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Klinefelter-Syndrom

Die genetische Ursache dieses Syndroms ist ein zusätzliches X-Chromosom in allen oder einem Teil der Körperzellen. Davon ist eines von etwa 1000 männlichen Neugeborenen betroffen. Ein Teil davon bleibt klinisch unauffällig, während einige Patienten schon in der Kindheit unspezifische Symptome wie verzögerte Sprachentwicklung zeigen. In den meisten Fällen wird das Klinefelter Syndrom durch fehlende Pubertätsentwicklung infolge Testosteronmangels manifest, mit Folgen wie Unfruchtbarkeit wegen Azoospermie, Osteoporose,  oder psychischen Problemen wegen der „eingeschränkten Männlichkeit“. Bei frühzeitiger Diagnose können durch regelmäßige Hormonsubstitution viele dieser Folgen vermieden werden. Intelligenz und Lebenserwartung sind nicht eingeschränkt.

http://www.klinefelter.at/

Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sollen einen ersten kurzen Einblick in die jeweilige genetische Besonderheit bieten. Die zitierte/n Web-Seite/n schlagen wir aus der Fülle der im Internet abrufbaren Informationen vor, weil sie nähere (korrekte) Informationen bieten und/oder für unser Einzugsgebiet  relevant sind (regionale bzw. nationale Selbsthilfegruppen). Beides kann selbstverständlich nicht eine > genetische Beratung ersetzen, bei der die Informationen genau erklärt und in Bezug auf die individuelle Fragestellung der Ratsuchenden besprochen werden.

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