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Interdisziplinäres Kinderzentrum - Umfassende Neu- und Umbauprojekte
Interdisziplinäres Kinderzentrum - Umfassende Neu- und Umbauprojekte

Interdisziplinäres Kinderzentrum - Umfassende Neu- und Umbauprojekte

Bauvorhaben-Gesamtkonzept Interdisziplinäres Kinderzentrum
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Sonderauftrag für Neonatologie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie

ÜBERSICHT – FACT SHEETS

Kinderklinik – Ambulanzen (Modul I)
  • Kosten: 6,44   Mio. Phase I (Modul I) (Regierungsbeschluss genehmigt)
  • Modul I / Neubau: Allgemeine Ambulanz und Spezialambulanzen ca. 800m2
  • Zeitplan:
    • Vergabe Architektenleistung – Nov. 2007
    • Planungsbeginn – Jänner 2008 (12 Monate)
    • Baubeginn – 1. Quartal 2009 (Bauzeit 24 Monate)
    • Fertigstellung – 1. Quartal 2011

Zwischenlösung-Kinderklinikambulanz

  • Kosten: 300.000 Euro
  • Fläche 300m2
  • Zeitplan: Fertigstellung / Einzug Mitte Oktober 2007

Eltern-Baby-Zentrum: (Neonatologie/Perinatalzentrum) + Entbindungsbereich Frauenklinik

  • Investitionskosten PNZ: 14,6 Mio. Euro
  • Sanierung von 6 Kreissälen inkl. Provisorium für die Bauzeit (ehem. Hebammenakademie): 3,1 Mio. Euro
  • Fertigstellung Kreissäle: Oktober 2007
  • Fertigstellung EBZ: Nov. 2009
  • Nutzungsfläche EBZ m2 2.250 m2

Umfassende Neu- und Umbauprojekte von Ambulanzen und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendheilkunde, Neonatologie und Kinder- und Jugendchirurgie

Interdisziplinäres Kinderzentrum

Investitionen für die beste Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Müttern und Eltern im Salzburger Universitätsklinikum
Salzburg. Seit der Errichtung der Kinderchirurgie (1989) und der Fertigstellung des Haus Nord mit der Kinderonkologie (1994) waren die vorrangigsten Bauanliegen die Sanierung des alten Kinderspitals, das im Kernbereich bereits um die Jahrhundertwende gebaut wurde. Dieses Anliegen war immer mit hoher Priorität gereiht. Einzig sinnvoll ist die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes, welches die Kinderklinik mit Neonatologie, die Kinderchirurgie und auch die Geburtshilfe der Frauenklinik betrifft, stellt  Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, Ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Salzburg, fest.Das Gesamtkonzept des Kinderzentrums wurde unter der Ressortführung von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller gestartet. Mit einem enormen Investitionsschub wird die medizinische Versorgung von Kindern auf ein hohes Niveau gebracht. Der Start erfolgte 2006 mit der Sanierung der Kreissäle (3,1 Mio. Euro), es folgt der Neubau des Eltern-Baby-Zentrums (Perinatalzentrum) (14,6 Mio. Euro/2009) und der Neubau der Kinderambulanzen (6,4 Mio. Euro/2011). Insgesamt werden damit bis 2011 rund 24,5 Mio Euro investiert. „Mit dem Kinder- und dem Perinatalzentrum bekommt Salzburg endlich zeitgemäße Behandlungsbedingungen für Eltern und Kinder und moderne Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen der SALK“, betont Dr. Max Laimböck, SALK Geschäftsführer.

Wichtig Patientenorientierung
„Ein sehr wichtiger Aspekt bei den Baumaßnahmen des Kinderzentrums ist die Patienten-orientierung“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Sprecher des Kinderzentrums und Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. „Beim Gesamtkonzept wurden einer optimalen Unterbringung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen inklusive Eltern und der einfachen Orientierung Rechnung getragen.  So war der erste Schritt die logische Entscheidung der Errichtung der  Neonatologie Tür and Tür zu den Kreissälen und damit die Umsetzung eines modernen Perinatalzentrums mit kürzesten Wegen der Mutter zum Kind.

