sind es rund 1,4 Millionen Euro. Diese Kooperation ist eine reine Qualitätsmaßnahme und umfasst alle Aufgaben, die zwischen dem extra- und dem intramuralen Bereich abzustimmen sind.

Psychiatrische Reha - Erweiterung des SALK-Leistungsspektrums
Seitens der SALK wurden Angebote entwickelt um weitere Schritte in Richtung "Gesundheitsunternehmen SALK" zu gehen. Auf diese Weise sollen Mittel außerhalb der gedeckelten Krankenhausfinanzierung an die SALK fließen. Mit Unterstützung der Salzburger Gesundheitspolitik schloss die SALK mit dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungen einen Vertrag über die Psychiatrische Rehabilitation in der Landesklinik St. Veit. Ab Anfang 2008 erfolgte der Betrieb aus einer eigenständigen GmbH gemeinsam mit der pro mente Reha GmbH. Als Endausbaustufe sind 30 Betten geplant.

Medizinischen-baulichen Investitionen
Die medizinischen-baulichen Investitionskosten im Jahr 2008 betrugen rund  30 Mio. Euro. 2008 wurden im LKH und in der CDK je ein Wichtige Bauprojekte wie der Start des Eltern-Babyzentrums (19,9 Mio. Euro), der SALK Betriebskindergarten (2 Mio. Euro) oder die Sanierung der Universitätsklinik für Radiologie (2 Mio. Euro), der IVF-Kinderwunsch-Klinik, des Bildungszentrums und das Bauprojekt Neue Innere Medizin. „Das Land Salzburg hat im vergangenen Jahr die SALK-Investitionen mit 13 Mio. Euro unterstützt. Die SALK ist auch im heurigen Jahr ein wichtiger Auftraggeber für die heimische Wirtschaft und hilft so in schwierigen Zeiten den Arbeitsmarkt zu stützen“, so LH-Stv. Brenner abschließend.


Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing,
SALK Pressesprecherin
 
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