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Verstärkte Hygienemaßnahmen im LKH aufgrund norovirusbedingter Brechdurchfälle
Verstärkte Hygienemaßnahmen im LKH aufgrund norovirusbedingter Brechdurchfälle

Verstärkte Hygienemaßnahmen im LKH aufgrund norovirusbedingter Brechdurchfälle

Verstärkte Hygienemaßnahmen im LKH aufgrund norovirusbedingter Brechdurchfälle

In der Universitätsklinik der I. Medizin des Landeskrankenhauses Salzburg besteht zur Zeit aufgrund der akuten Erkrankungen durch norovirusbedingten Brechdurchfall ein Aufnahmestopp für stationäre PatientInnen in allen Stationen. Besuche werden auf den Stationen der UK für I. Medizin nur in Ausnahmefällen zugelassen.
Seit Jahresbeginn 2009 wurde die Erkrankung bei 22 PatientInnen und 14 MitarbeiterInnen in der I. Medizin registriert.

Starker Anstieg der Erkrankten
Im Landeskrankenhaus wurde allgemein seit dem Jahreswechsel ein sprunghafter Anstieg der Viruserkrankung verzeichnet (31. laborgesicherte Fälle seit Jahresbeginn). Dies spiegelt die aktuelle Erkrankungshäufigkeit in der Salzburger Bevölkerung wider.

Weniger Erkrankungsfälle durch frühzeitige Maßnahmen
„Der Aufnahmestopp von PatientInnen in der UK für I. Medizin entspricht einer vorbeugenden Intervention, um so den stationären Betrieb möglichst rasch wieder zu normalisieren und die maximale Patientensicherheit zu gewährleisten.“ so die stellvertretende ärztliche Direktorin Univ.-Doz. Dr. Doris Mack. „Dieses frühzeitige Reagieren kann die Anzahl der Neuerkrankungen bis zu 60% verringern.“ weiß Univ.-Doz. Mack.

Ambulante Patientenversorgung bleibt unbeeinträchtigt
Der ambulante Betrieb in der UK den I. Medizin wird dadurch nicht beeinträchtigt. Beispielsweise werden Patienten mit Nierenerkrankungen, Gastrointestinalen Erkrankungen, Stoffwechsel und Diabeteserkrankungen weiterhin ohne Einschränkungen ambulant versorgt.
Die PatientInnen mit dem Verdacht auf virusbedingten Brechdurchfall werden in der Internen Notaufnahme ambulant aufgenommen und erstversorgt. Im Anschluß wird der Patient an den zuständigen Hausarzt zu weiteren Betreuung rücküberwiesen.

Hygienerichtlinie für betroffene Mitarbeiter
Patientenbetreuendes Personal ist durch die hohe Ansteckungsgefahr des Virus besonders gefährdet. Bei den betroffenen MitarbeiterInnen wird strikt darauf geachtet, dass das Arbeitsverbot bis mindestens 48 Stunden nach der letzten Brech- oder Durchfallepisode konsequent eingehalten wird.
Diesbezüglich wurde bereits 2004 seitens der Hygienekommission eine einschlägige Hygienerichtlinie für die SALK festgelegt.

Verstärkte Hygienemaßnahmen
Zur schnellstmöglichen Eindämmung der Erkrankung werden zusätzlich folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Erkrankte werden in Einzelzimmern untergebracht, bzw. werden PatientInnen mit gleicher Symptomatik zusammengelegt.
  • Mitarbeiter tragen bei PatientInnenkontakt Mundschutz, Einmal-Schürze, sowie Einmalhandschuhe.
  • Ebenso werden gezielte Desinfektionsmaßnahmen eingesetzt.


Rückfragen an:
MMag. Margit Greisberger
Public Relations und Klinikmarketing
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