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SALK Kindergarten im Baumhaus
SALK Kindergarten im Baumhaus

Baumhaus für SALK-Kinder

Neuer Betriebskindergarten, -Krabbelstube und  -Kinderhort für Kinder von SALK MitarbeiterInnen wird eröffnet (rd. 2 Mio. Euro).

Salzburg. "Mit dem neuen Betriebskindergarten der SALK im Landeskrankenhaus wurde ein Musterprojekt umgesetzt", betont Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller. "Ein Muster-projekt deshalb, weil zwei wichtige Anforderungen optimal erfüllt werden: Die Eltern wissen ihre Kleinen bestens be-treut und profitieren von maßgeschneiderten Öffnungs-zeiten. Und die Kinder dürfen sich auf eine wunderbare neue Umgebung im Baumhaus freuen. Es ist für sie ein idealer Ort zum Spielen und zum Wohlfühlen nahe an der Natur", so Burgstaller. Eltern und Kinder sind begeistert. Nach der umfassenden Standortsuche  wird nun der neue Baumhaus Kindergarten für 124 Kinder von 1 bis 10 Jahren eröffnet.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller
  • Burkhard van der Vorst, SALK Geschäftsführer
  • Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin Servicebereich Personal
  • Dipl.-Ing. Ludwig Kofler, kofler architects
  • Kinder und Pädagoginnen des Kindergartens, Horts und Krabbelstube
Fact Sheets:
Neuer Betriebskindergarten im Landeskrankenhaus
  • Kosten: 2 Mio. Euro Errichtungskosten
  • Fläche: rd. 1150m2
  • Baubeginn: April 2008 - Bauzeit: 9 Monate
  • Fertigstellung: Ende Dezember 2008 - Einzug Jänner 2009
  • Anzahl der Kinder: vorher 121 Plätze - nach Fertigstellung: 124 Plätze

Historie der Betriebskindergärten im LKH und CDK:

  • Landeskrankenhaus:1974 - initiiert durch die Kinderschwester Luise Zweimüller und Oberin Steinbrenner - Start mit 7 Kindern
  • 1977 - bereits 50 Kinder und 7 Betreuerinnen - Übersiedlung in die Pfarre Mülln.
  • 1978 - Bau eines eigenen Kindergartens für 80 Betreuungsplätze am Areal des LKH - Initiatoren LH Lechner/LH Haslauer in Zusammenarbeit mit Arbeitnehmervertretung.
  • Sukzessiver Ausbau auf 121 Betreuungsplätze
  • 2008 - Neubau Kindergarten - Baumhäuser (124 Plätze)
  • CDK:1975 - errichtet. 45 Kinder und dzt. 64 verfügbare Betreuungsplätze

FAQs:
Wie viele Kinder können derzeit  betreut werden?. 188 Betreuungsplätze (LKH + CDK)
Wie viele Pädagoginnen stehen derzeit zur Verfügung? LKH 20, CDK 11 - gesamt 31
Wie lange hat der Kindergarten täglich "geöffnet"? Täglich von 6.00 bis 19.00 Uhr, bei Bedarf auch an Wochenenden, Ganzjahresbetreuung - ohne Ferien;
Welchen Stellenwert hat der Betriebskindergarten für Ihr Unternehmen (intern)?
Sehr hoch. Lfd. jährliche Kosten fürs Unternehmen: rd. € 1 Mio. Euro
Welches Feedback erhalten Sie seitens Ihrer MitarbeiterInnen bezüglich dieser Einrichtung?
Tolle Einrichtung; kann meinem Beruf beruhigt nachgehen, professionelle und liebevolle Betreuung, kann mich auf eine professionelle Betreuung verlassen, viele Aktivitäten, gute pädagogische Konzepte, kostengünstige Betreuung, …

