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Prothesentypen beim Herzklappenersatz

Ist eine „Reparatur“ (Rekonstruktion) der Herzklappe nicht möglich, so muss die kranke Herzklappe entfernt und durch ein Implantat ersetzt werden. Hierfür stehen Herzklappen aus Kunststoff (Carbon) und aus biologischen Materialien (Schwein oder Rind) zur Verfügung.

Eine Klappenprothese aus Kunststoff, eine sog. „mechanische“ Klappe hat den Vorteil, dass das Material nicht verschleißt und die Klappe somit nicht degeneriert. Sie hat kein Ablaufdatum und hält für immer. Nach der Implantation ist jedoch eine lebenslange Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten und das Mit-sich-tragen eines Ausweises notwendig.

Bei Implantation einer Klappenprothese aus biologischem Material stehen Modelle mit und ohne Gerüst zur Verfügung. Eine blutverdünnende Therapie ist hierbei nur für längstens 3 Monate erforderlich. (auch abhängig von Nebenerkrankungen, wie Herzrhythmusstörungen, etc.). Biologische Klappen unterliegen jedoch, abhängig vom Patientenalter, einer beschleunigten Degeneration, nach 15 Jahren müssen etwa 20-30% der Klappen wieder ausgetauscht werden.
Einzelheiten über die speziellen Eigenschaften der Prothesen und Fragen bezüglich der Herzklappenwahl  werden beim Aufklärungsgespräch vor der Operation geklärt.

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