Was muss nach einer Computertomografie beachtet werden?
Welche interventionellen Möglichkeiten gibt ist in der Computertomografie?
- Der Patient muss über die Untersuchung informiert sein (stationäre Patienten durch den betreuenden Arzt, ambulante Patienten durch den zuweisenden Arzt).
- Eine Schwangerschaft muss ausgeschlossen sein.
- Kontrastmittel- (Jod-) Allergien müssen vor Untersuchungsbeginn bekannt gegeben werden.
- Folgende aktuelle Blutwerte müssen im Falle einer Kontrastmittelgabe vorliegen: Kreatinin (Nierenfunktionswert), TSH (Schilddrüsenhormon); Abweichungen vom Normalbefund müssen uns bekannt gegeben werden, um eventuelle Alternativuntersuchungen diskutieren zu können.
- Der Patient muß nüchtern zur Untersuchung erscheinen, um im Falle einer Kontrastmittel-Gabe eventuelle Risiken durch Unverträglichkeitsreaktionen zu minimieren.
- Stationäre Patienten kommen mit einem venösen Zugang zu uns (ausgen. sichere Nativuntersuchungen - Rückfragen bitte an unserem Institut!).
- Bei Untersuchungen der Bauch- und Beckenregion ist eine orale Gastrografin-Vorbereitung notwendig, d.h. Trinken von 1 Liter Wasser & 20 ml Gastrografin mindestens eine Stunde vor der Untersuchung. Ambulante Patienten bekommen diese Vorbereitung von uns, sie müssen daher mindestens eine Stunde vor geplantem Untersuchungsbeginn bei uns sein.
- Fragestellungen im Becken erfordern oft eine zusätzliche rektale Gastrografin-Gabe in Form eines Einlaufs (100-200ml), die bei uns vorgenommen wird.
Wenn die Computertomografie mit einer intravenösen Gabe von Kontrastmittel durchgeführt wurde (80 - 150 ml), soll der Patient nach der Untersuchung so viel als möglich trinken, um die Ausscheidung über die Nieren zu beschleunigen.
Falls orales Kontrastmittel verabreicht wurde, kann es eventuell zu leichten Durchfällen kommen, die im Normalfall rasch abklingen.
CT-gezielte Punktionen und Drainagen werden bei folgenden Indikationen durchgeführt:
Gewinnung von Gewebe bei unklaren Organveränderungen zur mikroskopischen Untersuchung (z.B. bei Metastasen eines unbekannten Primums).
Entlastung und Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im Körper (z.B. Abszesse).
vorübergehende oder dauerhafte Ausschaltung von Nerven zur gezielten Schmerztherapie.








