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Regierungsbeschluss zum SALK 2020 Masterplan - GEWINN für Patienten/-innen und Mitarbeiter/-innen
Regierungsbeschluss zum SALK 2020 Masterplan - GEWINN für Patienten/-innen und Mitarbeiter/-innen

Regierungsbeschluss zum SALK 2020 Masterplan - GEWINN für Patient/-innen und Mitarbeiter/-innen

Regierungsbeschluss SALK 2020 Masterplan:

Gewinn für Patienten und Mitarbeiter
Die SALK – Salzburger Landeskliniken sind das starke Herz des Salzburger Gesundheitssystems: Von fast 160.000 Krankenhausaufenthalten ist jeder zweite einer in der SALK (Landeskrankenhaus 41 Prozent, Christian-Doppler-Klinik 10 Prozent). Dr. Max Laimböck bezeichnete den heutigen Regierungsbeschluss über den Masterplan als ein wichtiges Signal, das die Salzburger Landeskliniken als Zentralkrankenhaus weiterhin den Weg der Spezialisierung in Richtung Spitzenmedizin gehen wird.

Die Zahl der Patienten in der SALK nahm in den vergangenen 2 Jahren um mehr als 16 Prozent zu. „Der Fokus der Berechnungen lag beim SALK 2020 Masterplan auf Patienten und Mitarbeiter“, erklärt Dr. Max Laimböck, SALK Geschäftsführer und Auftraggeber von SALK 2020. „Am Ende sollen alle davon profitieren: Patienten durch raschere, einfachere und bessere Versorgung, Ärzte und Pflegepersonal durch bessere Planung und eine optimierte Raumsituation und die damit einhergehende Kosteneffizienz", beschreibt Laimböck die Ziele des SALK-2020-Masterplans. Mit den geplanten Investitionen von 450 Mio. Euro (Bauzeit 15 Jahre), denen gegenüber Einsparungen bei den Betriebskosten in der Höhe von 20,3 Millionen Euro pro Jahr stehen, wird sichergestellt, dass sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter zeitgemäße und qualitätsvolle Behandlungs- und Arbeitsbedingungen für die Zukunft geschaffen werden. Eine langfristige Planung für die Weiterentwicklung der Landeskliniken bestand bisher nicht. „Wenn in einem Bereich organisatorische oder bauliche Probleme auftraten, wurden diese zumeist isoliert gelöst“, erläutert Dr. Max Laimböck. Zu Beginn der Planungen stand die technische Beurteilung der 102 Häuser in der SALK. Die Untersuchung ergaben, dass mehr als 280 einzelne Sanierungsmaßnahmen notwendig wären. Ein wichtiges Signal für die Realisierung kam von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Durch den Strukturplan Gesundheit wurde die Aufgabenteilung in Salzburg klar definiert: das Zentralkrankenhaus – die SALK – geht weiterhin den Weg der Spezialisierung in Richtung Spitzenmedizin.

Notwendige zentrale Strukturen

Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg, der Ärztliche Direktor des Landeskrankenhauses, betont die dringende Notwendigkeit der Umsetzung des Masterplans: "Mit dem Masterplan SALK 2020 entstehen medizinisch und ökonomisch wichtige zentrale Strukturen, die für den Ambulanzbetrieb, für die Notall- und den geplanten Operationsbetrieb unbedingt notwendig sind." Der Ärztliche Direktor der Christian-Doppler-Klinik, Univ.-Prof. Dr. Gunther Ladurner, lobt die verbesserte Verbindung zwischen klinischer Medizin und Forschung durch Ankoppelung an die Struktur der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität: "Damit wird wissenschaftliche Erkenntnis unmittelbar zugunsten  der Patienten umgesetzt, und auch die Pflege kann optimal organisiert werden."

Patienten profitieren

Dass die verschiedenen Behandlungseinrichtungen in der SALK teilweise weit voneinander entfernt sind, wissen alle Patienten, die schon einmal zwischen den einzelnen Gebäuden hin- und her transportiert wurden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn Ambulanzen zusammengefasst werden, wenn die Intensivmedizin und die Operationssäle nicht im ganzen Gelände verteilt sind, nützt das zuallererst den Patienten. „Sie profitieren von diesen zentralen Einrichtungen, der schnellen Verfügbarkeit von Spitzentechnologie und der Teams", betont Geschäftsführer Laimböck. Man habe nun die Chance, mit der Umsetzung des Masterplans ein übersichtlicheres Krankenhaus mit kürzeren Wegen und klarer Wegführung zu bekommen. Derzeitig gebe es an insgesamt 13 Orten in der SALK Intensivstationen und 14 Operationsbereiche, das sei viel teurer als notwendig, das Geld fehle dann für die Patienten. „Unser Ziel mit dem SALK 2020 Masterplan war es, höchste Patientenorientierung zu vertretbaren Kosten und damit die Weichenstellung für die Zukunft der wichtigsten Salzburger Gesundheitseinrichtung – den Salzburger Landeskliniken – realisieren zu können“, betont Geschäftsführer Dr. Max Laimböck abschließend.

KASTEN:
Laufende Großbauprojekte in der SALK bis 2011

Neue Innere Medizin
Kosten: 46,5 Mio. €
Fertigstellung: II. Q. /2008

Eltern-Baby-Zentrum (Perinatalzentrum)
Kosten: 17,8 Mio. €
Fertigstellung: III. Q. /2009

Chirurgie West Bauetappe II
Kosten: 40,4 Mio. €
Fertigstellung: I. Q. /2011

Kinderklinik – Ambulanzen (Modul I)
Kosten: 6,44 Mio. Phase I (Modul I)
Fertigstellung: I. Q. /2011

 

Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing, Pressesprecherin
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
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Dr. Laimböck MRT

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