Stationäre Aufnahme

Für eine stationäre Aufnahme ist die Einweisung durch einen Facharzt, Arzt für Allgemeinmedizin oder ein anderes Krankenhaus nötig. Bei Vorliegen eines Notfalls ist auch die Selbsteinweisung sowie die Einweisung mit Rettung und Notarzt möglich.

Idealerweise kommt es aber zu einer vorgemerkten und geplanten Aufnahme. Dafür ersuchen wir, dass sich Interessierte einen Ambulanztermin in unserer Aufnahmeambulanz vereinbaren und dann gemeinsam mit den Ärzten und Psychotherapeuten den stationären Aufenthalt planen.

Akutaufnahme: hier wird zwischen einer offenen und einer geschlossenen Aufnahme unterschieden. Geschlossene Aufnahme bedeutet z.B. bei Selbstverletzung/-gefährdung oder Fremdgefährdung eingewiesen zu werden. Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung sowie dem Fehlen anderer Betreuungsmöglichkeiten kann der diensthabende Psychiater eine geschlossene Unterbringung aussprechen. Diese wird spätestens 72 Stunden nach Aufnahme durch einen Richter des Bezirksgerichtes Salzburg auf Zulässigkeit überprüft.

Wir bevorzugen die geplante Aufnahme, bei der in der Regel bereits die Aufnahms-/Therapieziele mit den PatientInnen und ihren Familien erarbeitet wurden.

Organisatorisch gibt es tagesklinische und stationäre Behandlungsmöglichkeiten. Weiters gibt es an der KJP zwei verschiedene Behandlungssettings: die Orientierungsphase und die Projektphase. Während der Orientierungsphase, die nicht länger als 4 Wochen dauern soll, geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen, Krisenintervention, den Beziehungsaufbau und vor allem um eine umfassende Diagnostik. Am Ende dieser Phase sollte für alle Beteiligten ein Verständnis entstanden sein, das eine Planung der weiteren Maßnahmen ermöglicht. Dies kann eine ambulante Betreuung bei niedergelassenen KollegInnen sein oder in unserer psychotherapeutischen Ambulanz oder zu einem stationären Behandlungsaufenthalt führen. Dieser wird von uns dann als Projektphase bezeichnet. Dabei geht es um ein Projekt eines Kindes, eines Jugendlichen und seiner Familie, das mit dem Vorstellungsgrund zusammenhängend ein Konzept beeinhaltet, welche Ziele der Patient erreichen möchte, wer ihm dabei wie helfen kann.

Sommersportstatistik 2009

Sommersportstatistik 2009
Die warme Jahreszeit animiert zu Bewegung im Freien. Für 1.211 Erwachsene und mehr als 2.500 Kinder endete die sportliche Freizeitaktivität im vergangenen Sommer jedoch im Krankenhaus. Mit 62,3 Prozent werden mehr als die Hälfte der Verletzungen bei Erwachsenen durch Fußballspiele verursacht. Kinder am Häufigsten beim Fahrradfahren.

Tag der offenen Tür

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Christian-Doppler-Klinik
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Tagesklinik ab 12 Uhr
Heilstättenschule ab 14 Uhr

Letzte Änderung am 15.07.2010 Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft (SALK)Impressum | AGB