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Brille und Kontaktlinsen ade: Gute Sicht ohne Hilfsmittel durch einzigartigen Lasereingriff
Brille und Kontaktlinsen ade: Gute Sicht ohne Hilfsmittel durch einzigartigen Lasereingriff

Brille und Kontaktlinsen ade: Gute Sicht ohne Hilfsmittel durch einzigartigen Lasereingriff

Brille und Kontaktlinsen ade: Gute Sicht ohne Hilfsmittel durch einzigartigen Lasereingriff
Die Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie bietet österreichweit als erste und bisher einzige Klinik die EPI-LASIK-Methode an.

Fehlsichtigkeiten zählen zu den häufigsten medizinischen Problemen, mit denen wir Menschen konfrontiert sind. Alleine in Österreich leiden etwa zwei Millionen Frauen und Männer an Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit. Obwohl Brillen und Kontaktlinsen heute bereits sehr modisch und komfortabel zu tragen sind, schränken uns diese Hilfsmittel in manchen Alltagssituationen mehr oder weniger stark ein. So können bei der Ausübung bestimmter Sportarten, bei gewissen Freizeitaktivitäten und mitunter sogar im Beruf Beeinträchtigungen auftreten. Druckstellen an der Nasenwurzel oder beschlagene Brillengläser stellen für manchen Menschen ebenfalls unangenehme Begleiterscheinungen dar. Dass gutes Sehen aber auch ohne Hilfsmittel möglich ist, beweist das Visionplus Zentrum für Refraktive Chirurgie der Universitätsaugenklinik Salzburg: Durch den Einsatz modernster Lasertechnologie gehören Brillen oder Kontaktlinsen bei vielen PatientInnen der Vergangenheit an.

Morgens die Augen öffnen und das gesamte Umfeld klar und deutlich sehen zu können, ist der Wunsch vieler Menschen. Für manche ist dieses Bedürfnis aber erst nach dem Einsetzen der Kontaktlinsen oder dem Aufsetzen der Brille möglich: sie leiden an einer Fehlsichtigkeit. „Die Augen sind unsere wichtigsten Sinnesorgane, denn sie lassen uns aktiv am Leben teilhaben“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Grabner, Vorstand der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der PMU Salzburg und fährt fort: „Grundsätzlich lenken Hornhaut und Linse einfallende Lichtstrahlen so, dass diese auf einen bestimmten Punkt der Netzhaut treffen. Befindet sich dieser optische Brennpunkt vor oder hinter der Netzhaut, entsteht eine Unschärfe. Diese Verschiebung (Sehfehler) wird dann in Dioptrien angegeben.“

Die Fehlsichtigkeiten: Es werden drei verschiedene Fehlsichtigkeiten unterschieden
Grundsätzlich unterscheidet die Medizin zwischen drei verschiedenen Sehfehlern: der Kurzsichtigkeit, der Weitsichtigkeit und dem Astigmatismus (Stabsichtigkeit).
Die Kurzsichtigkeit ist in der Bevölkerung am meisten verbreitet und dadurch gekennzeichnet, dass nur nahe Gegenstände scharf auf der Netzhaut abgebildet werden und weiter entfernte verschwommen erscheinen. Bilder aus der Ferne liegen vor der Netzhaut.
Bei der Weitsichtigkeit werden – wie der Name bereits sagt – nur Punkte aus der Ferne scharf gesehen. Das Bild liegt beim Blick in die Weite, vor allem aber beim Blick auf nahe Gegenstände, hinter der Netzhaut.
Der Astigmatismus entsteht meist an der Hornhaut (Hornhautverkrümmung), in wenigen Fällen aber auch in der Linse. Durch eine ungleichmäßige Krümmung entstehen zwei Brennpunkte.