Ambulanzen am Aral bisher verstreut
Bei der Kinderambulanz war nicht nur die räumliche Beengtheit, sondern auch die unübersichtliche Verteilung der Spezialambulanzen im Areal zu lösen. Eine einheitliche Wegeführung für Eltern, die mit dem kranken Kind ins Kinderzentrum kommen sollen, war notwendig. Mit dem neuen Ambulanzbau soll ein gemeinsamer Eingang am Kinderzentrum geschaffen werden. Die neuen Ambulanzräumlichkeiten werden in einer Ebene und einer Front mit der jetzigen Kinderchirurgieambulanz gebaut. Kinder können nun in einer gemeinsamen Aufnahme versorgt werden mit einem  gemeinsamer Schockraum. „Synergien der beiden Abteilungen Kinderklinik und Kinderchirurgie werden optimal genutzt, die Wege für die Kinder sind kurz, Spezialisten können zum Kind kommen, eine gemeinsame interdisziplinäre Versorgung der Patienten wird damit optimiert“ berichtet Prof. Sperl.

Spezialambulanzen
„Zusätzlich ist geplant, dass die vielen Spezialambulanzen, die verstreut im Kinderareal sich befinden nun im Ambulanzgebäude zentral lokalisiert werden und vom gemeinsamen Haupteingang leicht erreicht werden können, ergänzt Prim.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl. Das Gesamtkonzept des Kinderzentrums ist inhaltlich ein interdisziplinäres Eltern-Kind-Zentrum. Baumaßnahmen in den SALK werden nicht wie bisher isoliert gesetzt, sondern müssen übergreifend in einen Gesamtplan integriert werden. Unser Ziel war es, die kinderspezifische Behandlung in den Salzburger Universitätskliniken zu einem  interdisziplinär und überregionalem Kinderzentrum zu konzentrieren.

Mehr Patienten und Begleitpersonen
Primar Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl weißt auf die Veränderungen der Rahmenbedingungen bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen hin: „Aufgrund der Zunahme der Patienten in beiden Abteilungen (volle Bettenauslastung, trotz verkürzter Aufenthaltsdauer [2,24 bzw. 3.9 Tage]) und deren Begleitpersonen (lt. Patientencharta, BGBL, 28.3.2006, Recht auf Begleitung bis zum 10. Lebensjahr) und der Erweiterung des Patientenalters bis zum 18. Lebensjahr ist der Flächenkennwert auf den Stationen insbesondere der Kinderchirurgie auf 16,25m2 gesunken und entspricht damit nicht den gesetzlich geforderten 28m2 pro Bett.“ Daher wird eine zusätzliche Raumausweitung im Rahmen des Kinderambulanzanbaues notwendig, derzeit befindet sich dieser Teil des Gesamtkonzeptes im intensiven Planungsstadium. Durch Zunahme der Mehrlingsgeburten bzw. Frühgeburten mit Folgekrankheiten in einem gewissen Prozentsatz  werden auch mehr Säuglingseinheiten im Kinderbereich notwendig. Diesem Umstand wird jetzt in der Planung des Gesamtkonzeptes Rechnung getragen werden müssen.

Neurorehabiliation
Ebenfalls im Planungsstadium (Modul II) befindet sich der Bau einer Kinderrehabilitationseinheit, die im Ambulanzanbau im zweiten Stock auf Ebene der Kinderintensivstation und der kinderchirurgischen Op´s lokalisiert werden soll. Durch diese Tür an Tür Situation ist eine optimale frühe Rehabilitation von Kindern mit Schädel Hirn Traumen bzw. schweren neurologischen Krankheiten möglich. Eine solche spitzenmedizinische Einrichtung ist an ein universitäres Kinderzentrum mit all den Subspezialitäten ( Neuropädiatrie, Kinderradiologie, Neurochirurgie, etc) gebunden und hat überregionale Bedeutung.

