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Universitätsklinik für Neurologie: Neueröffnung Intensivstation Neurologie
Universitätsklinik für Neurologie: Neueröffnung Intensivstation Neurologie

Universitätsklinik für Neurologie: Neueröffnung Intensivstation Neurologie

Universitätsklinik für Neurologie: Neueröffnung Intensivstation Neurologie
Salzburg. Hell und freundlich, so präsentieren sich nach dem Neubau die neuen Räumlichkeiten der neurologischen Intensivstation an der Salzburger Christian-Doppler-Klinik. Diese im gesamten Bundesland Salzburg einzigartige Einrichtung verfügt auf 577 m² über insgesamt acht Betten und modernste technische Ausstattung. Sämtliche Behandlungsräume folgen einer logistisch perfekt durchdachten Anordnung, sodass die Arbeitsabläufe von ÄrztInnen und Pflegefachkräften nicht durch räumliche Barrieren erschwert werden. Kostenpunkt: € 3,8 Mio.

Schwierige räumliche Bedingungen machten einen Neubau unumgänglich.
Vor etwas mehr als einem Jahr startete das umfangreiche Bauprojekt zur Neugestaltung der neurologischen Intensivstation. Ein Unterfangen, das nach Angaben von SALK-Geschäftsführer Dr. Max Laimböck schon dringend notwendig geworden ist: „Die neurologische Intensivstation wurde im Februar 1992 eröffnet und war zu diesem Zeitpunkt mit sechs Betten ausgestattet. In den letzten Jahren lag die Bettenauslastung bei 70 bis 80 %. Die Station war  an vielen Tagen voll belegt. Da die Arbeit auf einer Intensivstation sowohl körperlich, als auch psychisch besonders fordernd ist, stellte die extrem schwierige räumliche Situation der letzten Jahre für unsere MitarbeiterInnen eine dementsprechend zusätzliche Belastung dar.“ Aus diesem Grund starteten im November 2002 die Planungsarbeiten, der Baubeginn war im September des Vorjahres.

Um € 3,8 Mio. entstand in Salzburg eine neurologische Intensivstation, wie sie in Österreich nur noch in Linz, Innsbruck und Wien vorzufinden ist. Untergebracht ist die neue Station im dritten Stock des Haupthauses der Universitätsklinik für Neurologie, wo in ein bis zwei Monaten auch die neurologische Sonderklasse neu eröffnen wird. „Insgesamt sind auf der neuen Station 26 MitarbeiterInnen beschäftigt, die sich rund um die Uhr um unsere PatientInnen kümmern“, zeigt Dr. Laimböck auf.

Betreuung von besonders schweren Fällen.
Auf der Intensivstation der Abteilung für Neurologie werden akuteste, invasivste (= in ein Organ eingreifende) und letztlich auch innovativste Therapien des Fachbereiches Neurologie durchgeführt. Menschen aller Altersstufen aus dem gesamten Bundesland Salzburg mit schwersten Erkrankungen wie z. B. akuten Gehirnhautentzündungen, akuten aufsteigenden Nervenerkrankungen, Hirnblutungen, Schlaganfällen und häufigen epileptischen Anfällen werden auf der Station betreut. „Das Leben dieser Menschen hängt oft an einem seidenen Faden, das heißt, sie benötigen eine besonders umfassende medizinische und pflegerische Betreuung. Dies setzt  voraus, dass unsere MitarbeiterInnen bestens geschult sind, um in Akutsituationen rasch und richtig handeln zu können. Eine fundierte und lang dauernde Zusatzausbildung für  das Sonderfach Neurointensivmedizin qualifiziert unsere Pflegemitarbeiterinnen für diese höchst anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner, Ärztlicher Direktor der Christian-Doppler-Klinik. Da die drei ÄrztInnen und 23 Pflegefachkräfte aber nicht nur auf der neurologischen Intensivstation tätig sind, kommt dieses besondere Wissen auch PatientInnen anderer Akutabteilungen, wie z. B. der Schlaganfallstation, zu Gute.

Seit dem Neubau der Intensivstation ist es in Salzburg erstmals möglich, infektiöse PatientInnen (z. B. Pocken, Ebola Virus) in einem gesonderten Raum zu behandeln. Dank einer speziellen Klimaanlage können diese schwer kranken Menschen auf der Station aufgenommen und dort isoliert betreut werden.

Helle und freundliche Räume sorgen für ein harmonisches Ambiente auf der Intensivstation.
„Unsere MitarbeiterInnen fühlen sich auf der neuen Station bereits sehr wohl. Ein erfreulicher, aber auch sehr wichtiger Faktor, denn die Arbeit mit IntensivpatientInnen ist ohnehin besonders fordernd. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und unsere ÄrztInnen und Pflegefachkräfte mit Freude zur Arbeit gehen, wirkt sich das natürlich auch auf die Qualität der PatientInnenbehandlung aus“ so Prof. Ladurner. Ein freundliches Ambiente unterstützt zusammen mit modernster Technik die MitarbeiterInnen sowohl emotional als auch bei ihren Handlungsabläufen und bilden somit einen ganz wesentlichen Baustein in der adäquaten Versorgung schwer kranker PatientInnen.

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
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