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Ambulante Geburt bzw. frühzeitige Entlassung nach Geburt

Die ambulante Geburt erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Immer mehr Frauen nützen die Möglichkeit der sicheren Geburt im Krankenhaus, gewährleistet durch Hebammen, Geburtshelfer/Innen und Kinderärzte/Innen.

Die weitere Betreuung in gewohnter häuslicher Atmosphäre wird durch Hausbesuche Ihrer Hebamme übernommen. Beratung und Hilfeleistung beim Stillen, bei der Babypflege, sowie die Gewissheit, bei Unsicherheiten jederzeit die Hebamme anrufen zu können, werden gerade bei der ambulanten Geburt besonders geschätzt!

Die Entscheidung, das Krankenhaus gleich nach der Geburt (ambulante Geburt) zu verlassen oder noch einige Stunden bzw. Tage auf der Wochenstation (vorzeitige Entlassung) zu verbringen, kann die Wöchnerin jederzeit treffen.
Schon in der Schwangerschaft sollen die werdenden Mütter mit „Ihrer Hebamme“ Kontakt aufnehmen. Ein erstes Kennenlernen und noch viele Tipps fördern Selbstbewusstsein und bauen Ängste ab.

Telefonnummern und Kontaktadressen der „Nachsorgehebammen“ können Sie bei den Hebammen unter der Telefon +43 (0)5 7255 - 24817 erfragen, aus dem „Hebammenfolder“ (aufliegend in der Ambulanz bzw. in den Wartezimmern der niedergelassenen Gynäkologen) oder unter http://www.hebammen.at/ entnommen werden.

Die Kosten der ambulanten Geburt bzw. der vorzeitige Entlassung werden von den Krankenkassen übernommen.

Stillen 


Stillen hat gesellschaftlich wieder an Bedeutung gewonnen und Frauen wissen um die zahlreichen Vorteile der Muttermilch für Mutter und Kind.
Unseren Hebammen ist es wichtig, die Entscheidung  der Mutter für oder gegen Stillen zu respektieren und sie entsprechend mit fachlicher Kompetenz zu beraten, begleiten und unterstützen.

Die ersten Minuten und Stunden nach der Geburt sind eine komplexe, sensible Phase, die entscheidend ist für den weiteren Aufbau einer intensiven Mutter-Kind-Beziehung. Eltern und Kind brauchen unmittelbar nach dem Geburtserlebnis Zeit, um die Bindung durch nahen Haut- und Körperkontakt zu entwickeln = Bonding.

Das erste Anlegen des Neugeborenen findet in der Zeit des Bondings statt. Hebammen unterstützen bei den ersten Saugversuchen und zeigen  verschiedene Stillpositionen. Auf unserer Wochenstation werden Mütter kompetent von erfahrenen Dipl. Schwestern und Stillberaterinnen weiter betreut.

Still- und Laktationsberatung in der Frauenklinik

Ziele:

  • Das Ziel der Stillberatung ist eventuelle Ängste und Unsicherheiten der Eltern abzubauen.
  • Umsetzung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Still- und Laktationsmanagement.
  • Unterstützung der Pflege- und Ärzteteams bei Problemlösungen im Stillprozess.
  • Förderung der Fachkompetenz in den Pflegeteams.
  • Laufende Qualitätssicherung.

Aufgabenbereiche:

Betreuung von stillenden Frauen in der Frauenklinik

  • Allgemeine Stillberatung
  • Spezielle Stillberatung bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen
  • Indizieren des Pumpmanagements
  • Begleitung des Milchaufbau mittels Milchpumpe
  • Begleitung des Stillens vor Ort
  • Still- und Pumpmanagement für zu Hause
  • Medikamente in der Stillzeit
  • Erkrankungen in der Stillzeit
  • Betreuung von stillenden Frauen in der Stillambulanz
  • Beratung bei Einführen von Beikost
  • Begleitung beim Abstillen
  • Betreuung der hauseigenen Stillgruppe

Still- und Laktationsberatung in der Frauenklinik
                    
Ansprechpartnerinnen: DGKS Gabriele Brandstätter, IBCLC, und Dipl. Hebamme Maria Eisl, IBCLC
E-Mail: g.brandstaetter@salk.at bzw. m.eisl@salk.at
Dect-Handy:  +43 (0)5 7255-58710
Montag bis Freitag 7:00 Uhr bis 15:30 Uhr nach telefonischer Vereinbarung

Beckenbodengymnastik


Nach einer Geburt ist es äußerst wichtig, die Muskulatur des Beckenbodens wieder zu trainieren. Hierfür bieten die Hebammen der Klinik laufend Rückbildungsgymnastikkurse im Krankenhaus an.

Zeit: Donnerstags, 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Ort: Gymnastikraum im Untergeschoss der Frauenklinik
Kosten: € 70,--
Anmeldung: Montags von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Nummer +43 (0)5 7255 - 24818

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