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Chirurgie für Kinder - Erfahrener Mediziner an Bord
Chirurgie für Kinder - Erfahrener Mediziner an Bord

Chirurgie für Kinder - Erfahrener Mediziner an Bord

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
Erfahrener Mediziner an Bord: Univ. Prof. Dr. Günther Schimpl neuer Primar in Salzburg

Salzburg. Mit Univ. Prof. Dr. Günther Schimpl konnte die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie an den Salzburger Landeskliniken einen erfahrenen neuen Primar an Bord begrüßen. Der Mediziner war zuletzt als Vorstand der Kinderchirurgischen Klinik in Graz tätig. Prim. Schimpl wird sich in Salzburg nicht zuletzt seinen medizinischen Spezialgebieten zuwenden, die von der Neugeborenenchirurgie , die Chirurgie der Gallenwegsfehlbildungen, den Korrekturoperationen bei Trichterbrust, Kielbrust über laparoskopische und thorakoskopische Operationen bis hin zu kindlicher Tumorchirurgie reichen. Der 52-Jährige nimmt aber auch sein umfangreiches Konzept zur Weiterentwicklung der Kinderchirurgie in Salzburg voller Tatendrang in Angriff.

Univ. Prof. Dr. Günther Schimpl war, ausgenommen einer dreijährigen Tätigkeit an der Chirurgischen Abteilung Steyr, bereits ab 1981 an der Kinderchirurgie Graz tätig. Seit 1986 fungierte er dort auch als stationsführender Oberarzt in der Betreuung von chirurgischen traumatologischen Patienten, 1999 wurde er erster Stellvertreter des Klinkvorstandes. Im Zuge seiner Tätigkeit in Graz beschäftigte er sich mit allen Disziplinen der Kinderchirurgie. In der langen Liste seiner medizinischen Auslandsaufenthalte findet sich unter anderem eine elfmonatige Tätigkeit am Kobe Children´s Hospital in Japan wieder (1988). Zudem war Prim. Schimpl bereits im britischen Manchester sowie am US-amerikanischen Department of Physiology in Shreveport tätig. Zu seinen umfangreichen wissenschaftlichen Aktivitäten zählen medizinische Studien ebenso wie mittlerweile 63 Publikationen, 166 Vorträge sowie drei Bücher. Als Leiter von Forschungsprojekten, Mitglied der Studienkommission Medizin sowie zahlreichen Vorlesungen nahm Dr. Günther Schimpl nicht zuletzt auch seine Funktionen in Sachen universitäre Aufgaben und Lehre kompetent wahr.

Enorme Perspektiven für die Arbeit in Salzburg
„Ich hatte meinen medizinischen Schwerpunkt immer in der Kinderchirurgie – darum war der Gang nach Salzburg für mich besonders interessant“, beschreibt der erfahrene Arzt seine Beweggründe, in die Mozartstadt zu wechseln, „außerdem ist speziell in Salzburg der urologische Schwerpunkt einzigartig in Österreich.“ Doch auch der Einrichtung der medizinischen Privatuniversität streut Prim. Schimpl ausnahmslos Rosen: „Der Status einer Universitätsklinik mit allen Vorteilen in Sachen Forschung, Wissenschaft und Lehre bietet unbestritten sehr viele Vorteile in der Zusammenarbeit.“ Dr. Günther Schimpl sieht enorme Perspektiven für die künftige Arbeit seines Teams in Salzburg: „Nicht zuletzt, weil in Innsbruck noch kein eigenes Primariat in diesem Bereich existiert und auch in Oberösterreich zu wenig Spezialisierung gegeben ist, ist das Einzugsgebiet für Salzburg enorm groß.“

Positionierung unter Berücksichtigung der Elternwünsche
Der Bereich der Kinder-Chirurgie wird ständig weiterentwickelt. Auch Prim. Schimpl weiß bereits um sein umfangreiches Konzept zu den Entwicklungen der Leistungen in Salzburg: „Es wird interne Fortbildungsmöglichkeiten wie Teaching Rounds oder Seminare ebenso geben wie Feedback-Erhebungen, um die Zufriedenheit der Eltern zu hinterfragen. Schließlich soll die künftige Positionierung der Kinderchirurgie im Kinderzentrum unter Berücksichtigung von konkreten Elternwünschen erfolgen und eine „Chirurgie für Kinder“ eingerichtet werden. Die Qualitätskontrolle wird sich großteils pro- und retrospektiven Studien zuwenden und wissenschaftliche Fragestellungen durch Projektplanung und Drittmittel kompetent bearbeitet werden können.“

Die klinischen Schwerpunkte, die den 52-Jährigen bei seiner Tätigkeit in Graz beschäftigen, werden auch in Salzburg einen wichtigen Bestandteil seiner Arbeit darstellen. Dabei handelt es sich um die Neugeborenenchirurgie ebenso wie um die Leber- und Gallenwegschirurgie sowie die abdominale und thorakale Tumorchirurgie. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt stellt die Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen dar. So soll die Kooperationen und Mitarbeit mit allen chirurgischen Disziplinen ebenso forciert werden wie die Zusammenarbeit mit der Pädiatrie und die Mitarbeit bei interdisziplinären Arbeitsgruppen. „Wir wollen gemeinsame klinische und wissenschaftliche Projekte entwickeln, darunter fällt auch die Ausbildung der chirurgischen und unfallchirurgischen Assistenten in Routine-Kinderchirurgie“, so Prim. Schimpl.

Der Themenbereich Unfallverhütung wird intensiviert
Dem Mediziner ist nicht zuletzt die klare Positionierung der Kinderchirurgie ein großes Anliegen: „Neben dem Angebot der Zusammenarbeit mit den Salzburger Krankenhäusern und kinderchirurgischen Fortbildungs-veranstaltungen sowie Vorträgen für niedergelassene Ärzte steht vor allem der Aufbau der Zusammenarbeit mit benachbarten Regionen wie Tirol, Kärnten oder Oberösterreich im Vordergrund.“ Seine künftigen gesundheitspolitischen Aktivitäten siedelt Prim. Schimpl vor allem im Bereich der Unfallverhütung an: „Wir wollen enger mit der Unfallchirurgie sowie dem Verein ´Große schützen Kleine` zusammenarbeiten und bei der Kinderschutzgruppe mitarbeiten.“ Der neue Salzburger Primar war von 2002-2005 selbst Geschäftsführer dieses Vereines und ist jetzt Vizepräsident, der sich mit der Unfallverhütung im Kindesalter beschäftigt. „Ergänzt wird dieser wichtige Bereich durch verstärkte Präsenz bei kinderchirurgischer Öffentlichkeitsarbeit und Information“, weiß der Mediziner.

Der Aufbau der Tageschirurgie für Kinder sowie Maßnahmen zur Intensivierung der Forschung in der Kinderchirurgie komplettieren die umfangreichen Pläne der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Es sind ehrgeizige Pläne, die an der Kinderchirurgie in Salzburg für die Zukunft gehegt werden – unter der Schirmherrschaft des neuen Vorstandes können diese künftig kompetent und hochqualitativ umgesetzt werden.


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