EPI-LASIK – einzigartig in Salzburg
Diese Fehlsichtigkeiten können in Salzburg mittels Lasertechnologie gut korrigiert werden. Dafür steht den Salzburgerinnen und Salzburgern ein eigenes Kompetenzzentrum zur Verfügung: Das Visionplus Zentrum für Refraktive Chirurgie der Universitätsaugenklinik, wo die Experten jährlich an die 300 lasergestützte Sehkorrekturen durchführen. Mit dem ZEISS MEL80 verfügt die Klinik über einen der derzeit modernsten Excimer-Laser zur maßgeschneiderten Behandlung von Fehlsichtigkeiten. Die gängigen Fehlsichtigkeitsoperationen LASIK und LASEK werden in Salzburg bereits seit Ende der 90er Jahre durchgeführt. Mit einem neuen Verfahren, der so genannten EPI-LASIK-Methode, unterstreicht Salzburg seine Vorreiterrolle in der Refraktiven Chirurgie: Salzburg bietet diese lasergestützte Operation derzeit als einzige Klinik in ganz Österreich an und kann somit auch jenem Teil der PatientInnen, die für gängige Laserkorrekturen nicht in Frage kommen, eine Möglichkeit zur Korrektur der Fehlsichtigkeit anbieten.

Operation dauert nur 15 Minuten
Univ.-Doz. Dr. Josef Ruckhofer, Leiter der Beratungsstelle für Refraktive Chirurgie in Salzburg, über den innovativen 15-minütigen Eingriff: „Im Gegensatz zu anderen Methoden führen wir bei der EPI-LASIK keinen tiefen Schnitt in die Hornhaut durch, sondern schieben nur die oberflächliche Schicht, das so genannte Epithel, mit einem stumpfen Hobel vorsichtig beiseite. Mit Hilfe des Excimer-Lasers bearbeiten wir nun das freigelegte Hornhautgewebe und heben das Epithel anschließend wieder in seine ursprüngliche Position zurück. Abschließend erhält der Patient für vier Tage eine spezielle Kontaktlinse, die sozusagen als Verband dient und das Auge schützen soll.“ Die Sehleistung bessert sich bereits nach wenigen Tagen, sodass Brillen oder Kontaktlinsen nicht mehr nötig sind.

Hornhautdicke ist entscheidend
Wie viel von einer Fehlsichtigkeit korrigiert werden kann, hängt grundsätzlich von der Hornhautdicke ab. Je höher der Grad der Fehlsichtigkeit, desto mehr Hornhautgewebe muss entfernt werden. Um das Auge jedoch nicht zu gefährden, darf nur eine bestimmte Menge an Hornhautgewebe abgetragen werden. Wie viele tausendstel Millimeter entfernt werden müssen, berechnet die Computersoftware des Excimer-Lasers anhand der Eingabe der gewünschten Dioptrien.Der Vorteil von EPI-LASIK ist, dass keine tiefen Schnittkomplikationen zu erwarten sind und nach dem Eingriff eine dickere Resthornhautschicht übrig bleibt (im Vergleich zur LASIK). Somit können auch PatientInnen eine Laserkorrektur erhalten, die für andere Verfahren aufgrund einer dünnen Hornhaut nicht geeignet sind.
Für folgende Korrekturbereiche kommt die EPI-LASIK in Frage:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. - 6 D,
  • Weitsichtigkeit bis ca. + 1D,
  • Astigmatismus bis ca. 4 D.

Die Altersweitsichtigkeit kann mittels Laser allerdings noch nicht ausreichend gut korrigiert werden.„Sollte der Patient mit dem Ergebnis des Eingriffs nicht ganz zufrieden sein, besteht selbstverständlich die Möglichkeit einer Nachkorrektur“, zeigt Doz. Ruckhofer auf.

Voraussetzungen für EPI-LASIK
Die EPI-LASIK-Methode eignet sich grundsätzlich für Menschen über 18 Jahre, wobei sich die Fehlsichtigkeit in den letzten Jahren nicht mehr entscheidend verändert haben darf. Außerdem sind Augenkrankheiten wie z. B. der grüne oder der grau Star sowie Krankheiten wie Rheuma auszuschließen. Schwangere und junge Mütter mit Fehlsichtigkeiten sollten mit dem Eingriff warten, bis ihr Kind nicht mehr gestillt wird.

Komplikationen treten nur selten auf
Nebenwirkungen oder Komplikationen treten selten auf – dies ist nicht zuletzt auf die kompetente Beratung und genaue Voruntersuchung zurückzuführen. „Im Rahmen dieser Untersuchung hinterfragen wir genau, ob ein Patient für den Eingriff in Frage kommt oder nicht. Dadurch können wir die Risiken absolut minimal halten“, ergänzt der Augenexperte Doz. Ruckhofer.

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
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Bilder

EPI Lasik1 EPI Lasik2 EPI Lasik3 OP-Grabner Verisyse

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