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Ich hatte meine erste Famulatur im Leipziger Herzzentrum absolviert. Nach diesem Praktikum habe ich mich entschieden, das nächste Praktikum in der Herzchirurgie zu absolvieren. Ich habe einfach bei Google „Kliniken in der Schweiz/Österreich“ eingegeben und dann einige Krankenhäuser mit einer Abteilung für Herzchirurgie formlos per E-mail angeschrieben. Nach etwa drei Wochen kam aus Salzburg die erste Zusage. Diesen Platz habe ich sofort angenommen.

Und dann war es soweit!
 
Am Morgen meines ersten Arbeitstages ging ich zunächst ins Sekretariat. Als ich auf die Station kam, fand ich alle Ärzte auf einmal vor, weil gerade die Visite stattfand. Alle waren sehr freundlich zu mir und haben mir im Anschluss an die Visite alles gezeigt, was für mich wichtig sein könnte. Anschließend ist die Hälfte der Ärzte in den OP gegangen. Ich bin zunächst auf der Station geblieben.

Und dann ging es gleich los: Blut abnehmen, Flexülen legen, Blasenkatheter legen, Klammern entfernen, Drainagen ziehen und vieles mehr – und natürlich Aufnahmen. Ich muss sagen, dass ich mich in der Abteilung sofort sehr wohl gefühlt habe, weil alle sehr nett zu mir waren. Auch das Pflegepersonal war extrem hilfsbereit und behandelte mich respektvoll. Ich habe schnell bemerkt, dass alle sehr entspannt sind, kein Stress, keine Hektik, die einzige hektische Person war wahrscheinlich ich.

Nach einigen Tagen durfte ich endlich in den OP.

Zuvor hatte ich noch nie einen OP betreten, aus diesem Grund war ich sehr aufgeregt, gerade auch beim Waschen. Es handelte sich um eine Bypass-Operation.
Ich stand direkt am Patienten und konnte dementsprechend alles sehr gut sehen. Die Ärzte haben mir wirklich jeden einzelnen Schritt erklärt.
Bei der ersten Operation war ich nur Zuschauer, aber bei den folgenden OP durfte ich dann das Herz halten, während der Oberarzt die Bypässe annähte. Schließlich durfte ich sogar am Bein unter Aufsicht die Wunde nähen.

Die Famulatur war insgesamt sehr interessant, lehrreich, gleichzeitig nicht zu stressig. Das Beste war aber, dass ich mich wirklich als Teil des Teams gefühlt habe, so gut und freundlich haben mich die Ärzte und Pfleger aufgenommen. Eine Ärztin hat mir einen Stadtführer mitgebracht, damit ich zuerst die Stadt selbst entdecke. Am Wochenende haben wir uns dann getroffen und sie hat einen tollen Stadtrundgang mit mir gemacht.

Die 30 Tage sind viel zu schnell vergangen. An die Abteilung für Herzchirurgie habe ich nur die besten Erinnerungen und möchte mich bei dem gesamten Team für eine wunderbare Zeit bedanken.

cand. med. Irina Kozarez
Irina hat im August 2006 an der Salzburger Herzchirurgie famuliert Sie arbeitet dzt. an ihrer Dissertation über ein kardiologisches Thema. Der ungekürzte Text ihrer Famulaturbeschreibung ist zu lesen unter: http://www.thieme.de/viamedici/laender/oesterreich/salzburg_herzchirurgie_2007.html

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter +43 (0)5 7255 - 25301 oder via E-mail an herzchirurgie@salk.at

 

 

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