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Diagnostik

Der erste Schritt nach der Aufnahme ist die Zuordnung zu einem der beiden Behandlungsteams. Für die medizinische, psychotherapeutische und pflegerische Versorgung stehen jeweils fixe Ansprechpartner über die gesamte Behandlungszeit zur Verfügung. Dieses Bezugssystem vermittelt einen stabilen Bezugsrahmen und somit Sicherheit und Halt.

Die ersten beiden Wochen der Behandlung bilden die Diagnostikphase. Auf der Grundlage von ausführlichen Gesprächen und unterstützt durch Testdiagnostik werden zentrale Konfliktthemen, vorhandene Veränderungsbereitschaft und die zur Verfügung stehenden Ressourcen herausgearbeitet. Davon ausgehend werden Therapieziele für die Behandlungszeit festgelegt. Für jede Patientin, jeden Patienten wird ein aus einzelnen Therapiebausteinen bestehender Behandlungsplan ausgearbeitet.

Für manche Patienten/ -innen, vorwiegend bei Störungen der Impulskontrolle, ist es hilfreich den individuellen Behandlungsvertrag auch schriftlich zu formulieren, um die Grenzen des therapeutischen Settings eindeutig festzulegen (v.a. bei selbstschädigendem Verhalten und Suizidalität).

Das Ende der diagnostischen Phase bildet die Aufnahmekonferenz. Hier tragen alle direkt mit der Patientin / dem Patienten befassten Mitglieder des multiprofessionellen Teams die bis dahin bekannten Inhalte zusammen: Anamnese, Symptome, Erfahrungen aus dem Beziehungsgeschehen, szenisches Erleben.

Ein gemeinsam erarbeitetes Verständnis der zentralen Konfliktthemen unserer Patienten/ -innen ist für das Behandlungsteam eine wichtige Leitlinie im therapeutischen Vorgehen. Es hilft auf das Behandlungsziel zu zentrieren und ermöglicht, die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze zu integrieren.

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