Über die Jahrhunderte wurden die beiden Standorte laufend erweitert und verändert. Die historisch bedingte Pavillonstruktur wird jedoch nicht mehr den modernen medizinischen Anforderungen gerecht. Der aktuelle Zustand der einzelnen Gebäude ist aufgrund der punktuellen Investitionen der Vergangenheit sehr unterschiedlich. Viele weisen nur einen befriedigenden bzw. sanierungsbedürftigen Zustand auf. Somit wären auch ohne die Realisierung des Masterplans in den nächsten Jahren weitreichende Investitionen notwendig.
Anstoß und Ausgangssituation für die Entwicklung eines Masterplans für die SALK waren daher folgende Problembereiche:
- Bisher keine langfristige Planung, Investitionen nach akuten Erfordernissen
- Probleme wurden isoliert gelöst
- Dezentrale Strukturen mit hohen Betriebskosten und langen, unübersichtlichen Wegen für die Patienten:
- 14 OP-Bereiche
- 12 Intensivbereiche
- Dezentrale Labore
- 81 nicht gemischt belegbare Stationen
- Sehr unterschiedlicher Standard
- Unterschiedliche Stationsgrößen
- Isolierte Ambulanzbereiche
- Dezentrale Notfallversorgung
Der Masterplan greift diese Probleme auf und stellt somit eine wichtige Weichenstellung für die SALK dar, mit der auch in Zukunft Spitzenmedizin in Salzburg sichergestellt werden soll.