Zwischenlösung: Kinder-Ambulanzen
Bis zur Fertigstellung der Kinderambulanzen 2011 werden Kinder, Eltern, Ärzte, Sekretärinnen und Pflegemitarbeitern ab Mitte Oktober dieses Jahres in eine 300m2 große Zwischenlösung übersiedeln. Die Räumlichkeiten der Übergangslösung stellen eine wesentliche bauliche Qualitätssteigerung dar. Die Ambulanz ist schräg gegenüber der Kinderchirurgieambulanzen lokalisiert. Verkehrsberuhigt, mit direktem Blick ins Grüne, einem eigens eingerichteten Spielplatz, einem ausreichend großen Wartebereich und einem zusätzlichen Behandlungszimmer wird die bisherige Fläche beinahe verdoppelt. Die Räume wurden bisher als Schulungsräume genutzt – die Umbaumaßnahmen für den klinischen Gebrauch belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

Zwischenlösung: Interne Umbaumaßnahmen Kinderchirurgie
Bis zur Fertigstellung des Ambulanzanbaus Modul II ist aufgrund der beengten Raumsituation eine akute räumliche Entlastung der Kinderchirurgie Station im 1. Stock vorgesehen. Durch Umsiedelung von Verwaltungsräumen in das Dachgeschoß kann mehr Platz für die Versorgung der Kinder aber auch die Unterbringung der Begleitpersonen und für Stauräume der Station geschaffen werden.

Eltern-Baby-Zentrum (Perinatalzentrum / Neonatologie)
Die Neonatologie am Universitätsklinikum für Kinder- und Jugendheilkunde weist seit 2005 eine  durchschnittliche Bettenauslastung von 110%  gegenüber 70 % in den Jahren zuvor auf. Mit der Fertigstellung des Eltern-Baby-Zentrums ab Ende 2009 werden das gesamte medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt – angefangen von den Fachärzten bis hin zur Pflege – an einer Stelle konzentriert sein. Bisher waren die einzelnen Einrichtungen stark zersplittert und räumlich aufgeteilt. Das neue Zentrum erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern erhöht auch die Sicherheit und die medizinische Qualität für die Mütter und die kleinen Patienten: Operationssäle der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die neue Neonatologie sind Tür an Tür, für Mütter und Kinder bleibt das Personal gleich, das sie behandelt. Das Konzept des Perinatalzentrums Salzburg (PNZ)  beruht auf der konsequenten interdisziplinären Nutzung medizinischer Kompetenz. Ein Perinatalzentrum (perinatal = „um die Geburt herum“) vereinigt alle an der Geburt beteiligten Fachdisziplinen – von der Geburtshilfe über die Anästhesie bis zur Neonatologie (Neugeborenen-Heilkunde) – unter einem Dach. Damit wird größte Sicherheit vor allem bei schwierigen Geburten gewährleistet.  Seit 1994 nimmt das „Salzburger Neonatologiezentrum“ an einer weltweiten Qualitätsstudie namens OXFORD-VERMONT – ein Benchmarking von mehr als 400 Neonatologien -  teil. „Wir liegen mit  unseren Ergebnissen weit über dem Durchschnitt. Das spiegelt sich auch 2006 in der geringsten neonatalen und perinatalen Sterblichkeit Österreichs in der „Austria Statistik“ wider“, erklärt Primar Dr. Josef Rücker, Leiter der Neonatologie in der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde.


Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Tel: +43 (0) 662 4482-1007
Mobil: +43 (0) 699 1707 1007
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Bilder

Kinderambulanz Kinderheilkunde Kinder - Neonatologie Kinderzentrum Magometschnigg, Schimpl PK Rücker, Sperl, Laimböck Rücker, Sperl, Laimböck Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl Ambulanzen Kinderklinik Grundriss mit Raumaufteilung Eltern-Baby-Zentrum (Perinatalzentrum)

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