Die originelle Baumhaus-Lösung auf dem Gelände der Blutzentrale in der Lindhofstraße stößt bei Eltern, Kindern, der SALK Geschäftsführung, Behörden und Betriebsrat auf große Zustimmung. Nach einer 9-monatigen Bauzeit können die Kinder abseits von Verkehr und Lärm im Park des Landeskrankenhauses spielen. „Die 2 Mio. Euro Errichtungskosten sind gut investiert - denn die Kinder sind wieder in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes unserer Mitarbeiter untergebracht“, betont Burkhard van der Vorst, SALK Geschäftsführer und ergänzt: „Mit der außergewöhnlichen Baumhaus-Lösung haben wir es geschafft, dass weder eine teure Übergangslösung noch lange Umwidmungsverfahren von Grün- und Bauland erforderlich waren.“ Ausgelöst durch den Bau des zweiten Teils der Chirurgie West wurde ein neuer Standort für den bereits bestehenden Kindergarten notwendig. Nach Prüfung zahlreicher Möglichkeiten - unter Berücksichtigung finanzieller, technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen und den Wünschen von Eltern und Pädagoginnen – wurde letztendlich die originelle Baumhaus-Lösung am Gelände des Landeskrankenhaus realisiert. Der Bau der Chirurgie West startet im 2. Quartal 2009 mit Abbruch des „alten“ Kindergartens.
Der neue Betriebskindergarten wurde bei der Blutspendezentrale, Lindhofstraße 20, 5020 Salzburg, auf zwei Geschossen (2. Obergeschoss und Dachgeschoss) mit einem Zubau nordwestlich in Richtung Park des Landeskrankenhauses errichtet. Die Erschließung des neuen Betriebskindergartens erfolgte über ein neues Stiegenhaus, dass an der Westseite des Gebäudes errichtet wurde. Der Lift im bestehenden Stiegenhaus wird für den Speisentransport und für die Zugänglichkeit für Personen mit einem Handycap genutzt.

Landeshauptfrau Burgstaller hatte sich bei der Standortsuche für den neuen Kindergarten entscheidend für den Verbleib auf dem Gelände des Landeskrankenhauses und die Einbindung der Eltern in die Standortwahl eingesetzt. "Das ist der ideale Standort, und ich bin froh, dass er nun realisiert wurde. Alle anderen Varianten wären für die Eltern nicht praktikabel gewesen", betont Burgstaller. Sie sei erleichtert, dass letztlich die nötige Umwidmung eines kleinen Teiles an Grünland für den Neubau in der Parkanlage durch die Stadt Salzburg möglich war. "Diese Hürde am Weg zum neuen Betriebskindergarten zu meistern war mir ein persönliches Anliegen", so Gabi Burgstaller. Durch gute Planung konnte darüber hinaus eine Übergangslösung in Containern vermieden werden. „Ich bedanke mich auch bei den MitarbeiterInnen der Blutzentrale, der Sportmedizin und des Roten Kreuzes für die kooperative Unterstützung und ihre Geduld für die Lärmbelästigung während der Bauphase.“

Angesichts der Arbeitszeiten in Pflege oder Medizin ist der Betriebskindergarten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SALK eine unerlässliche Erleichterung bei der Bewältigung des Alltags. Die Kinder morgens "mit in die Arbeit" zu nehmen und mittags / nachmittags / abends unkompliziert wieder nach Hause bringen zu können, sei ein Wunschtraum vieler Beschäftigter, den aber nur wenige Betriebe erfüllen können. Die SALK als Familienfreundliches Unternehmen hat diesen Weg bereits 1974 eingeschlagen. Ein weiterer Pluspunkt des SALK-Betriebskindergartens: Es gibt keine ferienbedingten Schließzeiten. "Hier gehen die Salzburger Landeskliniken mit gutem Beispiel voran. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen ihre Kinder bestens aufgehoben und können sich voll ihrem Beruf widmen", sagt Burgstaller.

Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskrankenhauses wäre es gar nicht möglich, nach der Kinderbetreuungszeit zu Hause wieder in den Beruf einzusteigen, da normale Krabbelstuben und Kindergärten Kinder frühestens ab 7.00 Uhr morgens aufnehmen, der Dienstbeginn etwa in der Pflege aber um 6.30 Uhr angesetzt ist. "Auch für die Entscheidung von Ärztinnen spielt der Betriebskindergarten eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, wann und vor allem in welchem Krankenhaus sie nach der Kinderpause wieder ihre Tätigkeit ausüben", erklärt die Landeshauptfrau.

Bewegungsräume sind im Baumhaus

Im Bestand (im bereits bestehenden Gebäude von Blutzentrale, Sportmedizin und Rotes Kreuz) wurden im 2. Obergeschoss die Garderoben samt den Toiletten und die benötigten Nebenräume für das Kindergartenpersonal untergebracht. Aus funktionellen- und schalltechnischen Gründen sind die Bewegungsräume als „Baumhäuser“ konzipiert und von der Fassade in Richtung Park abgerückt. Durch das Abrücken dieser Einheiten kann eine ausreichende Belichtung der darunter liegenden Räume gewährleistet werden.Die Außengestaltung der Baumhäuser erfolgte mittels pigmentierter Holzlatten. Als Farbkanon sind die skandinavischen Grundfarben vorgesehen. Die Kinder des Kindergartens und des Horts haben die Möglichkeit, über einen internen Laubengang, direkt in den Spielbereich im Garten zu gelangen.
Die Kinder der Krabbelstube im Dachgeschoss, haben im Bereich der „Baumhäuser“ eine Spielterrasse direkt im Anschlussbereich an die Gruppenräume.
Im Gartenbereich ist ein Teil der Grünfläche, die für das Schwimmbad zur Verfügung steht, für den künftigen Kindergarten abgetrennt. In der vorhandenen „Badehütte“ im Bereich des Schwimmbades werden zwei WC´s für die Kinder adaptiert. Des weiteren wird in diesem Bereich ein Lagerraum für die Gartenspielgeräte errichtet. Im Gegenzug werden die bestehenden Garderoben für die Schwimmbadbesucher adaptiert und jeweils ein WC eingebaut.

Im Rahmen der Errichtung des neuen Betriebskindergartens wurde die Zufahrts- und Parksituation im Bereich der Blutspendezentrale neu geregelt. So konnten durch eine gute Planung zusätzliche Parkplätze in diesem Bereich errichtet werden. Die Konstruktion der Baumhäuser steht auf Stützen, die wie Baumstämme unrhythmisch aus dem Boden ragen. Durch diese Art der Konstruktion soll das Erscheinungsbild der „Baumhäuser“ unterstützt und suggeriert werden. Die für die Bautätigkeit erforderlichen Rodungen werden nun mit einer geplanten Neupflanzung von heimischen Bäumen wieder aufgeforstet. Diese Aufforstung wird so gestaltet, dass auch hier wieder das Erscheinungsbild von Baumhäusern erreicht werden soll.
In den vergangenen Monaten ist ein moderner Kindergarten entstanden, der den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder voll gerecht wird.3

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leitering PR und Klinikmarketing, Pressesprecherin
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Tel: +43 (0)5 7255-20012
Mobil: +43 (0)699 1707 1007
presse@salk.at, m.weinberger@salk.at

Bilder

Kinder des SALK Baumhauskindergartens Mag. Gabi Burgstaller und Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin Servicebereich Personal v.l.n.r. Dipl.-Ing. Ludwig Kofler, kofler architects; Burkhard van der Vorst, SALK Geschäftsführer; Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Mag. Waltraud Weissengruber Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin Servicebereich Personal Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin Servicebereich Personal Kinder des SALK Baumhauskindergartens v.l.n.r. Dipl.-Ing. Ludwig Kofler, kofler architects; Burkhard van der Vorst, SALK Geschäftsführer Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Kinder des SALK Baumhauskindergartens Baumhauskindergarten Aussenansicht SALK Kindergarten im Baumhaus

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