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Kliniken sind fit für die EM 2008
Kliniken sind fit für die EM 2008

Kliniken sind fit für die EM 2008

Bestens gerüstet:
SALK-Salzburger Landeskliniken sind fit für die Fußball Europameisterschaft 2008

„Insgesamt werden an den EM 2008 Spieltagen 50 Betten an den Salzburger Landeskliniken bereitstehen: 20 Betten auf der Internen Abteilung, 20 auf der Unfallchirurgie und zehn Betten auf der Kinderchirurgie“, erklärt
Univ.-Doz. Dr. Doris Mack, Stellvertretende Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und Euro 2008 Notfallplan-Projektleiterin.

Operations-Säle und Betten werden freigehalten, zusätzliche Ärzte stehen auf Abruf bereit und eine Übung simuliert den Ernstfall.

SALZBURG. Die Fußball Europameisterschaft, die im kommenden Jahr in Österreich und der Schweiz stattfindet, wirft nicht nur sportlich ihre Schatten voraus. Auch die Salzburger Landeskliniken bereiten sich auf die drei Spieltage vor, die in der Mozartstadt angesetzt sind. Auf Grund internationaler Erfahrungen und Schätzungen des Roten Kreuzes rechnet man auf der Fanmeile mit bis zu 30.000 Menschen. Eine enorme Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Salzburger Landeskliniken. Mit einer Übung und genauen Einsatz- und Arbeitsplänen ist man jedoch für alle Fälle bestens gerüstet.
Am 10., 14. und 18. Juni 2008 schlagen in Salzburg die Herzen der Fußballfans am höchsten. An diesen drei Tagen wird im Salzburger EM-Stadion um den Europameistertitel gespielt. „Die genaue Zahl der Fans ist schwer einzuschätzen“, sagt die Stellvertretende Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und Euro 2008 Notfallplan-Projektleiterin Univ.-Doz. Dr. Doris Mack. „Für April 2008 haben das Rote Kreuz und die Verantwortlichen der Salzburger Landeskliniken eine gemeinsame große Übung angesetzt. Danach wird es eine Feinabstimmung des Konzeptes geben“, so Mack weiter. Noch ist unklar, wie das Wetter wird, welche Länder spielen und welche Events zu den Spielen stattfinden werden. All diese Faktoren wirken sich auf die Anzahl der Fans und vor allem deren Verhalten aus.

Alkoholisierte Patienten in der Christian-Doppler-Klinik
Schon jetzt gibt es Pläne, welche Patienten mit welchen Symptomen bzw. Verletzungen wohin gebracht werden, um einen reibungslosen Ablauf und bestmögliche Versorgung der Patienten zu gewährleisten. „Unverletzte alkoholisierte PatientInnen, einschließlich Jugendliche ab 13 Jahren, werden primär in die Christian-Doppler-Klinik gebracht“, erklärt der Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik Salzburg, Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner. Alle anderen – auch Alkoholisierte – werden neben dem sonst üblichen, aber zu dieser Zeit wohl gesteigerten Dienstbetrieb, im Landeskrankenhaus versorgt. Für einen größeren Ansturm stehen sogar Zelte bereit. Bei der transportablen Infrastruktur werden die Salzburger Landeskliniken mit dem Roten Kreuz zusammenarbeiten.

An den Spieltagen keine geplanten Operationen
Durch rechtzeitige Information aller Ärzte sowie einer genauen Planung wird an den Spieltagen nur sehr eingeschränkt operiert werden. An der Unfallchirurgie werden keine Operationen geplant. Betten, Intensivbetten, Operationsteams und Anästhesiemannschaft werden für Notfälle im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft freigehalten. An den anderen Kliniken wird das Operationsprogramm stark eingeschränkt.

50 Betten stehen bereit
Insgesamt werden an Spieltagen der EM 2008 etwa 50 Betten an den Salzburger Landeskliniken bereitstehen: 20 Betten auf der Internen Abteilung, 20 auf der Unfallchirurgie und zehn Betten auf der Kinderchirurgie. „Das ist nur möglich, wenn der OP-Betrieb reduziert wird. Alle Ärzte werden rechtzeitig informiert“, betont Dozentin Mack. „Während dieser vier Wochen, insbesondere an den Spieltagen, ist mit wesentlich mehr Patienten zu rechnen. Aber wir sind vorbereitet“, ist die Euro 2008 Notfallplan-Projektleiterin überzeugt.

 

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Tel: +43 (0) 662 4482-1007
Mobil: +43 (0) 699 1707 1007
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